Juni ltU3.
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stiicklen viid prägen mögind". «I. Freibnrg und Svlothurn sollen ihre Willensmeinnng über diese Nachschlageschriftlich an Bern gelangen lassen.
«27.
Conferenz der die Vogteien Bellen; :c. regierenden III Orte.
Gersau. 1613, 11. Juni.
Va»d«»ar<hiv Tchwyz.
Die Instruction von Schwyz sür seine Gesandten auf diese Couserenz, Laudaiiimauu Heinrich Rediug und die alt-^ndanunänner Jost Schilter und Sebastian Bucler, enthält folgende Punkte: Sie sollen I. den (Hreugcsandtcn von Uri^ Nidwalden freundlichen Gruft vermelden, die vorkommenden Geschäfte bcrathen helfen und, „ivaft zuo schwchr", an ihre^bern gelangen lassen, 2. dem Commissär Frischherz nach bestem Vermögen behulslich sein, 3. daraus dringen, daft bei den^gsazungen zu Uri dessen Untcrwcibel und Läufer abgestellt werden, ausoust Schwyz dort keine Tagsazuug mehr besuchen^ürde, 4. Uri darum angehen, sein Schloft in Bellcnz in Stand zu stellen, widrigenfalls man dasselbe selbst herstellen und^ Mannschaft von Schwyz besezen wurde. — Der Abschied fehlt.
«28.
Conferenz der VII katholischen Orte.
Lucern 1613, 17. Juni
Staatsarchiv L«cern: ANg. Abschiede VII. 79. — Landesarchiv Nidwalden.
Gesandte: Lncern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß; Jakob Sonncnberg, Ritter, alt-Schnlthciß;Caspar Pfyffer; Oberst Walther Ainrhyn, Ritter, Stadtfähnrich; Oberst Rudolf Pfysfcr, Ritter, alle des^aths. Uri. Melchior Megnct, Landaminann; Landvogt Johann Lußinann, deS Raths. Schwyz. Heinrich^'"g, Ritter, Landaminann und Panncrherr; Kaspar Cebcrg, alt-Statthaltcr. Unterwaldcn. JohannLandainmann, von Obwalden; Johann Leu, Landanimann; Crispinns Zelgcr, Statthalter, von Nid-
alden. Zug. Konrad Znrlanbcn, Statthalter; Meycnberg, des Raths. Freiburg und Solo»
^ürn. („Sind nit erschinen").
Zwek dieser Conferenz ist hauptsächlich die Reformation etwelchcr Sachen der Landvogtei Luggarus, sowie^ Vorberathung der zu Baden in Behandlung kommenden Geschäfte. (S. u. Lnggarns). I». In Betreffernstlichen Spans zwischen beiden Confcssioncn zu GlaruS, welcher schon ans verschiedenen Tagen vor-^bracht worden ist, soll man die Gesandten nach Bade» mit den nöthigcn Bollmachten ausrüsten, den Katho-den im Besten bcrathen und bcholfen zu sein. «. n. «I. (S. n. Thurgan). v. Was das verbotene Prac-'^'en und Trölen in einigen Orten, besonders neulich zu Glarns bei Erwählnng des Landvogts Marti nach^n, anbelangt, weiß jeder Gesandte seinen Obern zu berichten, was deßhalb nach Zürich geschrieben worden' Auch darüber soll nach Baden instruirt werden. L. Landvogt Feer und HanS Rudolf Sonncnberg, beide^ Naths von Lucern, klagen für sich und im Namen ihrer Mithaftcn, als natürliche Erben des Hans Jakobaarer von Wartensce, gewesenen Seniors und Domherrn an der Stift Constanz, iibcr Beeinträchtigung ihrer^rechte und Bedrohung mit dem Bann von Seiten dieser Stift. Nach Verlesung der eingelegten Klageschrift