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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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August 1620.

genöthigt worden, nach Uzuach, iu die March, nach Napperswyl und an andere Orte einen Z??st?tz zulege»!Zürich baue zu Richterswyl und anderswo Schänzel?. Der Amtmann zu Uzuach berichte, das bernisAKriegsvolk verlange de?? Durchpaß und ivolle ihn im Weigerungsfalle mit Gewalt erzwingen; er sei zu?»Widerstand zu schwach, man möchte ihn? eilends Volk schicken. Schwyz habe deßhalb seil? Landsfähnlei»einberufe??, Nri und Unterwalden gen?ahi?t ?u?d Luceri? und Zug um treues Aufsehen ersucht. Zürich habeden abgeschickte?? Gesandten freundlich geantwortet und die beruischen Soldaten? hätte?? einen ander?? MSgenommen. Nachdem Zürich eine Zusammenkunft aus de?? 19. August n. K. nach Richterswyl augesetzt Hai,wird Schwyz beauftragt, dieselbe zu besuchen, und zu diesen? Zwecke werden alle Beschwerden de?? Gesandte?? >»ihre Instruction gegeben?. Das Volk soll inzwischen, wo es sich befinde, bleiben? und je nach denn Resultatder Verhandlung soll dann weiter zu Nathe gegangen werden.

Conferenz der V katholischen Orte.

Weggis. 1«2«, 2t. August.

Staatsarchiv Luccr». Atsch. <?« anno lW0. Bd.XIII. I'oI.lW. LandcSnrchiti Schwyz.

Gesandte: Lucern. Jakob Sonneuberg, Ritter, Schultheiß und Pa??nerherr; Walther AmrWlRitter, Stadtfähnrich; Heinrich Cloos, Ritter, Venncr; Rudolf Pfyffer, Ritter, alle des Raths, llr»Emanucl Beßler, Lai?dail?ma??i?i? und Pannerherr; Alexander Beßler, des lltaths. Schwyz. Gilg Frß'^'herz, Lai?dainmai???; Heinrich Reding, Alt-La>?dail?ii?a??i? ?n?d Pa????erherr; Christoph Schorno, Alt-Stcitt-Halter. N??tertv ald e??. Sebastia?? Wirtz, Statthalter, von Obwalden; Joham? L??ssi, Ritter, Landau?'»»^????d Pa????erherr, vvi? 3iid?valden. Zug. Johaiu? Kv??rad Zurlaubcn, Alt-Ammann; F. Jten, Seckelmcisl^

z». Schivyz, ivelches diese Zusammenkunft ausgeschrieben hat, berichtet, zürcherische und beimischefehlshaber hätte?? vor Uzuach den Durchzug begehrt mit der Versicherung, niemand zu beleidige??; wer^aber der Durchzug nicht gestattet, so würden sie versuchen, mit Gewalt durchzudringen. Der Befehlshabckvon Zürich habe zwar gemeldet, daß er hiefür keinen Befehl habe, die bernischen hätte?? es aber dabei ver-bleiben lasse??. Die Nachricht davon habe in? Lande eine solche Aufregung und solche?? Unwillen bei?»meinen Manne hervorgebracht, daß die Obrigkeit genöthigt ivvrdei? sei, den Aufbruch ins Werk zu se^"'Uri und Unterwalden seien ebenfalls gemahnt worden. Schließlich berichtet Schivyz, was auf der Const»^zu Richterswyl zwischen ihn? und Zürich verhandelt worden sei. Der gemeine Landmann werde nicht leiAzur Heimkehr sich bewegen lasse??, wenn er nicht für die Kosten eine Entschädigung erhalte, welche ih»? ^von Bern verursacht habe??. Die Gesandten berichte?? auch, zu ivas die zürcherische?? Gesandte?? sich g»^'anerböte?? habe??. Mai? befürchtet, daß leicht ein allgemeiner Krieg entstehe?? könnte, wenn daslänger an den Orte?? verbliebe, und da man keine rechtmäßige Ursache zun? Krieg gegei? Zürich einsi^auch Uri und Unterwalden sich bereit erklären, auf das Begehre?? voi? Schwyz zurückzukehren, so wird ei?»hellig beschlösse??, das Volk, heimzumahneu, zumal da nun alle Gefahr vorüber sei. Weil Zürich durchssandte und Schreibe?? der spänigen Sache?? halber sich ziemlich freundlich erzeigt habe, wird für gut eracht^auf den 24. August eine Zusammenkunft der fünf katholischen Orte und Zürichs nach Zug anzusetzen,