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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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1062
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Juni 1611.

teien, von ihren Instructionen abzugehe», erkläre» sie endlich, daß sie nichts dagegen haben und der Sache ihre"Lauf lassen wollen. Die unparteiischen Gesandten schlagen nun folgende Moderation vor: Zürich soll se>"^Unterthanen dazu anhalten, 4000 Gulden zu bezahlen; dazu sollen noch die 400 Gulden kommen, welche de"Thurganern auferlegt worden; an diesen 4400 Gnldcn soll Zürich keinen Antheil haben, dagegen sollen ih>"die 400 Gulden, welche seinen Unterthanen in der Grafschaft Kyburg auferlegt worden, verbleiben; diesoll also ausgemacht sein und ans sich beruhen; die Gesandten beider Parteien sotten bei ihren ObernAnnahme dieser Mittel anhalten. Dieser Vorschlag wird in den Abschied genommen; Zürich sowohl als ^katholischen Orte sollen ihren Entschluß bis zum 28./18. Juli nach Bern schikcn. «. Wegen des an dc"Gränzen liegenden Kriegsvolks waren Gesandte von Zürich, Bern, Luccrn und Schwyz im Namen gcincü^Eidgenossenschaft in das Elsaß, von Zürich, Lncern, Glarns und Solothnrn an den Herzog von Savoye"abgeordnet worden. Da diesen Gesandten ihre Auslagen noch nicht znrükcrstattct sind, soll jedes Ort a">künftigein Tag zu Baden seinen Antheil berichtigen. Von der erstern Mission trifft es ans jedes der XIII18, von der leztern 00 gute Gulden. Z». Glarns klagt, daß es von Frankreich in Bezug auf die Zahlung^gar schlecht bedacht werde, ungeachtet eine große Menge seiner Angehörigen in dortigen Diensten in die äußerstNoth gerathen sei, so daß im Land eine solche Verwirrung herrsche, daß man weder Gericht noch Recht ergehtlassen könne; alle seine schriftlichen und mündlichen Ncclamationen beim frühern und beim gegenwärtigen»^seien ohne Erfolg geblieben, wcßwegen es, wenn auch ungern, begehren müsse, gemäß der Bünde und ^ewigen Vereinnng ihm das Recht gegen den König zu öffnen. In Anbetracht, daß nicht so geklagt wür^wenn die Noth nicht groß wäre, werden gar ernsthafte Schreiben an den König und,an den Ambassador ^lassen, welche Glarns durch eigene Boten überbringen lassen will. (S. n. Deutsche Vogt, überh.). ^u. Vier cnnetbirg. Vogt, überh.). Gemäß Abschied vom 6. März hat man sich über die noch streitig^thurganischen Punkte verglichen, einzig der Anstand bezüglich der Abkurnng der Pfründe zu Mühlheimverschoben, bis man sich besser darüber unterreden kann. Der Anstand wegen der ober» Kirche zuwird dahin moderirt, daß wenn der Prälat keine neue Kirche bauen will, es damit fernerhin bleibe» 1^'wie es von Alters her gewesen ist. t. Die Gesuche des Hauptmann Mauriz von Lummari jenseits des ^Gotthards, des Jakob Schilter und Martin Lusscr in Flüelen um Fenster und Wappen in ihre neuenbergen, und die Erinnerung an jene Orte, welche die dem Spital zu Utznach bewilligten Fenster und Waprnoch nicht bezahlt haben, werden ml iimtruomium genommen. >». Durch das lezter Tage über Rappeneingebrochene Hagelwetter sind nebst kmdern bedeutenden Beschädigungen auch die Ehrenwappen undauf der Gesellcnstnbe bei Schmieden zertrümmert worden. Das Gesuch des Landammann Schilter umknng neuer wird in den Abschied genommen, v. Der Stadtschreiber von Lucern soll nachforschen, ^katholischen Orte Bündniß mit den III Bünden beschaffen ist, und nächstens darüber berichten, »v.Thnrgau). x,. Im Namen des Fürsten Arbogast, Großmeisters des Johanniter-Ritterordens in Deutsch^^erscheinen Hartmann von der Tann, Valley der Mark Brandenburg und Cvmmenthur zu Überlingen, ^ ^und Colmar, Johann Werner von Reitnan, Neceptor in Obcrdentschland und Commenthur zu ^

Dätzingen, und die Doctoren Johann Christian Schmidlin und Johann Philipp Lvnäns vor den Gesa"der katholischen Orte, um sich nach den Ursachen zu erkundigen, ans welchen diese das Hans TobelHänden gezogen und dessen Gefälle in Arrest gelegt haben, und über die Mittel zu berathen, wie dieserrelaxirt und andere zwischen dem Orden und den katholischen Orten obschwcbcndc Differenzen gütlich