Januar 1l!V8.
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Cvnferenz zwischen Bern, Frciburg und dein Bischof von Basel.
Bessekay. 1998, 9 Jauuar.
.«<>»»o»«archiv Areiburg Jnstructwncnbuch Rr> lk.
^"ltruction vom 7. Januar ordnet Jrcil'nrq die Herren Hans Wild, Statthalter, und ^iiklaus von Dieschach,^ ^^^"'eistee, auf diese vom Bischof von Basel begehrte Confcrenz ab. Als BerhandlungSgegenstände werden bezeichnetbikl ^'"" zwischen den bischöflichen Unterthanen ini Ergucl und der Stadt Biel wegen Musterung und Wafscnschau. derVchc Tauschhandel, Münsterthaler Sache», Erncncrnng des Bündnisses des Bischofs mit den katholischen Orten. — EinAbschied fehlt.
Confercnz der Orte Uri, Schwyz und Nidwalden.
Brunne«. 1698, 8. Aevruar.
i.'andeHarctiive Sckwnz und Nidwalden.
Gesandte: Uri. Gideon Stricker, Landammann; Walthcr Jmhof, Ritter, alt-Landammann. Schwyz.^ ^chilter; Sebastian Büeler, beide alt-Landammann; Ulrich Ceberg, alt-Statthaltcr; Bogt Johann Büri,
Aaths. Nidwalden. Niklans Leu, Ritter, alt-Landammann; Sebastian von Büren, Statthalter.^ ^ Dieser Tag ist ans Begehren Uris ausgeschrieben worden, vorzüglich um sich über eine Erwiderung^ ^»ccrn ans dessen überschiktc spize Verantwortung wegen des bewußten bündncrischen Geschäfts zu bcrathcn,d-ald^ ^ gebühren will, daß jedes Ort für sich antworte. Nach Verlesung einer Zuschrift Ob-
^ ''"s, worin es erklärt, es werde sich in dieser Sache von den andern Orten nicht söndcrn, findet manWichtigkeit der Sache angemessener und mehr Erfolg versprechend, die Antwort durch eine Abordnungvo^ ö" ^ssen. Uri legt nun den Entwurf einer Antwort vor, der nebst einem Schreiben des Bischofsden Pfarrer zu Uri verlesen wird. An dem Entwurf findet man nichts anszusczcu, als daß^ Artikel, die fremden Fürsten »nd Potentaten betreffend, etwas moderirt werden solle. Obgleich nun' ^ür stimmt, daß diese Antwort durch eine Abordnung überbracht werde, und den Gesandten der beident» dieses auch nicht mißfällt, so wird der Handel dennoch in den Abschied genommen. I». Land-
»»d ^ Obern Bund klagt in seinem und des Bischofs von Chnr und anderer vertriebener
ste» ^^"lstcr katholischer Bundesgenossen Namen »nd bittet um Rath und Beistand. Darauf wird ihm^'gesprochen, daß man die Klage den Obern vorbringen werde und zuversichtlich erwarte, diese^ver/" de» andern katholischen Orten nach Mitteln trachten, damit ihnen etlicher Maßen geholfen
v>a,/' ^ lvcrde auch ohne Zweifel unverzüglich eine V örtischc Tagsazung ausgeschrieben werden, von der^ ihnen bei Tag und Nacht Kenntniß geben werde und wo sie dann ihre Anliegen vortragen mögen, e. Urialle von den katholischen Orten der Eidgenossenschaft an den Papst und an das CousistoriumMissive durch den Gardehauptmann in Rom besorgt werden; weil dadurch nur Lncern respcctirt' die andcrn Orte aber verkleinert werden, sollte man auf eine Änderung bedacht sein. Wird in den^d genommen. «>. (S. u. Bcllcnz). Uri wiederholt das Begehren, man möchte ihm in dein be-