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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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1053
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Juni 1611. 1053

unverzüglich bezahlt werden, worüber jedes Ort seine Gesandten nach Baden mit ernstlichem Befehl ad-eligen soll. «. Nach Borlegung ihres Creditivs und nach freundlicher Begrüßung stellen die Abgesandten^ Bischofs Wilhelm von Basel, Dr. Johann Christian Schmidlin und Ludwig Matthey, Statthalter imFeienberg, folgende Begehren: 1. Die brieflichen Instrumente der leztes Jahr abgehandelten Bnndeserncue-^'"3 Zwischen dem Bischof und den VII Orten möchten nunmehr gebührender Maßen aufgerichtet und besiegeltdabei der Vorbehalt der ältern Bündnisse ganz allgemein, ohne Benennung eines Fürsten oder Standes,k'" Bundbriefe inserirt werden, indem ans diese Weise keiner beleidigt würde. 2. Bei einer künftigen Er-^uerung des Bündnisses möchte man statt der Verehrungen eine gewisse Taxe fcstsezeu, welche jedem Ort als^ "gelgeld bezahlt würde, damit das Bisthum wegen der übrigen großen Unkosten um etwas erleichtert werde.^ Da im Münstcrthal einige Uutcrthanen zur katholischen Religion sich bekehrt haben und die Einführung derMesse begehren, so möchte man dem Bischof hierbei im Besten beholfen und berathen sein. Diese Begehren^ach angemessener Verdankung des Grußes in den Abschied genommen, in der zuversichtlichen Hoffnung,^ Obrigkeiten werden dem Bischof in Allem entsprechen und ihre Gesandten auf künftige Jahrrechnung mit. uiithigen Vollmachten abordnen. «I Die Gesandten auf die Jahrrechnung sollen über folgende Punkte^Niirt werden: 1. Den Junker Marx von Ulm, Herrn zu Grießeuberg, bei seinem zu Baden ausgebrachten^ ichied und erlangten Ortsstimmen, betreffend Einführung der hl. Messe, Abknrung seiner Pfarrpfründe.' »i. zu schirmen; 2. über die von den Frauenfeldern begehrte Erhöhung des Zolls, um welche sie kürzlich' de» Orten angehalten haben; 3. über das Begehreu des Junker Hector von Bcroldingen, Herrn zu Gach-^ betreffend Absöndcrnng des Kirchhofs, Abkurung der Pfründe, Ablegung der Rechnung über die Einkünfte^ Kirche daselbst u. A. m.; diese Sache soll jedoch erst angeregt werden, nachdem die Gachnanger Kosten und^fen ihre Erledigung gefunden haben; 4. wegen des iin Druk verbreiteten Tractätleins über den Gachnanger^ " eh i welchem alle Particnlaritäten desselben meistens zu Gunsten der Gegenpartei dargestellt und dieerathschlagungen zu Baden ausführlich enthalten sind, wodurch unsere geheimen Rathschläge öffentlich in dieih>> verbreitet werden; 5. über Erneuerung des Bundes mit Wallis und über Berichtigung der von Lucern,djx Freiburg aufgewendeten und schon vor zwei Jahren taxirten Walliscr Kosten, sowie der Kosten für^ Sendung des Schultheiß Schürps und Landammann Beßler nach Bünden der dortigen Unruhen wegen.'Auf die hg,,, eingegangene Ermahnung soll die wegen des Johanniterarrcsts beschlossene Gesandtschaftbis nach künftiger Jahrrechnung zu Baden verschoben bleiben. Uri war instruirt, die AbsendungDeputaten ohne fcrnern Verzug vor sich gehen zu lassen, I u. 55. (S. n. Thurgau). I». (S. u. Sar-y ^ (Ohne Solothnrn). Der Ansprache halber der Obersten und Hauptleute des leztjährigen spanisch-^ ^«bische» Aufbruchs soll nochmals ein endlicher Bescheid vom Gubernator zu Mayland begehrt, auch die^ verfallenen Pensionen sollicitirt werden. Ii.. Weil bezüglich der französischen Pensions-"3 gute Vertröstung gethan worden ist, so will man noch einmal zuwarten. I. (S. u. bern-freiburg.^ übcrh.). Die Gesandten auf die ennetbirgischc Jahrrechnung sollen instruirt werden, dem AmbrosiusAgenten in Mayland, in seinem Begehren seines Sohnes halber zu gratificiren. « (Ohne Solo-F^iherr von Billette, abgehender, und Herr de la Tournette, neuerwählter savoyischer Ambassador,^>tl Auditor Valdeugo legen nach gewöhnlicher Begrüßung ihre Credenzbriefe vor und eröffnen im We-Rss " Fügendes: Bern habe die Veranlassung dazu gegeben, daß der Herzog zu den Waffen habe greifenindem es gerade in der Zeit, als er sein Kriegsvolk im Piemont habe entlassen wollen, Truppen nach