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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Juli 1610. M

^eses verweigert. Die Orte sollen sich nun entschließen, ob man den Truppen, falls man sie nicht heimmahnt,»achdrnklich schreiben und bei hoher Strafe verbieten wolle, sich weiter als gemäß Vereinung brauchen zu lassen,»vt der Aufforderung, sogleich nach Hause zu ziehen, wenn man ihnen Anderes zumuthen würde, t Diesandten sollen ihren Obern berichten, was Schultheiß und Rath der Stadt Rapperswyl durch Statthaltervorbringen lassen haben, in welcher Gefahr ihre Stadt und Brüke bei der gegenwärtigen Spannung mitZürich sich befinde. Es wird ihnen nun zugesprochen und Rath ertheilt, wie die Stadt sich zu verhalten habe.Außerdem hat man den Hauptleuten von Appenzell und St. Gallen, welche mit ihren Knechten dort liegen,^'befehlen lassen, bis auf weitern Bescheid nicht wegzuziehen, x. Der Bericht über die Verrichtung der^ sandten der VII katholischen Orte im Wallis (Ritter Rudolf Pfhffer und Hauptmann Mauriz Eder) wirdGesandten abschriftlich mitgctheilt. I». Man soll eingedenk sein, den Betrag für die dem LandeshauptmannHuiner im Wallis bewilligten Fenster und Wappen, deren jedes 4 Kronen kosten wird, beförderlich nach^ zu schjken. I. Die Gesandten wissen ihren Obern zu berichten („wyl es von der hl vnd kürtze wegen^ Zhtt in gschrifft wyttlöufiger nit vergriffen werden mögen"), was zwischen den V katholischen Orten und" sieben unparteiischen Schiedorten des Gachnanger Handels wegen verhandelt und wie procedirt worden ist.- folgenden Abschied). Ans wichtigen Gründen entschließen sich die Schiedorte dahin, es solle die schließliche" Handlung" auf nächsten Montag, den 5. Juli, nach Baden gewiesen sein, wo die Parteien mit umfassendenMachten sich einfinden sollen und wohin zu kommen Zürich seine fehlbaren Unterthanen auch vermögen^ oe, sonne auch die strafbaren Thurgauer durch den Landammann von Frauenfeld dahin citirt werden sollen.^ V Orte erklären sich aus wichtigen Bedenken und zu Beförderung der Sache bereit, diesen ausschließlich>es Geschäftes wegen abzuhaltenden Tag unfehlbar zu besuchen. Ii,. Der spanische Ambassador, AlfonsMle, vermeldet den Gesandten „gemeiner zwölf Orte" (den Gesandten der VIII katholischen und der Schied-^ ^ des Königs sowie des Gubernators von Mayland, Grafen von Fuentcs, freundlichen Grüße und gnädigen^ mten, ermahnt zur Einigkeit, an welcher dem Vaterland und dessen Wohlstand so viel gelegen sei und welcheKönig und der Gubernator ans vollem Herzen wünschen, erinnert an den Inhalt der Erbeinnng mit dem^"use Österreich und bittet um Vorsorge, daß die eidgenössischen Truppen im Dienste Frankreichs nicht wider^ Erbeinnng gegen Deutschland oder die Niederlande, es sei gegen Cleve oder sonst, sich gebranchen lassen,^ König auch seinerseits sich verhalten werde. Begrüßung und Anerbieten werden freundlich verdankt,^ Übrige in den Abschied genommen. I. Unter ermuthigenden Zusicherungen schreibt der Herzog von Loth-3en an die V Orte, daß er der sorglichen Zeiten wegen einen Gesandten nach Lucern schiken werde. WaSlAbe vorbringen wird, soll jedem Ort mitgctheilt werden. «». Es weiß auch jeder Gesandte, was des"ies Dießenhofen wegen dahin geschrieben und des Passes wegen zu Kaiserstuhl mit dem Landvogt zuZweyer geredet worden ist. i». (An die geheimen Näthe). Der Graf von Fnentes, denunter Erinnerung au die Pflichten des Bündnisses um Hülfe bei diesen drohenden Gefahren angesprocheniößt durch den Ambassador Casale antworten, er wolle, ungeachtet er selbst einen Krieg zu besorgen habe,c. ^"Men des Königs nicht allein die bundcsgemäße Hülfe, sondern auf Begehren noch mehr schiken und einenGctreidevorrath bereit halten, daß man wöchentlich 500 Säume Korn nach Lucern schaffen könne, und

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t lezt geltenden Preise, auch halte er am bewußten Ort 500 auserlesene Pferde unter einem

Hauptmann gerüstet, die im Fall der Roth redlichen Beistand leisten werden; sodann sei er damit