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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1621.

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Erbarmd in der Christenheit, dessen man euch vielleicht die Schuld wird geben wollen, als denjenigen, sodie letzten bei dieser Krankheit sich befunden haben, welche ihr ohne Hilfe und Arznei verlassen und nichtbegehrt habet, die Mittel anzunehmen, so die Kranken selbst approbiert hätten und sie empfangen hätten alsl>anz dienstlich zu ihrer vollkommenen Gesundheit. WaS nun die Resolution anbelangt, daß der Gewaltin diesem Geschäft werde gebraucht werden, kann ich euch versichern, daß, wenn die Worte und freundliche^rsuchuug da nichts nützen, allbcrcit ein Ambassador geordnet ist, ja schon auf der Straße nach HispanicnZu reisen und das Wort im Namen deS Königs bis zu dem Eöcurial zu tragen sich befinden thut."

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Aavau. IV2I, 23. Februar (13. a. K ).

Staatsarchiv Zürich, »est. XII. III. k»I. I.

Gesandte: Zürich. Hans Ulrich Wolf, Seckelmeistcr; Hans Georg Grebel, des Raths. Bern. Franzudwig von Erlach, Herr zu Spiez; Anton Tillier, Alt-Landvogt zu Lausaune. Basel. Hans Jakob"Eckhardt; Lukas Jselin, der Jüngere, beide des Raths. Schaffhausen. Hans Konrad Peyer, Statt-Mlter; Matthäus Peyer im Hof, Seckelmeister.

A,» Diese Zusammenkunft wird gehalten, weil die Verhältnisse in und außer der Eidgenossenschaft je länger^ wehr sich gefährlich gestalten. Zürich eröffnet, daß Berus Entschluß auf die zu Baden vorgeschlagenen^»nttlungsvorschläge zur Beilegung des Tscherliz betreffenden Streites ihm zugekommen sei; weil aber»Biburg noch nicht geantwortet habe, sei die Mittheilung an die übrigen Orte einstweilen unterlassen wor-Der Verzug Freibnrgs erscheint Zürich verdächtig, und es wünscht deßhalb mit den übrigen StädtenZu beratheu, wie man sich ferner verhalten wolle. Bern ist mit dem Verfahren Zürichs einverstanden^»b bittet, daß sein Entschluß bis nach Empfang der Erklärung Freibnrgs nicht verschickt werde. Dieö» Baden vorgeschlagenen Mittel habe Bern nicht annehmen können, weil sie den Verträgen zuwider undivvohl si^ Bern, als für dessen Nnterthanen nachtheilig seien. Gerüchtsweise habe man erfahren, daß»Biburg andere Vorschläge machen wolle, nämlich, daß zu Bottens, einem ganz papistischen Orte in der^»schaft Tscherliz, eine Capelle solle gebaut werden, daß sodann Bern keines Mchrs, sowie Freiburg keinerKüung gedenken und alles in seinem alten Zustande verbleiben solle.Zürich, Basel und Schaffhanscn» en erwartet, daß Bern die Vermittlungsvorschläge nicht so gänzlich verwerfen würde, weil zu vermuthenbaß die Orte, welche dieses Geschäft ebenhoch anziehen" und jetzt leider den Vortheil in den Händendie Sache nicht so ersitzen lassen, sondern, wen» einmal fremdes Volk in der Nachbarschaft sein^bc, dieselbe wieder in Bewegung setzen werden. Die Gesandten ersuchen Bern, es möchte in seinem" Wusse eme Moderation eintreten lassen. Es wird beschlossen, den Entschluß Berns einstweilen nicht"chntlMm und die Mahnung an Freiburg wegen der Autwort gleichfalls vorläufig zu unterlassen. I>» Zürichlest ein Schreiben der Stadt Genf, worin allerlei Gefahren und Bedrohungen gemeldet werden. Weil^ selbiger Gegend, sondern auch von andern Orten her Gefahren drohen, so versprechen dier sandten im Namen ihrer Obern auf Genf ein gutes Aufsehen zu haben und im Fall der Noth ihm treu^ ^chen. Lsisi diesem Anlaß wird nothwendig erachtet, daß man sich einmal insgeheim bestimmt über dieZunder zu leistende Hülfe erkläre. Die Gesandten, deßhalb ohne Instruction, nehmen den Anzug in den

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