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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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839
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August IK07. 83»

' a»ern angesehen, daß sie alle Mittel versucht haben, selben zu wehren, aber ohne Erfolg, daß sie nichts^weniger der Eidgenossen treuen Rath und des Erzherzogs Maximilian Ermahnung stets zu befolgen ge-gewesen und nun, da Österreich sich rüste, die acht Gerichte mit bewaffneter Hand zu unterwerfen, nichtüen, für dw Schuldigen büßen zu müssen oder ihre Freiheiten zu verlieren, und um eine Erklärung bitten,sie sjH ^ ^ Eidgenossen zu versehen haben. Gleiche Meinung eröffnen die von Maycnfeld. Der^ordnete des Obern Bundes, Julius Wecker, Ammann zu Waltensburg, übergibt seine Instruction, lautwer der Handel abermals den Eidgenossen zur Beilegung anerboten wird. Der französische Ambassador,von Reffüge, ermahnt zur Borsicht, damit den Eidgenossen aus diesem Handel nicht etwa Schaden er-wse, widerlegt die Behauptungen des spanischen Ambassadors hinsichtlich des Durchpasses, warnt die kathowen Orte, nicht ihren Feindenanzuhangen", die sie unter dem Schein der Religion an sich zu ziehen^wen, verlangt, daß die Eidgenossen die Vereinnng mit Frankreich nicht außer Acht sezen und dessen Feinden^'hreni Unrnhestiften keinen Borschub leisten, und drükt die Erwartung aus, daß nunmehr die Eidgenossen,^ ^käne ihrer Feinde durchschaut, fester als je zusammenhalten werden, denselben Widerstand zu leistenUnterdrüknng ihrer Bundesgenossen zu begegnen, wozu Gott seinen Rath ertheilen möge. Der spa-we Ambassador lehnt den Borwurf ab, der gegen seinen König und dessen Gubernator zu Moyland erhobenskü ^agen sie an den Unruhen in Bünden die Schuld. Die Bündner müssen selbst gestehen, daß schon^ einer Reihe von Jahren, ungeachtet die Gubernatoren zu Moyland oft gewechselt, zwischen ihnen undayland gute Freundschaft und Nachbarschaft geherrscht habe, daß alle Berträgc und alten Berkommnisse red-gehalten worden seien. So lange nun die Bündner bei ihren Vereinungen und freundschaftlichen Be-. 'gen mit dem Haus Moyland verblieben und nichts Neues gesucht, haben sie in Frieden und Ruhe mit' gelebt, ihren Dreisieglerbrief und andere Verträge, worauf ihr Regiment begründet sei, wie ihr eigenes>»w" ^""^rt; sobald sie aber nach Anderem zu streben angefangen und die alten Beziehungen zu schwächenö" zerstören sich unterstanden, seien die bürgerlichen Zerwürfnisse in Aufruhr ausgebrochen, der Dreisieglcr-! m Stüke zerrissen, andere Verträge außer Acht gelassen, kurz Alles über einander geworfen worden.^ unbefugten neuen Bündnisse seien dann die Ursache der Erbaunng einer Festung gewesen. Die»ig t>vn den erbittertsten Gegnern der Kapitulation mit dem Haus Moyland ausgegangen, wie könne

wx" ^ behaupten, daß der König dieselbe veranlaßt habe. Es geschehe ihm, dem Gesandten, Unrecht,>ve>," vnsstrene, er habe dem Bceli Geld gegeben, die ersten Fähnchen zusammen zu bringen, was er,"öthjg, beweisen könne, ebenso sei auch nicht wahr, daß Beeli im Namen des Bischofs von Chur beim^ Fucntes um Schuz und Schirm für das Bisthnm angehalten habe; aus den Briefen der Obersten^"^tlcute des Zusazes im Beltlin an die Geheimen Näthe gemeiner III Bünde werde der Anfang derklar. Seine Bitte gehe nun dahin, die Eidgenossen möchten die Bündner dahin bringen, daßb-i gesczmäßiger Znstand hergestellt werde, denn der Gubernator könne solches Unwesen in seiner Nach-

dulden, er sei jedoch bereit, den eidgenössischen Gesandten in Allem zu helfen um die Ruhew>f d^ Er wisse wohl, daß es Leute gebe, welche den Eidgenossen rathen, ein wachsames Auge

hc>b ^tlin zu haben, und ausstreuen, daß der König von Spanien, wenn er einmal dasselbe ini Besizan die eidgenössischen ennetbirgischc» Vogteien gehen werde; dergleichen werde hernmgeboten, umMischen dem König und den Eidgenossen zu pflanzen. Wie der König, so lange er das Herzog-" Uayland besize, stets in nachbarlicher Freundschaft mit den Eidgenossen zu leben sich bestrebt, wie aber