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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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October 1619.

S8.

Konferenz der V katholischen Orte.

Weggis. 1K19, 25. October.

Staatsarchiv Lucern. Ablch. <Is anno igio. Bd. Xll. koi. zss. LandcSarchiv Schw»z.

Gesandte: Lucern. Jakob Sonnenberg, Ritter, Alt-Schultheiß und Panuerherr; Walthcr Amryh»,Ritter, Stadtfähnrich; Heinrich Cloos, Ritter, Venner, beide des Raths. Uri. Emanuel Bcßlcr, NittelLandaminann und Panuerherr; Melchior Megnet, Alt-Landaminann und Landshauptinann. Schwyz. G'lSFrischherz, Statthalter; Sebastian Abyberg, des Raths. Unterwalden. Anton VonZubcn, Landamma'»'!Melchior Jmfeld, Alt-Landaininann und Panuerherr, von Obwaldcn; Crispinus Zelger, Landainma»^Johann Lussi, Alt-Laiidammann, von Nidwalden. Zug. Beat Jakob Frch, Statthalter; sUlrichs Heggl'-Alt-Annnann.

». Für den Fall, daß Bern keines der zu Lucern sAbsch. 96^s verabschiedeten Auskunftsinittele»"nehincn würde, wird, je nach dem auch Frciburg und Solothurn des Friedens oder Krieges halbererklären werden, Ehren halber den Krieg an die Hand zu nehmen für uothwendig erachtet. DerAnschlctkann alsdann zu Baden auch Freiburg und Solothurn mitgetheilt und mit ihnen berathen werden- er s^aber durchaus geheim bleiben. Wie und wohin und mit was für Macht man angreifen wolle, wird jcd'Gesandte zu berichten wissen, sowie auch was wegen des durchziehenden italienischen Volkes berathschl^worden ist, wie Zug, falls es angegriffen würde, zu helfen sei, und daß der Aufbruch und der Ang^allenthalben auf einen Tag geschehe. Es wird auch uothwendig sein, gehörig für Proviant und MuM^zu sorgen, indem es das Ansehen hat, daß Bern nicht angreifen, sondern die Sache in die Länge chtwerde, da es zwar jenseits des Vrünigs Wachen am Haslerberg aufgestellt, das Landvolk bewehrt, gr>tGeschütz aufgeführt, aber verboten hat, etwas Thätliches anzufangen. Glarus hat sich entschlossen, k>^Partei zu ergreifen, sondern in der Sachezu scheiden". ?». Der Bischof von Constanz begehrt abcr»tein Fürschreiben an den Papst, weil der Erzbischof von Salzburg gestorben und also die Dompro/Constanz ledig geworden sei. Die Orte sollen ihre Stimmen dafür beförderlich nach Luccrn schicken, zw^da der Bischof bei diesen Läufen guten Beistand anbietet und auch des Grafen von Ems in gutemgedacht wird. «. Man läßt durch den Landvvgt im Thurgau die Städte Constanz und Ueberlingen ^den Kriegsfall um getreues Aufsehen, besonders um Unterstützung mit Proviant und Munition anspret'auch dem Herzog von Baiern freundlich schreiben. «I. Zürich soll ans sein freundliches Anhalten wtdes Zusatzes in Nappcrswyl geantwortet werden, der Zusatz sei dahin gelegt worden, nur um die B»tzu Rapperswhl und zugleich die zürcherischen Unterthanen vor Muthwillen zu schützen, da das durchziehtVolk ziemlich frech sein solle; sobald der Durchzug beendet sei, werde der Zusatz zurückgezogen, wie ^denn bereits auf Zürichs..Bitte vermindert worden sei.

Die Namen der Gesandten sind dem Schwyzerercmplar entnommen.