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November 1619.
Gememcidgenösstsche Tagsatzung der XIII Orte.
Baden. 1KI9, 3. bis 9. November
Staatsarchiv Zürich. Kest. XII. IM. t'ol, SM. Staatsarchiv Luccr». Absch. a« anno 101g. Bd. XII. toi. IM.
Gesandte: Zürich. Hans Heinrich Holzhalb, Burgermeister; Hans Georg Grebel, des Raths. Ver»'Albrecht Manuel, Schultheiß; Anton von Graffenried, Seckelmeister; Franz Glider, des Raths. Lucer»'Jakob von Svnnenberg, Ritter, Schultheiß und Pannerherr; Heinrich Cloos, Ritter, Venner und des NaOUri. Emanucl Beßler, Ritter, Landammann und Pannerherr; Melchior Megnet, Alt-LandammannLandshauptmann. Schw yz. Jost Schilter, Landammann; Christoph Schornv, Statthalter. Unterivabden. Anton VvnZnben, Landammann, von Obwalden; Crispinus Zelger, Ritter, Landammann, vc»Nidwaldcn. Zug. Caspar Brandenberg, des Raths; Thomas Jta, Seckelmeister. Glarus. Fridoß»Bussi, Landammann; Melchior Marti, Alt-Seckelmeistcr. Basel. Hans Lukas Jselin, der Jüngere, dckRaths; Hans Heinrich Nhhiner, Stadtschreiber. Freiburg. Niklaus von Diesbach, Schultheiß; Jak^Vögcli, Ritter; Heinrich Lamberger, Ritter, Alt-Burgermeister; Hans Reiff, des Raths. Svlothut»'Wernher Saler, Schultheiß; Johann von Noll, Stadtfähnrich und des Raths. Schaffhausen. Ha»^Heinrich Schwach, Ritter, Burgermeister; Hans Konrad Peher, Statthalter. Appenzell. Achatius Wis^Landammann, von Jnnerrhoden; Johann Schüß, Landammann, von Außerrhoden.
Xlllbrtische Geschäfte.
s». Nach Verrichtung der gewöhnlichen Begrüßung überreicht der französische ordentliche Ambassad^'Robert de Mirvn, ein Schreiben des Königs, worin zu freundlicher Vergleichnng ides zlvischen BernFreiburg entstandenen Streites ermahnt wird. Uebcr denselben Gegenstand legt der Ambassador einen lä»'geren Vortrag ein, worin es u. A. heißt: „Mit aller mir möglichen gutherzigen Affectiv«! ersuche ich ^bei der Continuation Euerer Einigkeit und zusammen tragender Liebe, welche Euch bei den Freunden r»h»''voll, bei den Feinden schrecklich gemacht, beharren zu «vollen. Diejenigen, welche bei dem vbschwebe»^Streit nicht sonderlich interessiert sind, mögen durch alle Mittel das Uebel zu heilen trachten und die Part»»'^dahin weisen, gute Nachschlüge anzunehmen, gleichwie die rechten Medici dem Kranken die Pillen zu bcschö»^und zu vergülden Pflegen, damit er dieselben hinabschlucke und seine Gesundheit dadurch prvcuriert wcrd'Der König hat mir befohlen, bei Euch anzuhalten, daß durch gebührliche Rachschläge von Euch dieseruhe gestillt werde. Aus den Schriften, die mir beide Parteien zugeschickt, hat der König Kenntnis; von ^Lage der Dinge erhalten. Es ist die Theilung der vier Vogteien erkannt worden und das mit Recht, ^das „Xcnao tsiwtur staro in oowinuniono" eine Regel des gemeinen Rechtes ist. Ob es ein rechtmäsnl^Verfahren ist, durch das Abmehrcn einem die Religion aufzudrängen, stelle ich Euerem Urthcil anHeim.
Mittel ist auch so fremd befunden worden, daß beide Neligionstheile schon darüber gescholten haben, un^ ^früher blos zu Beendigung von Kriegen angewandt worden. Obgleich die Alternative der Verwaltung ^gehörte, so hätten die von Tscherliz doch auch bei Freiburg um die Erlaubnis; anfragen sollen, da die Negic»^Freiburgs während der Alternative Berns nicht aufgehört hat. Zur Vornahme des Mehrens ist der ConI^'aller Einwohner erforderlich; mm aber geht aus dem schriftlichen Verzeichnis; der bernischen Commissarien ^