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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Februar 1619.

Laudshauptmanu. Schwyz. Jost Schilter, Landammann; Gilg Frischherz, des Raths. Nidwalde»Johann Leu, Ritter, Landammann; Johannes Lnsst, Ritter, Alt-Landammann und Pannerherr.

Man hat sich vereinbart, IM Soldaten nach Bellenz, 150 nach Nrsern zu schicken, nm die Paßzu verwahren, und 50 bereit zu halten, um sie hinzuschicken, wo die Roth es erfordert. Einem Soldatgibt man monatlich 6 Dukaten in Speele, einem Hauptmann 21, einem Wachtmeister 9. Man wünsch'von dem Ambassador Alphonso Casati zu erfahren, was der Gubernator zu Mailand an diese Unkosts'beizutragen gedenke, da ihm an der Verwahrung der Pässe viel gelegen sein müsse. Weil der Ambassad»'keine Vollmacht dazu hat, wird er ersucht, dein Gubernator darüber zu schreiben; zugleich wird Oberst vckVeroldingeu beauftragt, auf seiner Reise nach Mailand mit dem Gubernator, und Melchior Megnet z"!Solothurn mit dem französischen Ambassador wegen eines Beitrags an diese Kosten zu unterHandel»I»—tl. (S. u. Vellenz zc.)

Man sche auch im Abschnitte Hcn'schaftsaiWlcgeicheitcn:

Bogtei Bcllenz zc. I» «l. Art. 78-80.

ÄS.

Conserenz von Un, Schwyz und Nidwaldcn.

Schwyz. »tili), 27. und 2L. Februar.

Zeandcöarchiv Nidwaldc».

Gcsaitdte: Nri. Aielchior Megnet, Alt-Landammamc und Landshauptmann; Johann HeinrißZum Brunnen, Statthalter. Schwyz. Jost Schilter, Landammann; Heinrich Reding, Alt-Landamma>»'und Pannerherr; Jost Ulrich, Alt-Landammann; Gilg Frischherz und Fridolin Horrat, beide des RaO!Nidwalden. Johann Leu, Ritter, Landmnmann; Johann Lussi, Alt-Landammann und Pannerher»'Crispinus Zelger, Alt-Landammann mW Landshauptmam».

zz. Latidammaitn Megnet, ivclcher nach Solothurn zum französischen Ambassador geschickt worden walum mit ihn: wegen eines Beitrags an die Kosten für die Verwahrung der Pässe dießseits und jenseits däGotthards zu unterhandeln, berichtet, daß derselbe sich geneigt gezeigt habe und seines Theils nicht ermang^"»verde, dafür an den König zu schreiben, da er von sich aus eine Zusage zu geben nicht ermächtigt sei; d»"König werde aber nicht abgeneigt sein, seinen Antheil an die Kosten beizutragen. I». Da man vernimmt, daßvon Wallis im Sinne haben, mit etlichen Fähnlein den Aufrührerischen in Bünden zuzuziehen, und zu besorg»"ist, daß sie den Paß durch die Lande der drei Orte nehmen »Verden, so daß mau uothwendiger Weisedie betreffenden Orte eine Besatzung »verde legen müssen, so wird für zweckmäßig erachtet, die übrig»"!katholischen Orte dessen zu berichten, damit auf nächster Tagsatzung zu Lucern (4. März) berathcn werd»"!könne, wie man sich mit dieser Besatzung zu verhalten habe, da die Bündner eben schon lange gegen d>"drei Orte erbittert seien, weil dieselben ihnen aus dem Herzvgthum Mailand kein Korn zukommen lass»"'< . 1) Die katholischen Orte sollen sich auch darüber berathen, ob es nicht thunlich wäre, Gesandte nach Ob»"'Wallis zu schicken und den Wallisern zu erklären, daß die katholischen Orte gegen sie gut gesinnt seien, u»"daß die Verwahrung der Pässe nicht böse gegen sie gemeint sei, sondern daß dieselbe, weil auch die kath»'lische Religion im Spiele sei, im Fall der Roth auch ihueu zur Hilfe dienen soll; doch sollten die ^