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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Mm 1619.

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gerichtet hat. Die Eidgenosse» werde» darin ersucht, die Bunde und Wallis zu crmahnen, von ihren: ge-walttlMigc» Verfahre», das sie eine Zeitlang geübt, abzustehen. In dieser Sache anerbietet sich der^mbassador zu allen gute» Diensten; er verspricht, obgleich der König wegen Empörung in seinem Landegenöthigt sei, ein Einsehen zu thnn, dessenungeachtet auf das geschehene Ansuchen in Kurzem eine Jahres-Pension der Fried- und Vereinigungsgelder zu senden, und zu Befriedigung der Particularpersoncn noch"'ehr thun zu wollen. Dem Ambassador wird durch ein Schreiben geantwortet, daß man sich einesMehreren versehen habe; er möge bei Hof dafür wirken, daß der ausstehenden Zahlungen wegen völligeSatisfactiv» geschehe, damit man nicht veranlaßt werde, die früher beratschlagten Mittel anzuwenden.

Die Gesandten der sieben katholischen Orte werden berichten, was wegen der bündnerischen Unruhenausführlich an sie gelangt ist. Es wird wegen dieses wichtigen Geschäftes auf den 15. Mai ein Tag nachLucern angesetzt, at. (S. u. Sargans.) «. (S. u. Thurgau.) k. Der Gesandte von Glarus zeigt an,büß seine Herren und Obern sich entschlossen haben, die bereits berathschlagte Abordnung an den KönigFrankreich abgehen zu lassen, und „daß sie leiden möchten, daß selbigem nachgegangen werde".

Ma» schc auch im Abschnitte Hcrrschastsangclcgcnhcllcii!

Landgrafschaft Tliiirgau. v. Art. S7. Justizsachm.

^kafschaft Sarnaus. «I. Art. 63. Kricgssachcn.

«I, «. ans dem Lncerncr-, tl'. ans dein Aaranercrcmplar.

Z» I». Der Vortrag ist vollständig abgedruckt im Archiv siir schwciz. Geschichte Bd. I. S. 232.

«s.

Cvnferenz der VII katholischen Orte.

Lueern. tktv, t«. Mai.

Staatsarchiv Luccr». Absch.cko anno ikl!>. Xli. kol. zo. LandcSarchiv Nidwaiden.

Gesandte: Lueern. Ltldwig Schürpf, Ritter, Schultheiß; Jakob Svnncnbcrg, Ritter, Alt-Schultheißund Pailnerhcrr; Heiilrich Clovs, Ritter, Venner; Rudolf Pfyffer, Ritter, beide des Raths. Uri. EmanuelKeßler, Ritter, Landammann und Panncrherr; Melchior Mcgnet, Alt-Landammaiiii und Laitdshallptmaiin.^chwhz. Jost Schilter, Landammann. Unterwaldcn. Anton VonZubcn, Landammann, voir.Obwaldcn^'spinus Zclger, Landammann, von Nidwalden. Zug. Paulus Bcngg; (Johann) Meyer, Scckelmeister, beideRaths. Freiburg (Niemand). Solothurn (Niemand.)

Die Äiachrichten von ncitcil Unruhen in Blinden haben diese Confercnz veranlaßt. Da Zürich und Bernk'Ue Botschaft nach Blinden geschickt haben, um die Anhänger ihrer Religion daselbst zu crmuthigcn, so wird died'ugc aufgeworfen, ob es nicht zweckmäßig wäre, auch von Seite der katholischen Orte eine Gesandtschaft abzu-"''bnen, um die Vertriebenen, wie auch die Sache der Religion zu unterstützen. Nachdem man sich dazu^schlössen, sieht man die Nvthwcndigkeit ein, den derselben zu gebenden Befehl wohl zu erwägen, damit'»an sich si; diesem schwierigen Geschäft nicht zu einer Partei mache. Man will deßhalb den Rath der beiden' "uzösischeu Ambassadoren einholen, auch Freiburg und Solothurn ermahnen, sich nicht zu jöndcrn, viel-"'chr ihre Botschaft demnächst nach Lucern zu schicken, damit von allen katholischen Orten über die