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November und Dccember 1620.
wolle er alle moderierten Artikel aufgeben, auch mit dem Veltlin sich nicht mehr beladen und den Gesandt^das ganze Geschäft überlassen; sie würden dann sehen, wie viel sie mit diesen „stettigcn", unruhigen B»»^nern, die sich „als katholisch erzeigen", (Gott aber wisse, was sie seien) zu schaffen bekamen. Auf die Fr^ob er, falls die III Blinde die Artikel annehmen, es dahin bringen »volle, daß ihnen das Neltlin inWochen wieder zugestellt »verde, antwortet Gueffier, er könne nur versprechen, daß der König alle möglich^Mittel anwenden »verde, um ihnen dieses Land wieder zuzustellen.
Ii. Achte Session den 8. December. Gueffier zeigt in allgemeiner Versammlung an, daß er wE»Indisposition verreisen »verde. Wenn die Gesandten von sich aus eine Vereinbarung zu Stande bringtkönnten, sollten sie es thun; er aber wasche seine Hände in Unschuld. Damit jedoch das Geschäft »»^auf die lange Bank geschoben »verde, habe er folgende Artikel concipiert: 1) Die III Bünde vertrauen»"^mals ihre Streitigkeiteil sowohl in Neligivns- als in politischen Sachen dem König und den Eidge»»^'an. Innerhalb dreier Monate, vom 1. Januar 1621 an gerechnet, soll in der Sache gesprochen »ve»'d^Dem König und den eidgenössischeil Gesandten soll die Annahme dieser Vcrnlittlung von Seite dernotifieicrt werden; 2) inzwischen soll in den III Bünden keine Neuerung gemacht »Verden und alles »»^bleiben; Dawiderhandelnde werden an Leib und Gut, Gemeinden mit Ausschluß vom Bundesbrief bestw^3) die Eidgenossen sollen beiderseits ihre Fähnlein heiinbernfen; 4) man wird alle billigen Mittel anfs»^"'um das Land Veltlin wieder zu bekommen. — Der Ambassador theilt diese Artikel in gemeiner Versa"""lung den Nathsbvten der III Bünde mit und erklärt dabei, er »verde, wenn man diese Artikel niäsinehme, bei den moderierten, welche der Gotteshalls- und der Zehngerichtenbnnd angenommen habeil, beha^"'„doch die des vbern Bunds erlassen." — Die Gesandten der Eidgenossen benierken den Abgeordnete» ^Blinde, daß es ihren Obrigkeiten schwer fallen »verde, den Cvmprvmiß in dieser Gestalt anzunehmc'», ^der eine Sprecher ein so mächtiger König sei, die Eidgenossen als der andere erscheinen würden. Derbassador entsetzt sich darob und wünschen wissen, »vas man von seinem König rede. Darauf a»t»»"'er. (Die Antwort ist dem Abschiede nicht beigefügt). Die III Bünde verschieben die Antwort ans denden Tag.
I. Nennte Session den 9. December. Die Abgeordneten des Gotteshaus- und des Zehngerichtenl»»^'wollen wegen mangelnden Befehls die neuen Propositivneil an die Gemeinden bringen lind versprr^innerhalb sechs oder sieben Tagen Antwort zu geben. — Die Abgeordneten des vbern Bundes blsi""bei ihrer frühern Erklärung und bitteil, daß man die Sache nicht aufgebe. Es sei auch ihre Mei»»"^daß die Stimme des Ambassadors nicht mehr als die eines andern Ortes gelten solle. — Der Amba!»^läßt durch seinen Dolmetscher mittheilen, er widerrufe sowohl die gestrigen als die moderierten Artikel »so daß die III Bünde nicht daran gebunden seien, und ersucht die Gesandten, sie möchten sich dem Gehl""nicht entziehen und wegen seiner Indisposition einen andern Ort, Chur oder Eins, zur Verha»^"'wählen, wo er dann von Neuem „articnlieren" »volle. Falls sie dasselbe ohne ihn an die Hand
woiltcn s» Inss- -r -s sich auch g-snls-n, — Di- Adg--rd»-Im d-r III Blind- wolim dirscn Enti«G-iii-md-n b-r>cht-n >n«, mit Jnstructionm d-rs-hcn, ans dm 14, in Clmr -rschrin-n Sic din-n »""WG°I°»d.°n nicht nbiur-ism, j-nd°rn di. Sachm im «nnd zi.
Ort- b-schl.-ß-n mit ItnSsicht »ns di- Knftin, dt- h-rnnnahmd- h-ilig- z-it, sowi-, das d-r i-b-r-tch d-m R-Hr nicht nnt-rw-rs-n will, b-i d°n ObriMt-n B-sichl -iiisnhdl-ii, Di- SI-sandt.n d-rsch-n Ort- «iilig-n in d-S Ansnchm -in; ftir dm FM, dns di- Gmi-ind-n d-n C°iiipr°»,ilt «nnch»--».