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April 1607.
VI«.
Gemein-eidgenössische Tagsazung der XIII und zugewandten Orte.
Waden. 1607, 22. Aprik (Sonntag Quasiinodo).
Staatsarchiv Lucern. Allg. Abschiede I. SS. — Staatsarchiv Zürich. Abschiedbd. 1ZS, S. 2lS. — Staatsarchiv Bern. Abschiedbd. W
Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Bürgermeister; Hans Eschcr, Sekelmeister. Bern. Albre^Manuel, Schultheiß; Hans Jakob von Dießbach, Ritter, des Raths. Lucern. Jost Pfyffer, Ritter, Sch>^heiß; Ludwig Schürpf, Ritter, alt-Schnltheiß. U r i. Peter Gisler, Ritter, Landeshauptmann; Emanuel MlM'beide alt-Landammann. Schwhz. Rudolf Reding, Ritter, Landammann und Pannerherr; Sebastianalt-Landammann. Unterwalden. Niklaus von Znben, des Raths, von Obwalden; Sebastian von BittetStatthalter, von Nidwalden. Zug. Konrad Zurlauben, Stadtschreiber; Sebastian Etter, beide desGlarus. Hans Heinrich Schwarz, Landammann. Basel. Sebastian Beck; Hans Ulrich Schultheß,meister, beide des Raths. Freiburg. Niklaus von Perroman, Ritter, Schultheiß; Johann Python,meister. Solothurn. Petermann Sury, Schultheiß; Haus Georg Wagner, Sekelmeister. Schafft)«»!^'Heinrich Schwarz, Burgermeister; Rochus Goßwyler, Sekelmeister. Appenzell. Johann von Heimen, Ril^Landammann, von Jnnerrhoden; Paulus Gartenhauser, Landammann, von Außerrhode».
Abt von St.Galle». Georg Jonas, Vogt zu Norschach; Hans Beat Frey, Vogt zu Oberbcrg. St»^St. Gallen. Joachim Neutlinger, Burgermeister; Melchior Guldiu, Stadtschreiber. III Bünde. (Abwcsc»^'Wallis. Niklaus Kalbermatter, des Raths. Rottweil. Martin Wäber, Bürgermeister; Sebastian Trey^'Zunftmeister. Biel. Johann Aprel, Bürgermeister.
Zürich und Glarus zeigen an, daß die in Bünden gewesenen Gesandten ohne Verzug hier eintrri^werden, »in über die Lage der Dinge daselbst umständlich zu berichten, daß aber dieser kleine Verzug 1^'gefährlich sei und unersezlichen Schaden bringen möchte, denn es liegen dort viele ehrenhafte Personen in ^Haft, welche keinen Augenblik sicher sind, daß das erbitterte Volk zum Äußersten gegen sie schreiten >vcs^'Damit nun der Rath nicht zu spät komme, sollte eiligst ein ernsthaftes Schreiben an die Bündncr erluli^werden, um sie zu ermahnen, gegen die Gefangenen nichts vorzunehmen und weder durch das Strafge^noch sonst etwas zu vollziehen, bis man Mittel gefunden, ihnen in ihren Angelegenheiten zu helfen, wozugegenwärtig in Baden versammelt sei. Obschon nun einige Gesandten keine Gefahr im Verzug erbliken, ^stehen sie sich doch zum Erlaß eines Schreibens, das dann in Eile abgcschikt wird. I». Der französischebassador in Bünden, Carl Pascal, sendet eine Verwahrung ein gegen die Handlungsweise der Bündner,die in den Bündnissen mit Frankreich und Venedig enthaltenen Artikel in Betreff des Passes aufhebenund dadurch die mit so schweren Pflichten eingegangenen siebenundachtzigjährigen Bündnisse selbst zernich^'und stellt schlimme Folgen in Aussicht, wenn man diesem Handel nicht bei Zeiten mit geeigneten Mittel» Z"vorkomme. Ihm wird geantwortet, man werde dieses wichtige Geschäft mit allem Ernst zu Händen neh'»^'sobald man den ausführlichen Bericht der in Bünden gewesenen Gesandten vernommen haben werde. ^u. Luggarus). «I. Zürich erinnert die Orte und die Zugewandten (mit Ausnahme des Abtes von St.G»^"'daß der gegenwärtige Kaiser die Regalien und Freiheiten der Eidgenossen noch nicht bestätigt habe, undvor, bei Anlaß des bevorstehenden Reichstages zu Regensburg, wo der Kaiser persönlich erscheinen werde, ^nöthigen Schritte zu thun. Daher werden auf höhere Genehmigung hin Zürich, Bern, Luccrn, Uri,