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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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August 1K07.

Zuschrift des Herzogs von Savoyen, daß er nächstens die versprochene Pension bezahlen werde, wirdOrt abschriftlich mitgetheilt.

Zu Articul der Vcrglychung Fr. Durchlt. von Sauoy mit den 5 katholischen Orten vonwegen der Verurthe^'vff die Galeeren A. 1607. ^

Wann sy die Ort vff die Galcrcn erkcntc gfangnc habent, sollcnt sy Ihr Dt. Inn der Eydtgnosschafft residierenden Aiud"'doren oder Agenten dessen berichten, mit erlütrung solcher gfangnen Alters, sterkc vnnd lybs Vermögklicheit, darnst zuerkennen^sy vff die Galeeren anzenemmen syen oder nit. So dann einer oder meer solcher Verurtheilter für fehig erkent, sollcnt sy zu Lucern >behalten werden, mit dem geding wie volgen ivirdt, vnnd die übrigen vier Ort die Ihren ghan Luccrn Inn Ihrem kosten ner^Inn ansehen sy gar nach gesessen vnd nnt ringen, kosten gschehcn mag, vnnd die von Frybnrg bis ghan Thonon 2 tagreisen w>)t ^Ihrem kosten liferent. — Die H. von Lucern werden ein gefrite gefangenschnfft, doch ohne Ihren kosten, für solche gefangne eüi^dgroß das es für 2V Personen gnugsam; da sollcnt sy nach ergangncr Vrtheil Inn Ihr Fr. Dt. kosten erhalten, die st ^lang sy da ligent für Ihr Jeden Jedestags 8 st. zalen, darin» dcst Turnhüeters vnd spysers ouch begriffen. — Wa»»Zal diser gfangnen Inn die 12, minder oder meer, anlouffen wirdt, nach gut bcdünken gcsagts Ambassadors odersollent sy yngeschmidet vnnd sicher vcrwart Inn Ihr Fr. Dt. kosten eintweders über dem Godthart, oder Bern geppRyffthal bis ghan Thonon, oder Ins land Wallis nach gfallen Ihr Dt. vnnd wie sy es Ihren, Ambassadorcnwirdt, vnndt an das Ort so darzn verordnet, geliserct werden. — Das geleit, so sy stieren, soll syn von Vieren ^Sechsen, vnnd so lang sy durch Eydtgnossich gepict zcreisten Hand, sol Ihr Dt. für einen Jeden der gfangnen alle tag pCrllzer, Jedem der glcitslüten aber 40 Crüzcr vnnd dem löuffcr 12 blanken oder 48 Crllzcr zalen bis vff Ihrda sy dem Ambassadorcn gnugsamen schyn bringen sollent Ihrer liferung, sollent ouch zimliche tagreisen thun nach dernung, so manns Inen stellen würdt. — Der beuclchshabcr, so über dise gfangne sorg tragen, soll von den H. von L»^gesezt werden; der sol haben von Ihr Fr. Dt. für syn mite vnnd arbeit, liferung des strows vnnd süberen Jerlich, stes Dt. gefalt, 12 krönen; die gfangnen sollent ouch vff die strast Inn Ihr Dt. kosten beschncht vnnd vff die Galeere»Ihr Dt. beuelch bckleidt werden. — Welche nur vff ein gcwüsse Zyt verurthcilt wcrdent, sollent nach Vstwystungsich habenden Vrtheil nach Verschinung dcrsclbigen wider gelcdiget werden. — Ihr Dt. soll die herrschafften, durch ^gebiet mann sy führen wirdt, vmb die bewilligung ersuchen; der wüg Inn Wallis Ist glychwol der nechst aber des' 'nit meer denn dry oder 4 monat offen, da dannen Inn Sauoy 5 tagreisen, durch Bern vnnd Ryffen bis ghan TP4 klein tagreisen, da dannen lyfert man sy ghan kanibcry, über den Godthart ist der richtigist, eintweders durchoder sonst vff Thurm zu. — Wann nun die Ort sich entschlicstent, würdt Ihr Dt. alle mittel, gelt zu», kosten vnnd a»was vonnöthen verschaffen.

Beilage zum Nidwaldner Abschiedsexempla»'

«»4.

Iahrrechnung der die Vogteien Bellenz :c. regierenden III Orte.

Besseuz. 1K07, 24. August (vff Bartolomei).

Landedarchiv Nidwaiden.

Gesandte: Uri. Fähnrich Magnus Tschndi. Schwyz. Jakob Biicheli, des Raths. Nidwal^Johannes Zelger.

Das Verhandelte sehe man in, Abschnitte Herrschnftsangelcgenhcitcn:

Landvogtei Luggarns. » Art. 3W. Verschiedenes.

Bcllenz, Bollenz -c- » «-«- Art. 171—176.