Juni und Juli 1619. 79
7G.
Erklärung von Schwyz und von Napperswyl über gegenseitige Abzugsbefreiung.
Schwyz. 1019, 27. Juni.
LandcSnrchiv SchwvZ. Zwei Urkundc».
Man sehe ine Abschnitte Schirmortsangclegcnhcitcn:
Nabpcrstv»l.
Art. 2.
'77'.
Jahrrechnnngs-Tagsatzung der XII l Orte.
Baden. lOtt), 30.Juni bis lO. Juli.
Zürich, «est, XII, IM. 5o>. 187 u. Acta der rath. Orllic». «Wt. Xl , lss. Staatsarchiv Lliccr». Absch. >1« anno ic.is. Bd XII. ko>. «s.
EiSgcil. Archiv i» Aarau. Bd. tZ,
Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Nahn, Bürgermeister; Hans Ulrich Wolf, Seckclmcistcr. Bern.Hans iltudolf Sager, Schultheiß; Adrian Knecht, Venner. Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß;Henrich Fleckenstein, Ritter, des Raths. Nri. Emannel Beßler, lliitter, Landaniinann; Jakob Zgraggen,^ Raths. Schwyz. Jost Schilter, Landammann; Christoph Schorno, Alt-Statthalter mW des Raths,"tcrwalden. Johann Leu, Ritter, Landamman»; Melchior Wilderich, Alt-La»da>nmann. Zug. MelchiorLaudenberg, Statthalter; Johann Aleyer, Scckelmeister. Glarus. Fridolin Bussi, Landammann; HeinrichLandsfähnrich. Basel. Hans Lukas Jseliu, der Jüngere, des Raths; Johann Friedrich Nyhiner,^adtschreiber. Freiblirg. ytiklaus von Diesbach, Schultheiß; Heinrich Lamberger, Ritter, Alt-Burger-'^istcr und des Raths. Solothurn. Petermayn Suri, Schultheiß; Werner Saler, Stadtsähnrich und des^aths. Schaffhausen. Hans Heinrich Schwartz, Bürgermeister; Hans Konrad Peyer, Statthalter,appenzell. Achatius Wiser, Landainmanu, von Jnnerrhoden; Johann Schüß, Landammann, von
^"ßerrhvdeu.
XIII örti s ch c G e s ch ä f t e.
»b. Räch der eidgenössischen Begrüßung erscheint Herr Johann Petermann, Advocat des Parlaments^ Dole, des Gmfen de Champlite, Generallieuteuants und Gubernators der Freigrafschaft Burgund, und^ Parlaiuents zu Dole abgeordneter Cvmmissär, mu das gelvöhuliche Burgundische Erbeiuigungsgeld aus-^bezahlen. Dem Cvmmissär wird versichert, daß man jeder Zeit den Inhalt der Erbeinigung halten und^ alte vertrauliche Cvrrespondenz fortzusetzen beflissen sein werde, l». Der im Jahr 1617 wegen der „starken"^ler, Landstreicher und der um Brandstelier- Bittenden gemachte Abschied wird bestätigt. Jede Obrigkeitchre Bürger und Unterthauen sanunt den Sondersieche» selber erhalten und die Abgebrannten mit ge-Mwnder Steuer unterstützen, damit die Obrigkeiten nicht zu viel überlaufen werden. Die mit Steuerbriefenscheuen Abgebrannten sollen über das Gebiet ihrer Obrigkeiten nicht hinausgehen; demgemäß sollen sich^uch Landvogte in den gemeinen Herrschaften verhaltest. Da allenthalben viele „starke" Landstreicher""d tzyF Buben herumziehen, hält man es für zweckmäßig, zu Austreibung solchen Unraths eine allgemeine"Jägi" zu veranstalten. Jedes Ort soll darüber au Zürich sein Gutachten abgeben. «. Von Herrn Robert