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5,2,a (1875) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1618 bis 1648
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Januar 1618.

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Sache nur schlimmer und daraus bald einmiihlhausischcs Geschäft" werden. I». I. Maximilian Moorbeklagt sich im Namen des spanischen Ambassadors Alfons Casati über die ungebührliche Behandlung,welche Fermin Lopez, der königliche Rath zu Mailand, von Seite des Statthalters Zum Brunnen in Flüelenerlitten habe, indem er vom Statthalter in seiner Herberze überfallen, sein Felleisen durchsucht, seinePostcnküssin" aufbehalteil und mit Arrest bedroht worden seien. Die Beschwerde wird mit Mißfallen ver-nommen; die Gesandten aber halten es nicht für passend, sofort zu handeln, sondern Uri in den AbschiedZu geben, daß Zum Brunnen sich verantworten solle, damit dann bei erster Gelegenheit nach Gebühr ge-handelt werden könne. «. Mit Befriedigung wird vernommen, 1) was Luccrn, Freibnrg nnd Solothurn zuGunsten von Wallis mit den beiden französischen Ambassadorcn verhandelt, und daß sie die Nothwcndigkeiterkannt haben, dasselbe beförderlichst zu verwirklichen und beide Ambassadoren anzugehen, daß der Bischof sammtdem Capitel vom Könige von Frankreich in ein Bündniß und in Protection aufgenommen und dann mitAustheilung der Pensionen den Katholischenzugehalten" werden möchte. 2) Da der Bischof au Lucern auchberichtet hat, daß die Erneuerung des Bündnisses mit denen in Bünden künftigeil Sommer vor sich gehensolle, so wird er ersucht, er möchte, da dieses Bündniß der wahren katholischeil Religion sehr nachthciliguild mit dem Burgrechte, das man mit der Landschaft Wallis habe, unverträglich sei, die Erneuerungabwehreil". Es wird auch nicht für unzweckmäßig erachtet, daß der französische Ambassador durch seineguten Freunde davon abmahne, und daß von Seite der katholischen Orte nichts zu diesem Zwecke unterlassenwerde, «I. Durch ein Schreiben des Legaten vernimmt man mit Bedauern, daß im Veltlin eine Calvi-nische Schule errichtet werde. So sehr man dieß abzuwenden wünscht, so ist man der Mittel und Wegehalber in Verlegenheit, da man keine vertraute Person kennt, welche dazu Anleitung geben könnte. Jedochwird davon dem Ambassador Casati Mittheilung gemacht, ob etwa der Gubernator von Mailand sich derSache annehmen wollte, und vom Landrichter Lucius von Mont, der ein guter katholischer Mann ist, Be-richt verlangt. «. Alls den Bericht des Agenten der katholischen Orte zu Mailand, Ambrosio Fornero,daß er von einigen Gesandten in seinem Jahrgelde beeinträchtigt werde, wird ihm dasselbe wiederum bestä-tigt »nid soll ihm voil den Gesandten obne Eintrag verabfolgt werden. Uri erhält den Auftrag, den Land-schreibern von Lanis und Luggarns diesen Befehl zukommen zu lassen. L. (S. u. Thnrgau.) A. Da in denkatholischen Orteil geringhaltige Dickpfcnninge ausgegeben werdeil, nämlich solche von Erzherzog Leopold, han-noverische, holsteinische und dgl., so sollen dieselben abgerufen, die neuen savvyischen vier Batzen wcrthenStücke ganz verrufen werden; und da auch die von Uri gemünzten Dicken nicht vollen Werth haben, sohofft mail, daß Uri diesem Uebelstandc zu begegnen wissen werde. Ii. Es wird für nöthig-erachtet, beidem französischeil Ambassador ernstlich umErlegung" von mehr als einer Pension anzuhalten, da jetztderen vier rückständig sind. Es wird deßwegen an Zürich geschrieben, daß man eine Pension nehmen wolle,doch mit dein klaren Vorbehalt, daß bis Ostern noch eine sammt einer Distribution erlegt werde; wonicht, so werde man durch eine Gesandtschaft sich beim Köllig beklagen; auch wird nicht gestattet, daßdas Geltwhter ufftrhben werde, dan es hie gengig und gibig ist." Zugleich bitten die Gesandteil Zürich, es möchtediesem Entschlüsse beitreten. ». (S. u. Freie Aemter.) Ii. Es wird berichtet , was beschwerliches und un-billiges voriges Jahr den in spanischen Diensteil gewesenen Hauptleuten lind Soldaten von Seiten seinerfürstlichen Durchlaucht zu Savoyen zu Noccad'Strasso" (d'Arazzo?) widerfahren, welche Ranzion ihnen wideralten Brauch auferlegt worden sei. Da Lucern deßwegen bereits an Don Pietro ein Schreibeil hat abgehenlassen, worin es um Schadenersatz anhält, so wird gutbefunden, einstweilen die Antwort abzuwarten, aber