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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Juni 1613.

und in Betracht, daß man solche den alten Freiheiten und Herkommen widerstreitende Proceduren und Neue'rungen nicht dulden könne, wird an den Landvvgt in Frauenfeld der Befehl erlassen, der Gegenpartei i»Constanz zu verkünden, daß die Eidgenossen solche Bannandrohungen durchaus nicht dulden können, daß sie?die Gegenpartei, laut der beidseitigen Appellation zu Baden sich einfinden solle, wo man, auch wenn sie nichterschiene, nach Billigkeit mit dem Rechten fürfahren werde. (S. n. Thurgan). I». (S. u. deutsche Vogt'überh.). I. Betreffs der Kosten, welche Lucern, Uri und Freibnrg in den Walliser Sachen gehabt haben,nochmals eine Abtheilung gemacht und zu deren Tilgung jährlich eine bestimmte Summe aus dein Erbeinungs'geld verwendet werden. It. Man soll überlegen, ob nicht durch die höchsten Gewalten entschieden werde»sollte, daß in Zukunft keine Kriegsaufbrüche in fremder Fürsten Dienste änderst, als so weit die Bündmsstverpflichten, bewilliget werden sollen, und daß jeweilen zuvor eine Tagleistung nach altem Brauche mit de»gewöhnlichen Anbedingnngen abgehalten werden müsse. I. (S. u. Mainthal). i»»> Nach Überreichung ei»^Schreibens des Bischofs von Constanz berichtet Bogt Zwcyer von Kaiserstuhl über die bösen, gefährliche»Anschläge der Protestanten im Reich, wie sie Alles daran sezen, die katholischen Stände allenthalben zu unter'drüken und durch das Mittel ihres Bundes bereits damit angefangen haben, wie der Papst, Spanien »»^andere katholische Fürsten geistlichen und weltlichen Standes sich jüngst zu Frankfurt zur Gegenwehr ve»Kunden haben, daß der Kaiser nicht im Bunde sei und mit Sachsen ein besonderes Bündniß eingegaNZ^habe, daß Frankreich sich zu allein Guten anerboten, wenn es die Religion antreffe, daß die Protestanten a»chgedroht haben, den Papst, wenn sie mit Deutschland fertig seien, „bald vß dem Sessel lüpfen zu wollen »deßhalb bitte der Bischof, ein getreues Aufsehen zu haben und die protestirenden Eidgenossen, wenn sie de»deutschen Protestanten, mit denen sie im Bunde seien, etwa Hülfe leisten wollten, davon abzumahnen. D»6soll jeder Gesandte den Geheimen Rüthen hinterbringen und dafür sorgen, daß den Gesandten nach Baden Jnst»»^tionen für die Antworten an den Bischof ertheilt werden, i». Der ^avoyischc Ambassador, Freiherr dcö»Tornetta, läßt sich vernehmen, man werde ohne Zweifel genugsam unterrichtet sein, welche Gründe den HerZ»3genöthiget haben, den Herzog von Mantua im Lande Montferrat, welches von Rechts wegen demSavoyen gehöre, anzugreifen, um die ihm in der Peöson seiner Tochter erwiesene Schmach und Unbilligk^zu rächen; der Herzog von Savoyen habe bereits einen großen Theil von Montferrat erobert und besezt u»derneuere nun sein schon lezthin gestelltes Ansuchen um einen Aufbruch von 4000 Mann zum Schnze sei»^Erblande und zu vollständiger Eroberung von Montferrat; dabei müsse er begehren, daß Uri, Schwyz,walden und Zug ihre jüngst dem Gubernator von Mayland ertheilte Bewilligung, die ihm erlaubten Truppsin Montferrat gegen den Herzog von Savoyen brauchen zu dürfen, wieder zurüknehmen, indem weder Fra»^reich, Spanien, noch die Eidgenossenschaft mit Montferrat interessirt seien; schließlich könne er berichten, ^er die rükständigen Pensionen zu Händen gebracht habe und die Ansbezahlung bei erster Gelegenheit vornehw^werde. Nach Verdanknng der freundlichen Begrüßung wird ihm geantwortet, man erinnere sich wohl ^schuldigen Pflichten der Bundesverwandtschaft mit dem Herzog, sei auch denselben bisher getreulich nachist'kommen und werde es auch in Zukunft thnu; wegen des Aufbruchs aber könne man jezt keine Resolutgeben, weil man mit ungleichen Instructionen versehen sei, einige Orte denselben bewilligt, andere diebis zum Schluß dieser Tagsazung in Überlegung genommen haben. «. Im Auftrag des Königs von Spa"^'und des Gubernators von Mayland trägt deren Ambassador Casale vor, der König habe mit besonderm ^dauern von dem Einfall Kenntniß erhalten, den der Herzog von Savoyen zum Nachtheil des allgemein"