Druckschrift 
5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
107
Einzelbild herunterladen
 

November 1619.

107

daß ihre Herreil nichts 'lieber gesehen hätten, als daß die sechs Orte, wie sie sich entschlossen, es bei denuralten Bnrgrechten, Verträgen, Briefen und Siegeln, die mit Freiburg errichtet worden wären, verblieben^ären und die von Freiburg dahin gewiesen hätten, denselben gemäß sich zu verhalten und ihre Beschwerdenbor Obmann und Sätze zu bringen. Da dieß nicht gescheheil sei und die sechs Orte sich der Sache hitzigannehmen, so daß daraus leicht Schlimmes zu besorgeil sei, so ersuchen sie, da Frcibnrg dermalen auf der^Heilung der Vvgteien insistiere, man möchte die sechs Orte Zürich, Lucern, Schwyz, Basel, Svlothurn und^chaffhausen in der Sache handeln und versuchen lasseil, ob nicht Mittel zu finden seien, welche beiden^heilen annehmbar erscheinen möchten, jedoch vhne Schmälernng der Bnrgrechte, Verträge, Briefe undZiegel. Dasselbe Ansuchen übergeben sie mich schriftlich. Sie fugen bei, daß ihre Herren und Obern,wenn ihre Vermittlung erfolglos bleibeil sollte, Bern bei dem Burgrecht und den Verträgen schlitzen undFirmen werden. Es wird den Gesandten geantwortet, man wolle ihrem Ansuchen zu Liebe gerne, was^ verlangte Theilung der vier Vogteien betreffe, die Vermittlnngsvorschlägc der sechs Orte anhören, jedochunter der ausdrücklichen Bedingung, daß die Einwilligung, dieselben anzuhören, den Bnrgrechten undErträgen mit Freibnrg, mich alleil Rcchtsamcn und Gerechtigkeiten unnachthcilig und für dieselben ohne^niiscciuenz sein solleil, und daß die drei Städte Bern dabei schützen und schirmen wollen. Was die KlagenBiburgs über das zu Poliez-le-grand und Penthereaz ergangene Mehr betrifft, so habe man Freibnrg schonZu wiederholten Malen die Freundlichkeit oder, wenn diese nicht angenommen werde, das Recht vermöge desBlllgrechts lind der Verträge angeboten; bei diesen: Beschlüsse wolle man verbleibeil. Ucbcrdieß wird nochUvii den Gesandte» von der Abstellung der Wachen gesprocheil. Bern erwidert, wenn Freibnrg lind anderedie Wachen, welche sie zuerst gegen Bern aufgestellt hätten, beseitigeil, so werde es seinerseits dasselbe^uil- (Ein Abschied scheint nicht ausgefertigt worden zu sein.)

Cvnferenz von Uri, Schwyz und Nidwalden.

Schwyz. 1«19, lU. "' d li). November.

LandcSarchiv Schwyz.

Gesandte' Uri Josua Zum Brunnen, des Raths; 57. Stäpfer, des Raths. Schwyz. Jost ^Hilter,^"dam,nann;' Gilg Frischherz'Statthalter; Fridolin Horrat, Joseph Grüninger, Sebastian Bi.eler, JohannBcustcr, alle des Raths. Nidwalden. Crispinus Zelger, Landammann; Melchior Wilderich, Alt-

Landammanil.

tr, HZ. (S. u. Bellenz :c.) «. Es wird von großer Nnbescheidenheit berichtet, welche Etliche cum derUwerisch^ Besatzung zu Napperswhl sich habeil zu Schulden kommen lassen. Jedes Ort soll einen Entschluß^ssen, mas mit dieser Besatzung weiter vorzunehmen sei. «I. (S. u. Bellen; :c.) («. S. u. Sargans.)' 8» (S. u. Bellenz zc.)

Mau sehe auch im Abschnitte Hcnlchastsangelegcnhcitcu -

^fschllst SlirgMls. v. Alt. 09. Kncgssachcu.

^»tci Bellcnz zc. n, v. «I, t, Act. N7-121.