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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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August 1K07. 843

^ Begehren um ein Fürschreibe» an Freiburg zu berichten wissen, das im Namen des Landammanns Lussi,»es Bettern wegen, belangende die Landtschrybcrp zu Lncarus" ist augebracht worden.

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«33.

Conferenz der V katholischen Orte.

Hersau. 1K07, 16. August.

Staatsarchiv Lucer». Acten: III Blinde.

^ Gesandte: Lucern. Jost Pfysfer, Ritter, Schultheiß; Oberst Walther Amrhyn, Ritter, des Raths.

'' Peter Gisler, Ritter, alt-Landainmann; Hans Konrad von Beroldingen, Statthalter und des Raths,beid^^ Ludolf Reding, Ritter, Landammann und Panncrhcrr; Sebastian Büeler; Jost Schilter, leztereR^^^^"dammann. Unter wald eu. Peter Jmfeld, Landammann; Hauptmann Melchior Jmfeld, des^ und Pannerherr, von Obwalden; Niklaus Leu, Ritter, alt-Landammann, von Nidwalden. Zug.^'ptmann Hans Trinkler, des Raths; Konrad Zurlauben, des Raths und Stadtschreiber.

Man ist hier zusammengekommen, um sich über einige Punkte betreffs des Aufbruchs nach Bünden^ständigen. Laut der Instructionen walten aber immer noch einige Bedenken, dennoch kommt man dahinu. es soll jedes Ort ein Schreiben an Zürich erlassen. Zug hat seinen Entschluß bereits hingeschikt.Zeigt schriftlich an, daß es auch zum Aufbruch stimme, und gibt gute Hoffnung, daß auch Solothurnen werde. Lucern und Zug stellen an die übrigen Orte die dringende Bitte, in diesem so wichtigen^eh von ihnen nicht zu söndern. I». Ferner waltet noch einiges Bedenken hinsichtlich des PunktesBaden gestellten Vorschlags, nämlich daß man nicht gestatten, sondern mit Gewalt wehren solle,^s! "^e,»de Fürsten und Herren an die Bündner „gewaltige Hand anleggen" wollten. Man glaubt nämlich,Bad ^kündeten katholischen Potentaten damit gemeint seien und daß dieses dem auf der Jahrrechnung zu""ücuommenen Vorschlage zuwider sei. Appenzell meldet schriftlich (12. August), daß es dazu nichtbeides" ^nnte, und begehrt Erläuterung, v. Auf lezter Tagsazung zu Baden war beschlossen worden, dievon Österreich und Mapland zu ermahnen, den Bündnern den Paß und Proviant abzuschlagen,schr'k» ^ geschehen ist, soll dafür gesorgt werden, daß es beförderlich geschehe. (Diese Zu-

^arr, ^"vden dann am 20. und 23. August wirklich erlassen). Auch will man mit Zürich ernstlich sprechen,bei, ^ ^ Zuwider dem Abschied von Baden eine so große Menge Korn den Bündncrn zuführen lasse. «I. AufSende ^ ^ Baden aus nicht geschehen sollte, verständigt man sich jezt schon über Besorgung fol-Land^""^' Bereithaltnng des großen Geschttzes und der Munition zu Sargans, Aufsicht der ennetbirgischcndxg und jener im Nheinthal und zu Sargans ans das, was den Bündnern zugeführt werde, Abtheilung^elchc^^" Geschüzes, Nachforschung, woher die zu Lnggarns sequestrirten Ballen und Waffen gekommen,Biin^ ^ Bündner bestimmt waren, v. Da die protestirenden Orte für die Unterhandlungen mit denH»n Schreiber ihrer Confession bestellt haben, so wollen die katholischen Orte ihrerseits dasselbe

Verhandlungen soll Freiburg, Solothurn und Appenzell Mittheilung gemacht werden.Be Orten wird eine Abschrift der vorgeschlagenen Verkommniß mit Savopen betreffend Übernahme der^uten auf die Galeeren mitgethcilt, damit sie ihre Stimmen beförderlich nach Luccrn schikcn. Ii. Die