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Confereirz der die Vogteien Bellenz zc. regierenden III Orte.
Hersau. 1611, 31. Hctover.
^andeSarcluv Sclnvyz.
^ Gesandte: Uri. Melchior Mcgnet, Statthalter; Hauptmann Martin Epp, des Raths. Schwyz. Jost^Hilter, Landammann; Fridolin Horat, alt-Comniissär zn Bellenz und des Raths. Ridwalden. Sebastian" Büren, Landauiniann; Hauptmann Johannes Leu, Ritter, alt-Commissär zn Bellenz und des Raths.
Das Verhandelte sehe man im Abschnitte Hcrrschastsangelegcnheiten:
^».i, VMx„z zx » Art. 323-335.
Conferenz der V katholischen Orte.
Lucern. 1611, 9. November.
Staattzarclnv iLuccrn. Mg. Abschiede V. 132.
^ Gesandte: Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, alt-Schnlthciß; Leodegar Pfyffcr; Jakob Sonnenberg,^ Pannerhcrr; Christof Feer, alle des Raths. Uri. Emanncl Bcßler; Oberst Johann Conrad von^^ingen, Ritter, beide alt-Landainman». Schwyz. Jost Schiltcr, Landammann; Heinrich Reding, Ritter,Raths. Unterwal den. Anton von Znben, Landannnann, von Obwalden; SebastianBüren, Landannnann, von Ridwalden. Zug. Konrad Zurlauben, Stadtschrciber und des Raths,gegx ^ Dieser Tag ist ausgeschrieben worden wegen des beschwerlichen Anliegens der Eidgenossen von Glarnshol/' ^ Krone Frankreich, worüber schon jüngst zn Baden und Weggis verhandelt worden ist. Nun wieder-um ^geordnete von Glarns, Hauptmann Hans Peter Küchlin seiner Obern ernstliches Begehren, ihnens^^chten wider Frankreich zu verhelfen, wobei er sich auf das vorgelegte Schreiben seiner Obern und aus^bem Ort mitgctheilten Bortrag stüzt. Da man diesen Handel sehr wichtig und der Ucberlcgung Werth,sti>, triftigen Gründen ein gesondertes Vorgehen der katholischen Orte nicht rathsam findet, wird cin-
T 'g beschlossen, Glarns nochmals zu bitten und zu ermahnen, in Bcrüksichtigung der Gestaltsamc der^ud anderer Gründe und Ursachen, an die es erinnert werden soll, noch bis Ende dieses Monats sichi»,^^ben, indem man erwarte, das; bis dorthin der neue Ambassador ans Frankreich eintreffen werde;
anHeim, wenn es inzwischen nicht befriedigt oder mit dieser Verschiebung nicht ein-.sein würde, von Zürich die Ausschreibung eines gemein-eidgenössischen Tages zn begehren; diesen" dann ^ katholischen Orte gerne besuchen und mit gemeinen Orten beratschlagen helfen, was zu thun^ert"' übrigen soll sich Glarns zn den V katholischen Orten stets aller getreuen eidgenössischen Dienste undUdl versehen. I». Da der Bischof von Basel von den V und den andern intcressirten Orten einen
i»m ^utschlnß wegen des jüngst erneuerten Bündnisses begehrt, man darüber aber zum Theil ungleich,gar nicht instrnirt ist, wird die Sache wieder in den Abschied genommen; jedes Ort soll seine^ darüber sobald als möglich nach Lucern schikcn. Dabei weiß jeder Gesandte zu berichten, was Solo-