November 1612.
IM
^udten aus Bünden besprochen worden ist, anbefohlen, das Reken noch ferner im alten Lohn zu besorgen, bis>nan darüber entschieden haben werde; man hoffe, daß diese Streitigkeiten bald zu einem guten Ende gebrachtwerden.
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Konferenz der Schirmortc des Gotteshauses Engelberg.
Lucern. 1612, Donstag 13. Deccmver.
Kantoiwarckiv Tch>v»z. Act«»: Engelberg.
Gesandte: Lucern. Ritter Jakob Sonnenberg, Schultheiß und Pannerherr; Landvogt Niklaus Ratzein^fer, des Raths. Schwyz. Jost Schilter, Landammann; Christof Schorns, Statthalter. Obwalden.Jmfeld, Landammann; Melchior Jmfeld, alt-Landammann und Pannerherr.
Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Schirmortsangelegcnhcitcn:
^^uvogtei Eiigclbcrg. ,» v. Art. 240—242.
Ebschied trügt kein Jahresdatum. Das Tagcsdatum weist aber aus das Jahr 1012, indem in diesem Jahr der IN. De-kr aus einen Donnerstag siel. Damit stimmen auch der Inhalt des Abschieds und die Namen der Gesandten.
817.
Konferenz der VII katholischen Orte sannnt katholisch Glarus und Appenzell Jnner-Rhoden.
Lucern. 1613, 8. bis 10. Januar.
TtaatSareiliv Vucer». Mg. Abschiede VII. b. — LandcSarcUiv Tel»««,.
Gesandte: Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß und Stadthauptmann; Jakob Sonnenberg,alt-Schultheiß und Pannerherr; Leodegar Pfyffer; Heinrich Kloos, Ritter, Benner; Christof Feer;Rudolf Pfyffer, Ritter, alle des Raths. U r i. Emannel Beßler, alt-Landammann; (Melchior) Mcgnet,^Schalter. Schwyz. Heinrich Rcding, Ritter, Landammann und Pannerherr; Hauptmann Hans Abyberg,„ ^iaths. Unterwalden. Melchior Jmfeld, Ritter, Landammann und Pannerherr, von Obwalden; JohannLandammann, von Nidwalde». Zug. Konrad Zurlauben, Statthalter. Glarus. (Entschuldigt).^ >b u r g. Niklans Meyer, „General" und des Raths. Solothur n. Johann Georg Wagner, Sekelmeisterdes Raths. Appenzell J.-Nh. Ulrich Näff, Landammann.
Diese Conferenz ist hauptsächlich wegen des noch immer Hangenden rheinauischen Geschäfts und wegen des^'habenden Bündnisses mit dem Hause Lothringen ausgeschrieben worden. Die dieser beiden Angelegen-wegen an den französischen Ambassador nach Solothnrn abgeordneten Schultheiß Schürpf und Statt-Zurlauben erstatten Bericht über ihre Verrichtungen und melden, der Ambassador habe sie ganz freundlichgehört, ja Sachen des Rheinauergeschäfts seine Dienste anerboten und sogleich Herrn Vigier nach Zürich.^^rdnet, um dort der Sache zum Besten zu handeln; in Betreff des Bündnisses mit Lothringen habe er sich^^uhein Sinne ausgesprochen, wie er an jedes Ort geschrieben habe. Da man nun findet, daß diese Sachegrößere Tragweite habe, als angenommen werde, indem das Anmuthen des Ambassadors, mit Niemanden