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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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September 1619.

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Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelegmheitcn:

^"^rafschnft Thurgau. ??- Art. 35. Huldigung.

^-»idvogtci Nlicinthal. Ii». Art. 173. Personelles.

Grafschaft Baden. v. Art. 57. Zoll und Geleit.

^»dvogtci Lanis. v. Art. 196. Handel und Verkehr. ll. Art. 7S. Grcnzstrcitigkeitcn.aus dein Aarancrcremplar.

Zu u,. I) Bern schreibt an Zürich den 29. August (19. a. K. j über den Verlauf der Abstimmung,nachdem cS die von Freiburg angewandten Mittel zu Hintcrtrcibung der Abstimmung, Verheißungen,Drohungen, Protestieren, Anbieten des eidgenössischen Rechtes geschildert hat:Im Namen GottcS sindNr für und zu dem Mehren in beiden Kilchen Pully-le-grand und Panthcrcaz geschritten, da es auch vonden Gnaden Gottes wol und glücklich abgangen, das heilige Wort GotteS mit dem Mehren und fast cin-^llig, dann daß an jedem Ort allein bei acht oder neun Personen auf der andren Seite gewesen, erhaltenworden, die Mcßpricster abgewiesen und auch alles Götzenwerk auö den Kilchen mit aller Güte hin-Pschaffet und wcggethan ohne einiges andre Widersetzen. So viel dann die von Assens, welche zugleich dasMehr begehrt, belanget, haben vorermelte unsere Ehrengesandten uns berichtet, daß dieselben sich ab denDräuungen bewegen und also abwendig machen lassen, daß ihrethalben in Zweifel gestanden, ob man dasNtehr erhalten würde, wiewohl doch Hoffnung gewesen, daß, sintemalen Etliche, die Lchcngüter in derselbenKirchhöri besitzen, aber im Amt Lausanna wohnen und Dorfrccht haben, auch in allen Beschwerden Haft"ud pslichtig in guter Anzahl (erschienen), es Gott auf die gute Seite leiten werde. Als man aber an demselbenDrt an das Mehr treten wollen, habend sich nit allein die freiburgischen Herren Gesandten, sondern ein Thcilaus der Gemeinde widersetzt und vermeint, daß diejenigen, so mit Feuer und Licht nicht bei ihnen gesessen,"'cht zu mehren haben sollen, ob sie gleichwohl ihre Güter bei ihnen haben und beider Städten Lehcn-

Wchtige seien (Die Gesandten) haben die Sach dahin verleitet, daß auf gethanc gebührende Prote.

ßation das Mehren an dem Ort zu AssenS einmal eingestellt und die Sache für die Oberstetten zn bringen

^schlössen worden " (Staatsarchiv Zürich. Tr. 149. 3.) 2) Abgeordnete Berns zur Leitung der Ab -

llnnmuug waren Abraham Stürler, Seckelmeister wälscher Lande, NiklauS von Müliucn, des Raths,^arguard Zchcnder, der Aelterc, HanS Franz von Wattenwyl, des Gr. Raths. Von Mülinen und Zchendcr^sorgten auch noch im August die Beseitigung der Altäre zu Policz-lc-grand und Pauthereaz. (Bcrner^ttstructiouenbuch ist. S. 456 u. 461.) 3) Es ist ferner ein an Zürich abgeschicktes Memorial vorhanden, be-hielt:Summarische Vcrzeichnuß einer löblichen Statt Bern Ehrcngesaudten Verrichtung in der Ampty^schcrli, insonderheit zn Panthcrcaz, Pully le grand und Asiens wegen des MehrS in Neligionssachen-15. September 1619." 29 Folioscitcn. (Staatsarchiv Zürich Tr. 149. 3; auch im Abschicdband dcSBasler Archivs.) 4) Auch Frciburg schrieb einenkurzen und wahrhaften Bericht, was sich mit dem ergangenenund erpracticiertcn Mehr zn Panthcrcaz und Pollie lc grand in dem Amt Tschcrlis verloffen". 13 Folia-nten. (Staatsarchiv Zürich: Originalabschiede von 1551 bis 1629 aus der Tschudischen Sammlung.Xll. 92.)