April 1609.
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(II) Wenn man 90'/, Stüke aus die Mark stiiklct und eZ bei der alten Ordnung bleiben läßt, hat der Münzmeister^ Besten sllr Abgang, Arbeit und Unkosten 4 Bazen 2 Kr. 4 Hl.
. (I) Halbe Bazen hält die Mark 139 Stüke und an feinem Silber 5 Loth, die kosten 79 Bazen, und 11 Loth Kupfer6 Hl. 2 Bz. 2 Hl., zusammen 72 Bazen 2 Hl.; es verliert also der Münzmeister 7 Bazen 2 Hl., da die 139^ nur 65 Bazen ausmachen.
(II) Schlüge man 154 Stüke auf die Mark und ließe es bei der alten Probe, so brächte es 77 Bazen und der''^Meister hätte für Arbeit und Unkosten 5 Bazen minder 2 Hällcr.
^ (I) Kreuzer hält die Mark 176 Stüke, thu» 44 Bazen, und an seinem Silber 3 Loth 1 Quintli, die kosten jezt 452 Kr., dazu kommen 12'/< Loth » 6 Hl. Kupfer oder 2 Bazen 1 Sehl., zusammen also 48 Bazen minder 4 Hl.,°»ach Münzmeister 4 Bz. minder 4 Hl. Verlust hat.
(II) Schlüge man bei der alten Probe 219 Stüke auf die Mark, ivas 52 Bazen 2 Kreuzer ausmacht, so blieben dem""Deister für Arbeit und Unkosten 3 Bazen 3 Kr. 4 Hl.
lilr ^1) enthalten die Vorschläge Berns zu einer gemeinsamen MUnzordnung der drei Städte Bern, Frciburg und SolothurnU «/,^^'Uung der fraglichen Sorten. Diesen Vorschlag übersandte Bern an Freiburg mit erläuterndem Begleitschreiben vomö 1619, wobei es sich auf die Conferenzverhandlungen vom April vorigen Jahres bezog.
Staatsarchiv Bern: Allg. Eidg. Bücher (?. S. 6bb.
KS».
Conferenz der VIII katholischen Orte.
Lucern. 1K09, 28. bis 30. April (Zinstag bis Donstag nach Quasimodo).
Staatsarchiv Lncern. Acten: Aug. — Lanvesarchi» Schwy».
^sandte: Luc er». Johann Helmlin, Schnltheiß; Ludwig Schiirpf, Ritter, alt-Schultheiß und Stadt-^»rich; Kaspar Pfyffer; Heinrich Kloos, Ritter, Benner, alle des Raths. Uri. Peter Gisler, Ritter;
Beßler, beide alt-Landammann. Schwyz. Sebastian Biieler, Landanimann; Hauptmann Josef^"»iger, des Raths. Unterwalden. Peter Jmfeld, alt-Landammann, von Obwaldcn; Niklaus Leu,^ alt-Landammann, von Nidwalden. Zug. Hans Jakob Stocker, alt-Ammann; Hauptmann Hans^^Ker, des Raths. Freiburg. Johann Python, Sekelmeister »nd des Raths. Solothurn. Johann Georg^Zner, Sekelmeister und des Raths. Appenzell J.-Rh. Konrad Tanner von Taw und Bollenstein,
^andammann und Landeshauptmann; Hans von Heimen, Ritter, alt-Landammann und Pannerherr.glei^' ^^^9(ich des Spans zwischen der Stadt und dein äußern Amt Zug lauten die Instructionen nichtP ( ^ Gesandten bevollmächtigt sind, den Handel mit Recht zu entscheiden. Vorerst werden die
»der borbeschieden, um von ihnen zu vernehmen, wessen sie sich entschlossen haben, ob sie nochmals gütlichey.. mit Recht handeln lassen wollen. Die drei äußern Gemeinden erklären, sie habe» sich einstimmig
° gütlichen Unterhandlungen mehr sich einzulassen, sondern auf das Recht zu dringen »nd
z» s, dk" VII katholischen Orten. Sie bitten die Gesandten, bei ihren Ehren »nd Eiden daS Recht
dttstStadt dagegen erklärt, was den Beisiz des Ammanns betreffe, so habe sie sich gütlich dazu^ in, wollen, dem Ammann den begehrten Beisiz zu lassen, aber nicht aus Pflicht, sondern um der Liebe
^ Parteien: Stadt. HanS Jakob Stocker, alt-Ammann; Konrad Zurlauben, des Raths und Stadtschrciber;visier Brandenberg, des Raths; Hans Jakob Letter. Äußere Gemeinden. Landvogt Kaspar Kreuel und Sekel-
Hniid, von Baar; Landvogt Hans Trinkler und Hauptmann Heggli, von Wenzingen; Beat Heinrich, von Ägeri.