184 Februar 1621.
mannswaare geworden ist, so wird die Frage aufgeworfen, ob uichi vou der Durchfuhr desselben eingefordert werden sollte, i. (S. u. Lauis.) k. (S. u. Sargaus.) I. Ob man die in den Bünden stehend^Fähnlein, welche bei dein einen oder andern Theil nnr mehr Hartnäckigkeit und Widerspruch hervorruftkonnten, zurückberufen wolle, wenn Zürich die seinigen zurücknehme, wird den Herren und Obern a»hc>^gestellt.
Man sehe auch im Abschnitt? Herrschastsangelegenheiten:
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Grafschaft Sargans. Ii. Art. II. Verwaltung im Allgemeinen.
Laudtiogtei Lauis. t. Art. 222. Mnnzsachcn.
Lanlwogtci Lllggarns. «K. Art. 90. Jnstizsachcn.
Zu !». Wir lasten hier die bezeichnendsten Stellen auS dem Schreiben folgen. — Der Ambastadorsichert, daß er, was er gcthan, zur Wohlfahrt dcS (eidgenössischen) Vaterlandes und zur Ehre und Ncputa^"der katholischen Orte gethan habe, „die zwar in der Proccdnr der Euren, so jüngst in Bünden gcwcf"'um etwas abgenommen hat." Denn der Ambastador Guefficr habe zu einer Vereinbarung in den IIIdas Scinigc gcthan." Wie aber die Herren Gesandten da angelangt, ist alles in die vorige Confusion gcra>^'und hat ein jeder unter ihnen viel eher gedenkt und Nachsinnen gehabt, wiederum heimzurciten, dann wiezerbrochene Geschäft wiederum ganz machen und verbessern könnte, und fsich zu) nnterstahn mit denen, die tre»'und nützlich in der Sach' gearbeitet, alles miltiglich zu rcformcriercn.... Es ist gespürt worden, wie e>^Ehrengcsandtcn gewichen sind, daß die vom obern grauen Bund gen Mailand dessentwegen sichhaben, ohne Vorbetrachtung, daß euch dadurch Unrecht beschäche, und daß das, was sie jetznndcrihnen eben so nachtheilig, als dasjenige, waö ihre Widerwärtigen bei ihnen haben ordnen wollen, c>NO''Verderbung der katholischen Religion." Nachdem er dann die Handlungsweise Frankreichs zu Gunstc»katholischen Religion und die Unterstützungen mit Geld hervorgehoben, sagt er: „in Summa man muß bckcn^''daß ihr durch die Jmporhinitäten derer von Zürich und Bern seid überwunden worden, welche, nach^"sie sich ziemlich treuherzig (als man gesagt hat) gegen den Eueren erzeigt hatten, anstatt man sichhätte rächen sollen, sie nach ihrem Begehren passieren lassen. Darnach sind euere Fcndlin, so auf euer 'halten von Mailand her ihren Sold empfangen, auch in Bünden gezogen, die doch nit verhindert h" ^daß das Land und die Kirchen zu Wormbs verderbt wurden; mit freundlicher Bitte, ihr wollet keine ^Meinung aufnehmen, wann ich euch sage, daß ihrer etliche großen Schaden da gethan, darum st^ ^Theil gestraft sind worden und die andern noch bisher wenig Nutz geschafft haben. Ich sage euch'man auf ein neues eben die Artikel an die Hand nehme, die man vermeint hat, daß alles erwundc"^worden." „Ihr seid gebeten, daß euch belieben wolle, ans dieser Stund die Artikel uns zu zeichne'' ^ihr finden werdet, daß sie den einen und den andern nachthcilig sein möchten; und wann ihr düst ^fleißig und mit aufrechter Affectiv» werdet examiniert »nd mir werdet zu wissen gcthan haben,dazu oder davon thnn wollet, will ich euch darnach meine Meinung auch darüber geben, damit ih' ^alles eine gewisse Resolution nehmet, und wann sie in Bünden getragen wird, euere Ehrcngesandt^dem Herrn Guefsier gleicher Meinung und eins seien." „Im Fall euere Gesandten noch etliche ^ ^täten in diesen Avisen finden, und daß sie sich in selbigem Land nicht resolviercn noch vergleichenalsdann wolle ein jeder solche Difficultäten seiner Obrigkeit zu wissen thnn, den endlichen ^dazu zu geben und darnach sich sämmtlich zu vereinbaren, die Restitution des Vcltlinö zu fordern. ^aber der milde Weg und Mittel in dem nichts vcrsachcn mögen, so zweifelt nicht, großmächtigcdaß der Gewalt mit aller Macht dazu werde gebraucht werden und wird darnach schwerlich sein,zu ändern, bis daß auS diesem großer Schaden und Unglück entstanden und folgcndS eine gemeine