Octobcr 1619.
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»ach Bremgarteil und Mellingen, desgleichen an deil Landschreiber in den Freieil Aeintern, daß man) uiit diesen Sachen versehen, den Anordnungen der Gesandten nachkommen und wachsam sein solle; wenn^ die Roth erheische, werde man ihnen Befehlshaber schicken. — Denen von Gersan läßt man auf ihrÄthanes Anerbieten freundlich zusprechen.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsaugclegcuhcitcu:
Sargans. Art. L8. Kricgssachcu.
Die Namen der Gesandten sind dem Nidwaldncrcxcmplar cutnouuucu.
Zu ,» n. «I. 1) Freiburg instruierte: Wenn man mit Bern, wie zu vermuthen sei, nichts ausrichte, sollend>e Gesandten sich mit einander unterreden, „wie man von den catholischcn vcrpüudtcten Fürsten Hilf habenund dcßcn vcrgcwüßet syn mbgc, welches mit Bottcusenden zu beiden Potentaten nß Frankhrych nndHispanien, Lothringen, Burgund, Saffoy kbntc ußgcrichtct werden." 2) In ihrer Relation vor Rath^swn die frciburgischen Gesandten: „Es ist auch thunlich befunden worden, gute Fründ nnd Pnnds-AUvsscn zu ersuchen, als den Hertzvg oon Lotringen, Bischoff von Basel, Abt zu St. Gallen, die Stall Rotwyl,die Graffen von EmbS und Sulp; alle Zcnden im Wallis sind auch ermahnt, auch gen Lanwis nmb guttcIngenieurs gcschribc» worden und auch rathsam befunden, die Fründtschaft mit den Herren von Lotringcnöu ernüwcrcn." 3) Den Ick.Deccmber wird ein Antwortschreiben von Rotweil an die sieben katholischen Orteverlesen, in welchem diese Stadt erklärt, daß sie zn Erhaltung dcS wahren katholischen Glaubens Leib,Ehre, Gut nnd Blut daran sehen werde. sKantonöarchiv Freiburg: Jnstructionenbuch und Rathöprotokoll.)
Zu k) Den 29. August hatten die katholischen Orte nach Mailand um Hülfe geschrieben. 2) Den^ September schickt Casati die Antwort deS GubernatorS, aus bereu Inhalt sie sehen „die geschwindeExpedition, so Ihr Erc. thun, Euch im Namen Ihrer Majestct zu Hülfe zu kommen mit Volk und mitfälen andern nothwcndigen Dingen, im Fall Ew. Herrlichkeiten wegen Beschühnng der Ehren GottcS nndinner Heiligkeit Kirche gcnbthigct wurden, die Wehr an die Hand zn nehmen". (Staatsarchiv Zürich.Acta der kath. Orthcn. (Zosl. XI. 139.)
VT".
Conftrenz von Uri , Schlvyz ilnd Nidwalden.
Brm»nen. LL.October.
LaiwcSarchlv SchwvZ.
^ ^e'r Abschied ist nicht vorhanden. Nach der den Gesandten von Schwy;, Gilg Frischhcrz, Statthalter,^^schart, Alt-Statthalter, und Sebastian Abyberg, Scckeluicistcr, gegebenen Instruction wurden folgende
instand
c verhandelt:
^ Der Lindaucr Wirth zn Altdorf soll wegen seiner zn Wasen auSgcstoß neu Reden belangt werden.^>d ^icht an den Herzog von Bayern um treues Aufsehen und im Falle des Kriegs um Hülfe gegen Zürichgeschrieben werden solle. «. Es möge ein Landschrciber und Dolmetsch auö den drei Orten nach
de» werden; die drei Geschworenen sollen künftig „hintangescht werden". «Ii. Nachdem Gesandte
i^vrd ^ ^chwyz die Zurückziehung dcö Zusatzes in Nappcröwyl verlangt hatten und ihnen geantwortet«l darüber mit den beiden andern Orten besprechen wolle, wird diese Sache auf dieser
^"enz berathcn.