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und Agnus Dei ab dem Altar und von den Bildern stehlen, ans das Pnltbrett für das Meßbuch einen»»renkopf gemalt, in die Stühle, in welchen die Priester stehen, kleine scharfe Nägel geschlagen, die Altar-Her mit Noz und Speichel besudelt und zerrissen, den ganze» Chor mit allerlei Ungebühr verwüstet haben,° er mehr einem Schweinestall als einem Chor gleich sehe u. s. w. Er bittet dringend um Hülfe undch'Nn und deutet an, daß vielleicht durch Absonderung der Kirche, Einschließung des Chors und der Altäre^ Veränderung des Eingangs in das Glokenhans der Sache abgeholfen werden könnte. Dieser Berichtmit höchstem Mißfallen und Bedanern vernommen und daher für dringend nöthig gefunden, mit allemdarauf zu dringen, daß dergleichen Mnthwillen der Sectischen nach Gebühr bestraft werde. Deßhalbdem Landvogt aufgetragen, den Handel mit allem Ernst zu untersuchen, den Proccß zu formiren und die^Mdigen gemäß Landfrieden zu bestrafen, den Katholiken guten Schnz und Schirm zu halten und inzwischen> beiden Parteien in Erfahrung zu bringen zu suchen, ob sie sich zu den vorgeschlagenen baulichen Veränderungen'-hen würden; dann soll er über Alles bald berichten, damit man sich zu verhalten wisse. «. (S. u.Länger). ». (S. u. Lnggarus). Ii. Das Gesuch des Landammanns Jmfeld um Fenster und Wappen" die „ene Kapelle zu Giswyl wird in den Abschied genommen. I. Die Herren Gesandten von Zug sollengedenk sein von wegen des Hauptmanns Martin Betschart auf dem Sattel. Ii.. Die IV Waldstätte ver-u das Concept des jüngst hier in Lnccrn ergangenen Ausspruchs über den bewußten Span zwischen derUnd dem äußern Amt Zug und bekräftigen es unter Beifügung einiger Verbesserungen. Nidwaldenseiner Obern Entschluß bezüglich des Kostenpunktes vor, läßt es im Übrigen bei dem badischenNich verbleiben. I. (S. u. Thurgau). in. Der savoyische Gesandte, Amadeus Freiherr zu Billette,^ ^det des Herzogs Gruß und Versicherung bundesgcnössischer Gesinnung und eröffnet sodann: Nach ihrer^uhcit haben die Genfer nicht unterlassen können, aus bösem Gcmüth allerlei falsche Verunglimpfungen,
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-hält sich
i u schriftlich als mündlich, gegen den Herzog auszubreiten, als hätte er feindselige Absichten gegen ihrei^ uüt dieser Anschuldigung dem Herzog Unrecht geschehe, habe er nicht unterlassen wollen, seinenderb" >^""den und Bundesgenossen darüber Mittheilung zu machen. Die seit langer Zeit von den Genfcrn^ steten unwahren Anklagen gegen den Herzog, als wolle er den gemeinen Frieden und die Ruhe an dender Eidgenossenschaft trüben, können den katholischen Orten nicht verborgen sein, wenn aber einer^ '' den christlichen Fürsten und Potentaten geneigt sei, den Frieden zu erhalten und seine Pflichten gegen^.'Genossenschaft zu erfüllen, so sei es der Herzog; er beleidige Niemanden, wenn man ihn nicht zuvorl>ri« ^dwohl die Genfer zuwider dem jüngsten Vertrag zu St. Julien muthwillig gegen ihn sich vcr-h-her" ^ ^ er genügende Ursache sich zu rächen hätte, so habe er doch den Friedstand und die Ruhe»in ^"^ct, besonders auch, weil die katholischen Orte ihn bundesgcnössisch daran haben erinnern lassen;üel> »> dedaurc er, daß die IV Städte sich von den Genfcrn haben irre führen lassen. Wegen der
an-
^chiv" ^ ^"ierhandlungen des Herzogs mit dem König von Frankreich über eine ewige Freundschaft undk.!,. "6-Üchaft besorgen die Genfer, es möchte das ihnen einen Zaum einlegen, ihren Hochmuth und Muth-äu dämmen, Paher sie wie der böse Feind umher laufen, Geschrei machen und Unruhen anzurichten
!eivx ^ bösen Practiken und nuruhigen Anschlägen der Genfer zu begegnen, stelle der Herzog antiis.' ^^'»nesten Bundesgenossen die Bitte, sie möchten die IV Städte oder Zürich in deren Namen um Zu-sjh ^'"6 ihres Zusazes aus Genf angehen, indem er sonst genöthiget wäre (da er der Genfer Bosheit und'"h wohl kenne und einen Ausfall auf sein Gebiet stets zu besorgen hätte), so viel Kriegsvolk von Spanien