November 1616,
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miteinander diese Bitte Seiner Heiligkeit vorzutragen; sodann müsse man eine taugliche Person mit diesemSchreiben nach Rom schiken (wozu er den Jakob Dietli sammt dem Guardian in Uri für geeignet halte), umsich gehörigen Orts zu Präsentiren und die norhwendigen Complimente abzustatten, auf andere Weise würdees kein Ansehen haben und auch nichts nüzen. Wird in de» Abschied genommen; übrigens vermißt man eineAndeutung, wo und was für Kosten anzuwenden seien, e. Dem vr. Schmidlin wird ein unvorgrciflichesFürschrciben an den Bischof von Basel wegen des ihm zum Theil abgeschlagenen Salariums bewilligt. I'. DenLandschreiber Beßler von Uri mag jedes Ort für seine Arbeit und treuen Dienste auf seiner lezten Missionnach Wallis mit einer angemessenen Verehrung bedenken; Uri hat ihm bereits 3 Kronen zukommen lassen.
93».
Appellationstag der die Vogteien Bellenz :c. regierenden III Orte.
Stans. 1616, 14. bis 16. Movemöer.
LandcSarchiv Nidwaldc». Rälhe und L»»dle»tc»r°t °r°ll von IKIb—1KI». S. Z2Ü.
Gesandte: Uri. Melchior Megnet, alt-Landammann; Jakob Buggli, alt-Commissär zu Bellen;. Schwyz.Fridolin Horat, alt-Commissär zu Bellenz; Hauptmann Meinrad Schreiber, alt-Landvogt im Gaster. Nid-walden. Hauptmann Johannes Leu, Ritter, und Hauptmann Crispin Zelger, Landeshauptmann, beide alt-Landammann; Johannes Zelger, Statthalter; Johannes Ackermann, alt-Landvogt in Bollenz; Philipp Bar-wettler, Sekelmeister.
(S. u. Bellen; :c.). t Da an den Lucerner Märkten Neuerungen eingeführt werden durchSteigerung der Sakträgerlöhne und Hinterhaltung der unbezeichncten Säke :c., so sollte die Sache auf ersterUlörtischer Conferenz besprochen werden, wofern es den Herren und Obern gefällig ist. z?—(S. u.Bellenz ,c.).
Man sehe auch im Abschnitte Herrschaftsangelegenheiten:
Bellen,, Böllen, :c. » Art. 560-582.
94».
Conferenz der V katholischen Orte.
Aade«. 161k, 4. Zkecemver (Sonntag vor Nicolai).
Staatsarchiv Lueern. Allg. Abschiede X. 106.
Gesandte: Siehe den folgenden Abschied.
tt.. Im Namen des Bischofs von Cvnstanz eröffnet nach Vermeidung nachbarlichen Grußes und Aner-bietung alles Lieben und Guten vr. Johann Heinrich von Pflaumen, bischöflicher Rath und Bogt zu Meers-burg, Folgendes: Wiewohl der Papst auf die Verwendung der V Orte für das verarmte und verschuldeteBisthum in einem Breve versprochen habe, sich der Gebühr nach darüber entschließen zu wollen, so ergebe sichüun, daß er mehr dein Erzbischof von Salzburg, der jährlich etliche hunderttausend Kronen Einkommen habe,ju helfen geneigt sei, ja es rühmen sich „die Emsischcn selbst, der katholischen Orte Jnterccssion sei in so