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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
Entstehung
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Januar und Februar 1KI8.

S

4.

Konferenz von Bern mit dem Herzog von Longneville, Grafen zn Neuenburg und Valendis.Neuenbürg. 1618, Ende Januars oder Anfangs Februars.

Staatsarchiv Wer». I»ftr>ictio»ei>l>i>ch. N. S.W.

Gesandte: Bern. Albert Manuel, Alt-Schultheiß; Anton von Graffcnried. Scckclmcister deutscher Lande;Johann Frisching, Venncr; Johann Jakob von Dieöbach, alle deS Raths. Neuenbürg. Nicht bekannt.Der Abschied dieser Konferenz hat sich nicht vorgefunden. Die Instruction von Seite Bcrnö, datiert vomJanuar, ist folgenden Inhalts: Der Herzog von Longneville hatte die innern und die äußern Burger vonNeuenbürg vor sich beschiedeu und sie dahin bewogen, daß sie sich seiner Judicatnr unterwerfen sollten. VierMinisträle, Rath und Gemeinde der Innern hatten aber Verdank verlangt und die Vermittlung Berns begehrt.Diese wird um so eher geschickt, da der Fürstüber der gedachten von Neuenburg für ihr Gnaden in Rechtbetragenen 15 Artikel und Punkten eine solche Läuterung durch offene Patent gegeben, die sie nicht annehmenkönnen." Da die Zurückweisung dieser Erläuterung Zwiespalt zur Folge haben könnte, so wird die Absenkungeiner Gesandtschaft zur Vermittlung für zweckmäßig erachtet, zumal da der König von Frankreich in zweischreiben die Rechte, Gerechtigkeiten und die Souveränität des Fürsten in Schutz gcuommen habe. Die Gc-sandten werden beauftragt, zu erklären, daß ihre Herren und Oberen sich versehen, daß der Fürst, was ihnenvermöge des BnrgrcchtS zustehe, rcspcctieren werde. Bei der Verhandlung sollen sie auf das Bern zustehendev'rd zu verschiedenen Malen ausgeübte richterliche Amt und die Judicatnr zwischen dem Fürsten und den Unter-chanen hinweisen und erklären, daß ihre Herren nicht bloße Unterhändler undSprücher" seien. Bleibt die^eundlichkeit ohne Erfolg, so werden die Gesandten beauftragt, die Citatiou nach Bern zum Recht ergehen zuch??en. Den Gesandten wird ein Citationsschein mitgegeben.

sllebcr diesen Handel ist der cinlästlichc Bericht zu vergleiche», den der französische Auidassador an seineu Hof geschickt hat, und derabgedruckt ist im Archiv für schwciz. Geschichte, Vd. II. S. L02.s

s.

Jahrrechlumst der III Schirmorte des Klosters Engelberg.

Engelberg. 1618, 16. Februar.

Nach ci»cr Copic im Älostcr Eilgeldern.

Gesandte: Lucern. Macharius Segesscr, des Raths. Schwhz. Jakob Schmidig. Unterwalden.Ähann Wirtz, Landammann, von Oswalden; Kaspar Leu, Ritter, von Nidwaldcn. (Im Protokoll der Rathen"üd Landlenten von Nidwaldcn, Bd. 6, S. 544 wird als Gesandter vor Kaspar Leu ausgeführt: JohannRitter, Landauunann.)

Das Verhandelte findet sich im Abschnitte Schirnivrtsangclegeuhciten:

^chirmbogtci Eilgeldern »-«. Art. 26.