März und April 1619.
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aufgehoben fei» und jeder Thcil dieselben an sich haben. 4) So Einer ein nothwendiges Wuhr gegen denrechten Schiff- und Linthruns schlagen wollte, soll er das ohne Wissen und Willen der Gegenpart nichtthun. Wenn sich beide Parteien nicht vergleichen könne», so sollen sie die Sache vor beider Orte Gesandtebringen. 5) Was die besondern Rebengicßen betrifft, wo kein rechter Linthruns ist, mag jeder Theil ohneSchaden der andern Partei das Seinige schirmen, doch ohne „Schupf und Bückh". künftig sollen keineSchüpf und Bnckh gemacht werden. jGlarus genehmigt den Vergleich' den 8. März 1619.j
TG.
Konferenz der III Schirmortc der Abtei Enzclberg.
Enflclberg. IKIil, ltt. März.
Staatsarchiv Lnccrn. Ablch. No anno uns. XII. MI 8.
Gesandte: Lncern. Oberst Heinrich ElooS, Ritter, Venner und des Raths; Renward Lysat, Stadt-schreiber. Schwyz. Jost Schilter, Landammann. IInterwaldcn. Peter Jmfeld, Landammann;
Windli, von Obwalden; Johann Leu, Ritter, Landammann; Johann Lussi, Ritter, Alt-Landammann,bon Nidivalden.
z»—Ii. (S. u. Engelberg.) i. Den Anzug Nidwaldens ivegcn des Zusatzes zu Ursercn, wie nämlichdie übrigen Orte deßwegen gesinnt seien, und was sie ihres Theils thnn wollen, wird in die Abschiedegenommen.
Man sehe auch im Abschnitte Schirinortsangclcgcnhciten:
Schirmvogtei EiWlberg. a—I,. Net. 11 -lg.
Confercnz vvnUri, schwyz »ndNidivalden initdem spaltischen Ambassador Alfotiso Casati.
Gersau. tvttt, S. April.
>in»dcSarchi» Nitnvaldc».
Gesandte: Uri. Heinrich Trösch, Landammann; Johann Konrad von Beroldingcn, Ritter, Alt-Landammann; Melchior Megnet, Alt-Landammann und Landshanptmann. Schwyz. Jost Schiltcr, Landammann; Gilg Frischhcrz, des Raths. Ridwalden. Johannes Leu, Ritter, Landammann.
ZI. (S. u. Bcllenz :c.) I». Schwyz stellt den Antrag, man möchte einstweilen unterlassen, Zusätzegegenüber von Wallis aufzustellen, damit den gnt gesinnten obern Zehnden kein Anlaß zu Argwohn gegebenwerde, sondern daß ihnen eher durch Gesandte freundlich zugesprochen werden möchte. Der Ambassador,um seine Meinung befragt, eröffnet hinsichtlich der Verwahrung der Pässe seine Ansicht sdicsclbc ist aber imAbschiede nicht niedergelegt) und fügt bei, daß er in Beziehung ans diese Sache noch keinen Befehl erhaltenhabe, daß er aber sofort in Unterhandlung treten werde, wie ihm ein solcher zugekommen sein werde. In-