Druckschrift 
5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
Seite
60
Einzelbild herunterladen
 

«0 März 161!).

legen, msUrsernthal 266 Mann; sodann Gesandte in den oberen Bund nnd in die oberen Zchnden des Walliszu schicken mit dem Bericht, daß solches allein zum Schutz der katholischen Religion geschehe, und um all-!fällig den katholischen Bündnern die Hand zu bieten. Die übrigen Orte billigen diesen Entschluß; ZWund Svlothurn nehmen denselben ack roloronäcim und wollen ihren Entschluß beförderlich Lucern mittheile»Da es den Anschein hat, daß es zu einem gemeinen Auflauf und Neligiouskricg kommen werde, auch dieWiderpart allenthalben in der Fremde Hülfe und Anhang sucht, so wäre es vielleicht nicht unthuulich, wentdie Obrigkeiten sich auch nach Freunden umsehen und besonders mit der Union der katholischen Fürsten, einzigzu ihrem und der katholischen Religion Schutze, in ein Einverständnis; treten würden. Jedes Ort soll si^darüber auf nächster katholischer Zusammenkunft erkläre;;, weil unmittelbar nach Ostern die Deputierten d;'lUnion zu Ueberlingen versammelt sein werden. «. Wegen der gefährlichen Läufe läßt man bei den köinsslichen Ambassadoren ernstlich um Bezahlung der Pensionen anhalten. 4". (S. ». Nappcrswhl.) z-°'. (S,vier ennetb. Bogtcien überh.) i!i. Schwhz bittet um Fenster und Wappen in sein neuerbautcs Capucinttkloster, Unterwalden nid den; Wald um solche in die Kirche zn Hergiswyl. «. Ueber die Verehrung an d>lHerreu Sätze in dein Weiufeldischen Geschäft, sowie an den Stadtschreiber von Freiburg und seinen Soh>lder als Substitut gedient hat, soll jedes Ort sich bei der nächsten Zusammenkunft erklären. Hauptina^Heinrich Fleckenstein, Ritter, bittet, daß man ihn bei der zu Baden erlheilten Bestätigung der Burg ^Heidegg uud bei der Theiluug des Ehrschatzes verbleiben lasse und den Span mit der Gemeinde Eschdie Jahrrechnung gen Baden weise. !. (S. u. Engelberg.)

Man sehe auch in den Abschnitten Hcnschasts- nnd Schmnoi'tsangclcgenhcilen:

Landbogtei Freie Aemter. «. Art. 138. Localcs.

Vier ennelbirgischc Vogtcien iiberii. Art. 92. Mnnzsachm.

Nappcrswhl. k. Art. l.

Schirmvogiei Engelberg. > Art. lv.

Vergleich iu Betreff der Auch zwischen Schwyz uud Glarus.

Neichenburg. !<»!!>, 7. März.

Landcsnrchiv Maruö. «lag- 37. Ableitung der Linth. 3.

Gesandte: Schwyz. Christoph Schorno, Alt-Statthalter; Sebastian Abybcrg, Seckelmcister. Glar^'Adain Bönigcr, Alt-Landanunann; Johann Peter Küchlin, des Raths.

In dem Streite derer zu Vilten uud derer aus de»; Gaster wegen der Linth wird folgender Vergibgemacht: 1) In Betreff der.Landmarch läßt man es „bei»; alten Verstand und Wesen verbleiben"; so^sich Streitigkeiten darüber erheben, so werden sich die Herren und Obern darüber zu verhalten wissen.Wuhr in den; Hängelgicßen, welches die von Bitten verschlagen, soll wiederum weggethan werden, also ^die Linth, wenn sie sich wieder»»; auf selbige Seite schlagen sollte, ihren Gang wohl haben und ina» ^Schiff und Geschirr ungehindert durchfahren kann. 2) Was den Tschachen in de»; Hängelgießen, sowieden ober;; Tschachen betrifft, von denen die von Bitten den einen, die auf de»; Gaster den ander» ^sprechen, so will man den einen gegen den andern aufheben. 3) Die Kosten sollen ebenfalls gegen ci»W