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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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October 1609.

30 breit und 20 hoch werden, mit einem zweifachenGsicht" (Fenster) in dem Chor, dreiGsichtern" "»sjeder Seite nnd einem einfachen hinten oberhalb der Thüre; über dem Chor soll ein Thürmchen zu steh^kommen, in welches die zwei größern Gloken ans der Pfarrkirche gehängt werden solle»; die Kirche sollgedekt, mit Gestühl, Fenstern, Kanzel, Tanfstein und allem Röthigen versehen, um den Kirchhof eine 5 Sch"^hohe Mauer erstellt werden. Alles ans Kosten des Abtes; bis zu Vollendung des Baues sollen die Evangelistin der Kirche auf dem Berg ungehindert ihren Gottesdienst ausüben können. Wird all rntitiennänwnommen. It.. Die Gesandten von Zürich begehren, daß man den Wolfgang Jäger, Dekan zu Mühlhe""'auf dieser Pfründe belasse, da derselbe nicht allein vor dein Landgericht zu Frauenfeld, sondern auch zu Bctsich gestellt habe, wo er, weil nichts Ungebührliches auf ihm erfunden worden, gänzlich freigesprochen wotsei, da er ferner bei 600 Fl. Kosten dahinten lassen und seine eigenen Güter zu Mühlheim mit Schadenkaufen müßte, nnd da der jüngst zu Baden besprochenen Änderung entgegen von Ammann Locher und seitVater, dem Landschreiber, der Prädicant von Sirnach, Felix Wericker, auf die Pfründe Mühlheim geseztseither über Jäger ohne sein und des Landvogts Wissen heimliche Kundschaften aufgenommen wordenDie Gesandten der katholischen Orte aber bitten ganz ernstlich, Zürich möchte so bald als möglich diesendicanten abschaffen und dem Bischof von Constanz, für dermalen dessen Collatur nnd allen andern Ret"unbeschadet, einen andern präsentiren, die Abkurung der Pfrundeinkünfte aber möchte für einstweilen eiligembleiben. Die Zürcher Gesandten wollen, weil sie die Abneigung jgegen Jäger sehen, dieses an ihre Obe>'"bringen nnd sprechen die Hoffnung aus, dieselben werden zu Erhaltung von Frieden und Einigkeit zu gelegtZeit eine Änderung vornehmen, inzwischen aber solle die Pfründe ungeschmälert verbleiben. I. Die Gesautder katholischen Orte bringen vor: Da die gegenwärtige Äbtissin zu Dänikon nach gewöhnlichem Brauche ^züglich ihrer Lehen gebührende Anordnung habe machen wollen, sei ihr nicht wenig Eintrag geschehen, gleich"^früher auch den Klosterfrauen zu St. Katharinathal bei Dießenhofen; da sie aber vermeinen, es sei jeGotteshaus befugt, seine Schnpflehen nach bestem Nuzen zu verleihen, wie das auch den Gerichtsherren u>Privatpersonen zustehe, so bitten sie, man möchte die Gotteshäuser, Gerichtsherren und andere Lehenbesizer'ihren Lehenrechten schirmen; denn wenn dieselben nicht die Befugniß haben sollten, ihre Lehenleute nacheinzusezen und zu entsezen, würden ihre Lehen- und Reversbriefe geschwächt; man möchte die ÄbtissinDänikon nicht für so unbescheiden halten, daß sie wider Gebühr und den Landfrieden etwas handeln wer^am meisten habe sie sich über Joachim Balthasar, genannt Kelnhofer, zu beklagen wegen Untreue undsezlichkeit, weßhalb sie ihn zu entfernen befugt sei, ihn aber nicht plözlich zu verstoßen begehre; sie habedrei Lehenleute, welche katholisch seien, geändert und kürzlich zu Wengi viele Lehen Katholischen genommen

an Evangelische geliehen. Die Gesandten Zürichs erwidern, nach Übernahme ihres Amtes habe die ^viele Lehenlente verschnpft; hätte sie das nureinfaltig" gethan, so könnte man nichts dagegen haben, ,Amtleute den Nuzen ihrer Ämter zu wahren haben, allein da sie alle Lehenleute zu Aadorf vor sich beM .und ihnen zugemnthet habe, entweder katholisch zu werden, oder ihre Lehen zu verlassen, habe Zürich ^derselben annehmen müssen und Gesandte an die Äbtissin abgeordnet, um Aufschluß über ihr Verfahre"begehren. Diesen Gesandten habe die Äbtissin bemerkt, sie werde von ihren Lehenleuten mehrversch^als wahr sei, sie habe weder von den katholischen Orten noch von dem Abt von Wettingen Weisungen erhaaber gemäß ihrer Gelübde könne sie nur katholische Lehenlente ans ihren Höfen haben. Obschon sie j" .fünf Evangelischen die Lehen wieder zugesagt, habe sie doch allen Unwillen auf den Kelnhofer gelegt, m>g^