Juli INN.
Lil.qM'lis und Mainthal-Landvogtci LiiMarus.Landvogtei Mainthal.
«I. Art. 40. Verschiedenes.« Art. 104. Landrechtssachcn zc.«». Art. 40t. Rechts- und Gcrichtssachen.
I'. Art. 25. Knmmcrrcchnunlien.
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Conferenz der V katholischen Orte.
Oersau. 1K1I, 23. Juki („Samstag, St. Jakobs Abend").
Vaildcsarcht» Schwyz.
Gesandte: Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, alt-Schnltheiß; Leodegar Pfyffer, des Raths, u r i. Joh"'^'Peter von Noll, Ritter, Landammann; Matthias Käs, des Raths. Schwhz. Jost Schiller, LandamM"""'Johann Reding, Landeshauptmann und des Raths. Unterwald en. (Anton) von Znben, Landann"""^von Obwaldcn; Sebastian von Büren, Landammann, von Nidwaldcn. Zug. Hans Konrad Zurlanbc>''Stadtschreiber und des Raths.
». Um sich zu besprechen und zu vereinbaren, ob man den von den unparteiischen Orten HorgeschlagMVergleich in Betreff der Gachnanger Kosten annehmen wolle oder nicht, wird gegenwärtige Zusammentutabgehalten. Nach Ablesung des ergangenen Abschieds zu Baden und nach reiflicher Bcrathschlagnng ^sich, daß die Instructionen ganz verschieden lauten. Die Mehrheit will bei der früher gesprochenen S»»»^von 5500 Gulden verbleiben, Andere halten dafür, man solle die angetragene „mittlung" nicht ausschultund zwar, weil man anfänglich gemeint habe, obige Summe könne größtcnthcils ans den Bußen gcdcktnur der-Nest müsse auf die Gemeinden gelegt werden, was nun aber nicht der Fall sei, ferner weil Z"^'niemals ausdrüklich versprochen habe, die Bezahlung auf sich zu nehmen, obschon Bürgermeister Nah" "geäußert habe, die Bauern, die es geben müssen, haben kein Geld, daher es wohl die Herren darleihen innss^'zudem habe man die beste Zeit, dazu zu gelangen, versäumt; wollte man darauf beharren, so würde» 'allein die Katholischen in den angelegten Gemeinden auch bestraft, sondern man käme auch in eine solcheläufigkeit, daß man mehr als zuvor zu schaffen hätte; übrigens sei, genau betrachtet, zwischen beiden Sn""'^nur ein geringer Unterschied und Zürich wolle seinen Theil fallen lassen; wenn man das vorgeschlageneausschlage, müßte man nach Mitteln trachten, wie und wo man die andere Summe einbringen wolle,entweder gar nichts aus der Sache würde, oder dann der ganze Handel von Neuem angefangen »"d ^zuvor unterlassene Ernst an die Hand genommen werden müßte; darum dürfe man einer so geringen S""""wegen eine solche Gefahr nicht bestehen und die befreundeten Stände Freiburg und Solvthnrn „entvneer^Der von Lncern vorgelegte Entwurf der Antwort an Bern wird mit einigen Abänderungen in den AMgenommen; sedes Ort soll unfehlbar bis nächsten Montag seine Stimme darüber nach Lncern schikcn.Antwort geht im Wesentlichen dahin, die V Orte haben sich entschlossen, Bern und den andernteiischen Orten zu Gefallen, nicht aber, um irgend Jemand zu verschonen, den zu Baden vorgesclstM^.Vergleich anzunehmen; dabei haben sie mehr auf die Erhaltung eidgenössischer Liebe und Einigkeit als »ihr eigenes Interesse gesehen, müssen aber zur Bedingung machen, daß Zürich der Abrede gemäßMonatsfrist das Geld bezahle, ansonst sie ihr Recht gänzlich vorbehalten haben wollen. I». Die A>"^dvren des Herzogs von Savohen stellen das Ansuchen, die V Orte möchten nunmehr, da ihnen Z" ^