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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1620.

lation anders nicht verstanden werden (beiderseits) denn defensive und nicht offensive. § 9. Zum Beschsbehalten ihnen beide Theilc hiemit bevor ihre alten und vorhergehenden Bündnisse, Vorkommnisse, FriedenCapitulationen, so sie vor dieser mit jemanden aufgerichtet mögen haben, als mit dem allcrchristlichsten Kön'öaus Frankreich, Ihr Kath. Majestät aus Hispanien und Ihrer Durchlaucht von Savoycn und auch no>?anderen. (Staatsarchiv Lucern.)

Zu «I. 1) Dem Freiburger Exemplar ist das Schreiben Friedrichs, Königs in Böhmen, und der ander»Mitglieder der Union beigefügt, welches die katholischen Orte ersucht, dem aus Italien gegen Deutschlandheranziehenden Kricgsvolk den Durchzug nicht zu gestatten, den man, wie man höre, ihm wirklich gestatte»wolle. Wenn man es deßwegen thue, weil man glaube, daß die römisch-katholische Religion in Deutschlandunterdrückt werde, so sei daS ein Jrrthnm. 2) Ferner ist beigefügt der Beschluß der Näthe und Hundert v»»Lucern vom 17. Januar (St. Antonii-Tag), welcher die Motive enthält, warum auch Luccrn, wie Fr^'bürg und Solothurn bereits sich ausgesprochen hatten, zu einem Bündniß mit Lothringen geneigt ist.Nach'dem dann min Gnädig Herren gesehen und betrachtet, in was gefahrlichem Wesen gemeine katholische Ort Z»diesen bctrücbtcn Zeiten und erweckten schweren Unruhen in dem römischen Reich sich befinden, und wie (»(>der Gegentheil sich bemühe, die nüwe Religion zu befördern und zu mehren zu Abbruch und Untcrtrucka»Sunser wahren katholischen Religion und des Vaterlandes Sicherheit und Freiheit, (haben) also gut erfunden, ctw»dmehrere und stärkere Vcrstandtnnß und Fründschaft ze machen mit Ihr Fürstl. Durchlaucht dem Herrenzogen von Lothringen, als der Macht gnug habe, uns im Fall der Roth gute Hilf zu leisten und so»d^lichcn die dütschc Hilf unserer Widerpart ab- und hinderzchaltcn und das ohne cinichen Abbruch und Na^'theil oder Schmälcrung älterer Bündnusscn, eS scie mit beiden Königl. Majestäten, mit Ihr Durchlaucht vo»Savoycn und anderen, wie dann dem Gegentheil auch nit gewehrt oder verwiesen worden, daß sie mit de»'Markgrafen von Baden, mit der Herrschaft Venedig Bündnuß gemacht, deßgleichen auch mit obgcdach^Union sich ingelassen."

lOG

Cvnferenz der Schirmorte der Abtei Engelberg.

Engelberg. 1020, 20. Januar.

Staatsarchiv Luccr». AM. So anno 1W0. Bd. XIII. toi. 10.

Gesandte: Luc er». (Heinrich) Cloos, Ritter, Venner; Nenward Lysat, Stadtschreiber. SchweiMcinrad Schryber, Statthalter. Nnterwalden. Anton VonZnben, Landammann, von Obwalden.

Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Schirmortsaiigelegcnhcitcn:

Schirmliogtci Engclbcrg. », I». Art. 26, 27.