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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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März 1619. 59

sandten nicht weiter als nach „Fischbach" sBispj reisen. Zugleich soll man auch zu Rathe gehen, ob es"'cht Passend wäre, auch an die katholischen Eid- und Bundesgenossen in Bünden Gesandte zu schicken oderH»en durch Schreiben zuzusprechen, daß sie kein Mißtranen hegen sollen. 2) Ferner soll berathen werden,es nicht zweckmäßig sei, nach Jrnis einen Nvrrath von Waffen von Seite gemeiner katholischerzu legen. «I. llri soll ans künftiger Tagsatzuug den Antrag stellen, es möchte Landammann Beding,nächstens nach Frankreich verreist, beauftragt werden, um die Zahlungen anzuhalten.

Zu «I. Nach der den 2. März 1619 von Laudammami und ganz gesessenem Laudrath von Schwyz dem LandammannReding für diesen Zweck gegebene Instruction bezog sich die Forderung der rückständigen Bezahlung für vier Fähnlein, welche>n Gasconien nnter Marschall von Malignem gedient hatten. Zugleich wurden auch Jntcrcessivnalschreiben an die Herren vonShlleri, de Vic und Eastille abgefertigt. (Landcsarchiv Schwyz.)

S4.

Conferenz der VII katholischen Orte.

Lueern. IKI9, 4. und 5. März»

Staatsarchiv L»«er». Abs». So anno low. XII. t'nl. S. LaiidcSarchlv NIdwaldc».

Gesandte: Lucern. Ludlvig Schttrpf, dritter, Schultheiß und Stadthauptmanns Jakob Svnnenbcrg,^tttcr, Alt-Schliltheiß und Pannerherr; Heinrich Clovs, Ritter, Benner; Rudolf Pfyffer, Ritter, die beiden-^'n des Raths. U Melchior Megnet, Alt-Landammann und Landshauptman»; ^Heinrichs Zum Brunnen,Rthalter. Schwyz. Jost Schilter, Laudammann; Heinrich Reding, Ritter, Alt-Landammanu und^uuerherr. Unterwalden. Peter Jmfeld, Landammann, von Oblvalden; R'iklaus Le>i, Ritter, Land-^Utlaun, von Nidwalden. Zug. Melchior Brandenberg, Statthalter; lR Jta, des Raths und Scckclmeistcr.''^'ib»rg. Pewr Falck, des Raths. Solothurn. jHausj von Noll, des Raths und Seckelmeister.^ l > Es wird zuerst ein Schreiben des Bischofs im Wallis abgehört, welcher sich über das, was ihm^ichwerlichcs von Seite des letzten Laudrathes begegnet ist, beklagt; ferner der Bericht des Seckelmeisters" W'll von Solothurn, was der Ambassador Miro» zum Besten der katholischen Religion an die Hand^ >v»i»ieu mW was er an die Zehndeu im Wallis geschrieben habe. Man will abwarten, was für ein>i>si ^ ^ die Schreibe» des Ambassadors erfolgt; inzwischen läßt mau demselbeii seine» Eifer verdanken,' Z^r Bitte, sich dieses Geschäft ferner angelegen sein zu lassen lind den Obrigkeiten die Anwort mitzu-- 2) Oberst Amrhhn lvird ersucht, Ihre fiirstliche Durchlaucht aus Savoyen, tvelche bei der Land-Wallis in glitem Ansehen stehe, zu veranlassen, sich dieses Geschäftes auch anzunehmeil. I». Land-alle ^ lliavaglier Giover beklageii sich abermals für sie und ihre Mithaften, daß sie wider

Willigkeit aus dem Baterland vertrieben worden seien. Sie danken für den ertheilten Schirm nud dieha- ^ Gemeinden der III Bünde. Weil dieselben schlecht aufgenommen worden, so bitten sie,

^ ^hncii, wie dem Hauptmann „Jorgg" (Schorsch?) voil Schivhz und Glarus die Bollmacht, Arrest auf die anskvnlmenden Güter anzlliegen, ertheilt werden möchte. Alan ist wegen dieser wichtigen Sache ohneuimmt deßhalb das Ansuchen all rolsronckum. (S. u. Freie Aemter.) «i. Die drei alten^ lheilen »lit, ivas ihnen mit de» Bündnern begegnet ist, und was sie wegen Berwahruug der Pässeund jenseits des Gotthards befohlen haben, nämlich 199 Alan» in die Schlösser von Bellenz zu