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August 1607.
Zu >». In dem Einladungsschreiben Zürichs an Basel zum Besuche gegenwärtiger Tagsazung, <1. «l, 15. JuliKal.), gibt es als Motiv, das ihm die Verschiebung des ans der jüngsten Tagleistung zu Baden nach Bünden beschloßtAusbruchs wünschbar erscheinen lasse, unter Anderm an, „das wir die sorg vnd das Bedenken tragend, diewyl unsere 6Ygnossen von den papistischen Orten sich so hitzig wider die dryg Pündt erzeigend vnd den zu Baden angesechnen Vstvalso schnell vnd gech Inns Werck zn richten widerstand, das sy alsbald es darmit der dryg Pündten halber vnd auchvns anderen uit so gut meinind sonders etwas anders derhinder stecken möchte."
Kantonsarchiv Basel: Eidg. Abschiede
«»2.
Conferenz der die Vogteien Bettenz zc. regierenden III Orte.
Wrunnen. 1K07, 13. August.
Landcsarchiv Nidwalde».
Gesandte: Ur i. Ritter Peter Gisler, Landeshauptmann und alt-Landaminann; Johann Konrad ^Beroldingen, Statthalter. Schwyz. .Ritter Rudolf Neding, Landannnaiin und Pannerherr; Jost S«h^und Sebastian Büeler, beide alt-Lgndammann. Nidwalden. Ritter Niklans Leu, alt-Landaminann; Sebast^von Büren, Statthalter.
Wegen den leidigen Unruhen in Bünden, die sich bis an der III Orte ennetbirgische Vogteien erstn'^'und den Vorkehrungen, welche mit Aufstellung von Wachen und Durchfertignng von Wehren und HarmUaus Wallis nach Bünden gemacht werden, sah man sich genöthigt zu berathschlagen, wie die Pässe undzu Bellenz und unsere Gränzen vor einem unversehencn Überfall sicher gestellt werden können. Ans Guth<^hin der Obern wird nnn abgeredet, es solle jedes Ort beförderlich 50 Mann nebst einem „Vorstender" "Wachtmeister, „old wie man die nambsen möchte", nach Bellenz abfertigen. Diesen soll Gewaltwerden, das Geschüz in den Schlössern nach Nothdurft zn „erbuwen", damit es im Nothfall zu gcbra»sei. I». Es ist auch fruchtbar angesehen worden, daß ein deutscher Priester zu Gutem der Soldatc»gebührende Besoldung dahin geschikt werde, e. Anlangend die verarrcstirten Harnast und Wehren ist crtt>" 'dieselben sollen nach Bcllenz an einen sichern Ort gebracht werden. «R. Dem Commissär zu BelleüZ >bekannt gemacht werden, daß der Comunität Bellenz 100 Musketen und 50 Haken auferlegt seien, die u»^züglich angeschafft und an einem bestimmten Ort aufbewahrt werden sotten, damit sie im Nothfall gleichHand seien, v. Vom niailändischcn Commissär ist unserm Commissär zu Bellenz ein Schreiben zngeko»»"^des Inhalts, er solle wegen der Früchte, die die Bündner auf mailändischem Boden kaufen und i»Bünde führen, gute Vorsehung thun, damit nicht unser» Unterthanen zugleich mit den Vündnern das .der Enden abgeschlagen werde. Auch der Landvogt zu Lnggarus soll ebenmäßig Acht geben, und nachsoll unsere Entschuldigung mit Beilegung einer Copie des mailändischen Schreibens vermittelt werden.Ausfertigung dieser Schreiben wird Uri beauftragt, t. Jedes Ort soll 25 Mann zu Bewachung dernach Ursern schiken, welche mehrcntheils mit Geschüz bewehrt sein sotten. K. Wegen der gestelltender Bündner halber ist berathschlaget, an Lucern zu schreiben, ob ihm die Abhaltung einer fünsörtische» ^ „ferenz auf nächsten Freitag zu Gersau gefällig sei, weil man findet, daß es nicht thunlich sei „zn articulier^ 'ehe man den Ausgang des Krieges und angefangenen Werkes kenne. I». Jeder Gesandte wird seinen