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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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März 1621.

verursacht hat, und begehrt die Bewilligung, den Zoll etwas zu steigern. Die Gesandten fordern Uri auf, Z»erklären, um wie viel es ihn erhöhen wolle, worauf man ihm mit freundlichem Bescheid begegnen werde.A. (S. u. Luggarus). I». Hauptmann Biderbosten im Wallis bittet um Fenster und Wappen in sein neuesHaus. ». (S. u. Baden).

Man sehe auch i»i Abschnitte Herrschastsangelegenheiten:

Grafschaft Baden. «I. Art. öl. Kriegssachcn.

i. Art. I7S. Localcs.

Landvogtei LuggaruS. x. Art. 97. Jnstizsachcn.

Die Namen der Gesandten sind dem Schwyzcreremplar entnommen.

Zu K»>). Wie Frankreich diese Capitulation aufnahm, zeigt ein Schreiben von Guefficr an Bürger-meister und Rath von Zürich ä. <1. 2'Z. Februar 1621.

So habe ich desto minder Ursach Euch in gegenwärtigem Schreiben ufzuhalten, dann allein

Euch von Neuem zu versichern, daß ich nichts unterlasse von allem dem, so ich erachte, dienstlich sc>»möge, die Annehmung dieser schandtlichen und schädlichen Artielen, welche zn Mailand durch die Abge-sandten des obern grauen Bunds sind verhandelt worden, zu verhindern, zu wcllichen ich, alsbald sie «n-heimbsch worden, einen neuen Dolmetscher geschickt, zu sehen, ob er eine Copie derselbigcn überkommenmöchte, welches aber ihm unmöglich war. Und damit man den gutherzigen Patrioten zu verstehen gebenkönnte, wie hochschädlich es sei, dicsclbigcn anzunehmen, so ist auch ein klein Schreiben an der mehrtheilsGemeinden abgegangen, darin die gute Neigung des Königs in diesem Geschäft, wie auch die Hilf undBeistand, so Ihr Majestät hierin zu erweisen Willens und die Protestatio», welche ich wieder gemeltc Articcl

gethan, zu verstehen gegeben wird Wir bearbeiten uns in diesen zweien Bünden, damit sie von

dem andern nicht hintergangcn werden, welcher sie begehrt zu zwingen, sich gleich, wie er auch gethan,mit Mailand in ein Bereinigung einzulassen "

Zu Ritter Lambergcr, welcher von Freiburg als Abgeordneter nach Solothurn geschickt wordenwar, berichtet über die Verhandlungen mit Miron an den Rath:Wie die Gesandten, so schon den Morgenam Freitag (12. März) Audienz gehabt, wol daran kommen und angezeigt, waö der Herr Miron für einBescheid über ihren Fürtrag gegeben, da sie die Punkten, dardurch sie vermeinen taxiert zu sein, angezogenund sich versprochen; auch zn erkennen geben, wie sie von des bündnerischen Geschäfts wegen sich bcrath-schlaget und gen Mailand, wie gleichfalls dem obern Bund um Stillstand geschrieben im Namen der7 Orten, daß man mit der Tractation oder Büntniß nit fürfahrcn solle. Zum dritten haben sie »MBezahlung der Pensionen angehalten, da sie der Herr Miron deßhalben vertröstet, es werde in kurzer Ze>^eine vuituxs vorhanden sein. Und so viel den ersten Punkten ihres Fürtrags belanget, sei seine Intentionnit gcsin, sie beim wenigsten zu taxieren, also daß sie an seinen, des Herrn Mirons, Bescheid gar wolkommen. Sonst wie er, Herr Lamberger, particularitcr gercdt mit ihm, hat er nicht vermerken können,daß Ihr Gnah etwas Unwillens wider meine Herren gefaßt, noch sie in dem scharfen Fürlrag gemeinthabe, wohl wissend, daß meine Herren sich deS bündnerischen Wesens nicht so weit angenommen, wie crsich genug vernehmen lassen, da er ihm demnächst gesagt: (lo sunt los potits dantons, qui outveln." (Staatsarchiv Frciburg: NathSprotokoll vom 16. März 1621.)