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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
Entstehung
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1039
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December 1610.

73».

Varls. 1K1V, 12. Decemver.

Erneuerung des durch Vermittlung der eidgenössischen Gesandten zu Baden im Aargau am I.März 1580"uf die Dauer von neunundzwanzig Jahren (s. Abschiedband IV. 2, 1575 ff.) zwischen Frankreich und Spanien^geschlossenen Vertrags betreffend die Neutralität der Freigrafschaft Burgund. — Abgedrukt bei vumout,diplomatique du droit dos gens V. 2 S. 158 (S. Abschied «159 2, 072 k, 097 Ii, nn, 707 m, 713 r).

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Conferenz der IV evaugelischeu Städte sanunt Mühlhausen.

Äarau. 1K10, 21. Dcccmber (11. alt. Kal).

Staatsarchiv Zürich. Abjchi-dl-d. IZ7, S. LSI.

Gesandte: Zürich. Hans Rudolf Nahn, Bürgermeister; Hans Georg Grebel, Stadtschreiber. Bern,^rst Anton von Erlach; Peter Freudenreich, beide des Raths. Basel. Hans Werner Ningler, des Raths;^ Johann Friedrich Rychiner, Stadtschreiber. Schaffbansen. Junker Hans Konrad Pcyer, des Raths

Sekelmcister. Mühlhausen. Hans Jakob Ziegler, des Raths.

^ ^ Nach Verlesung eines Berichts Mühlhansens an Zürich über die immerwährende Verstärkung des"Poldischeu Kriegsvolks im Elsaß, sowie anderer darüber eingelangter Nachrichten, wird erkannt: Weil es" Ansehe hat, als wolle dieses KricgSvolk die Wintergnartire im obcrn Elsaß beziehen, statt daß es entlassenund da durch dessen tägliche Verstärkung die Gefahr sich immer mehrt und Absichten gegen Mühlhausen^Witer stekcu möchten, so soll die von den IV Städten dorthin gelegte Besazung für einstweilen noch dort"Isen werden, zumal man vernommen hat, wie Mnhlhausen seine Wachen inner- und außerhalb der Stadt. ^lt Hut und die Bürger mit der Besazung sich gar wohl vertragen und die Stadt mit Gottes Hülfe sichhe jedoch Basel nächster Tage zu Bezahlung des dritten Monats ein Nathsglied nach Mühl-

en abfertigen wird, so soll es diesem den Auftrag ertheilen, alle Unordnungen, die vielleicht unter de»

^Adciteu des Zusazcs statthaben möchten, abzustellen und sie zu ermahnen, den Befehlen ihres Lieutenants zu)rsaw-

sie

?, ^Aanieu und ohne dringende Gründe nicht Urlaub zu begehren. Von der Stadt Mnhlhausen erwartet man.

^ fleißigem Kundschaften zur Ermittlung des Vorhabens des KricgSvolks, an Wachen u. s. f.^ . Ingeln lassen, damit sie bei drohender Gefahr sogleich Basel benachrichtigen könne. Und damit Miihl-»nd Andere sehen, daß man sie im Fall der Roth nicht verlassen wolle, wird Oberst Anton von Erlach^ so bald als möglich nach Mühlhansen zu gehen, um sich dort über die Beschaffenheit des Zusazes und^ ^achim zu erkundigen, etwaigen Übelstäuden abzuhelfen und von allfälligcn Vorfällen den andern Städte»,,"^uß gxhx,,. Man glaubt, daß diese Maßregeln dem umherliegenden Kriegsvolk Nespect einflößen undder Ausführung vielleicht schon begonnener Unternehmungen verhindern werden. I». In Anbetracht desihr /^'n Standes der Stadt Genf wegen des ihr immer näher rükeuden Kriegsvolks wird nach VerlesungEilschrift an Zürich beschlossen, sie durch ein freundliches ermahnlicheS Schreiben neben Vermeidung, wiep»lver jedes Ort ihr schikc» wolle, zn ersuchen, auf ihrer Hut zu sein und fleißig Kundschafter anszn-

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