Juli 1607. 837
Achtung angemessene Schritte thun. e. Bei dem jüngsten Beschlüsse zu Baden, die Bündner mit Gewalt^ gesezliche Bahn zu bringen, läßt man es gänzlich bleiben, sowohl was den Aufbruch als die andern Punkte16.' ^ vorgeschlagenen besondern Punkte, welche man den Bündnern vorbringen will, werden in den Ab-und^ ebenso soll man sich auch betreffs der Besoldung des katholischen Regiments*) entschließen
^n Hauptleuten hierüber Instructionen ertheilen; die Malstatt zu den Unterhandlungen soll nicht zu"UZ, sondern zu Mayenfeld sein. Zürich wird angefragt, wie es hinsichtlich des großen Geschüzes zu ver-^ sei, oh dieses allein für sein Regiment oder für beide dienen soll. Uri wird durch eine Abordnung demBund für seinen gutherzigen Entschluß danken, ihm zusprechen und auch die bewußten Aufträge ver-seil ^ ^im Uri aus Lucern mehr Korn als gewöhnlich bedarf, soll es ihm verabfolgt werden. Jedes Ortsich gemäß Abschied zu Baden mit einem neuen Auszug für den Nothfall gerüstet halten. Von diesen Be-lsen wird auch den übrigen katholischen Orten Mitthcilnng gemacht.
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Conferenz der die Vogteim Bellcnz, Bollcnz und Riviera regierenden III Orte.
Arunnen 1K07, 1. August.
LandeSarchiv Ridwaldc».
halt Peter Gisler, Ritter, alt-Landannnann; Johann Konrad von Beroldingen, Ritter, Statt-
^chwyz. Jost Schilter und Sebastian Biieler, beide alt-Landammann; Kaspar Ceberg, alt-Statt-^lvwalde». Niklaus Leu, Ritter, alt-Landammann; Sebastian von Büren, Statthalter,dtter^' ausgeschrieben worden wegen mancherlei seltsamen Sachen in dem Span
der m'" ""d damit man sich über alles in dieser Hinsicht Nöthige unterrede, sei es wegen Bcsezung
A»d ^ Schlosser zu Bellenz, wegen des Proviants, Musterung von Gemeinde zu Gemeinde, und
>va/^ dlri beantragt, 25 Mann von jedem Ort nach Ursern und ebenso viel nach Bellenz zu legen,
^ beiden andern Orte an ihre Obern bringen wollen, da sie bezüglich der Anzahl ohne Befehl sind.
beschlossen, Landammann Leu solle im Namen aller drei Orte zum spanischen Gesandten Casale"kh»i reden, damit der Graf Fuentcs die Kosten der Besazung, „wicvyl Jme gefellig", über-
sein ^^dein auch geschehen, da in dieser gefährlichen Zeit Spanien nicht wenig an den Pässen gelegene5^uer soll er dem Gesandten zu Sinn führen, wie „der Franzos" eine Anzahl Leute in dendie > ' ehalte. I». Weiter ist von Uri Anzug geschehen wegen der fremden Fürsten und Herren Ambassadorcn," Bünden wohnen „vnd etwan Bluotbeder anrichten".
i st wahrscheinlich dcfect, indem ein die Fortsezung enthaltendes Blatt fehlen dürste.
^utei,»,??^ bcigerükt die Ordnung der Kriegsämter von Lucern und ihrer Besoldung zu diesem Zug: Hauptmann 60 Kronen;
er soll aber das Wachtmeistcramt dazu versehen; Fähnrich 30 Kr.; Schreiber LS Kr., der soll auch Sckelmcistcr°der 12 Kr., der soll auch Richter sein; Fourier IS Kr. Zweien zu einem Harnisch 9 Kr.; einem bloßen Knecht 4 Kr.
minder; einem Musketier S Kr., soll dann selber Steine und Pulver haben; Trabanten und Spiellcuten S KronenMscheinlich pro Monat).