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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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811
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Februar 1607.

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Tagsazung der XIII Orte.

Solothurn. 16V7, 23. Aebruar (Frytag vor Mathiä Apostoli).

Staatsarchiv Lncern. Allg. Nbschilde I. 27. LaiidrSarchi» Schwyz.

Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Burgermeister; Leonhard Holzhalb, des Raths. Bern. Albrcchtaiuiel, Schultheiß; Anton von Grafenried, Venner und des Raths. Lucern. Jost Pfysfer, Ritter, Schult-Hauptmann Wilhelm Balthasar, des Raths. Uri. Gideon Stricker, Statthalter; (Johannes) Plantzer,. ""desfähMch und des Raths. Schwyz. Oberst Rudolf Reding, Ritter, Landammann; (Jost) Ulrich, Lan-^iähnrich und des Raths. Unterwalden. Peter Jmfeld, Landammann; Vogt Müller, des Raths, vonblvalde,,- Oberst Lussi, Ritter, Landammann; (Sebastian) von Büren, Statthalter und des Raths, vonSalden. Konrad Zurlauben, Stadtschreiber; Sebastian Etter, des Raths. Glarus. Melchior

Michael Bäldi, beide alt-Landammann. Basel. Ulrich Schultheß; Sebastian Beck, beide des Raths.Biburg. Niklaus von Perroman, Ritter, Schultheiß; Johann Wild, Statthalter; Johann Python, Sekel-Niklaus von Dießbach, Herr zu Prangins, des Raths. Solothurn. Oberst Laurenz Arcgger,^üter, Schultheiß; Peter Sury, alt-Schultheiß; Hans Jakob vom Staal, Ritter, Venner; Hans Georgagner, Sekclmeister,wellicher die Frag gehabt". Schaffhausen. Heinrich Schwarz, Burgermeister;Jakob Peyer, Sekelmeister. Appenzell. Johann von Heimen, Ritter, Landammann, und Konradalt-Landammann, von Jnner-Nhoden; Paulus Gartenhauser und Sebastian Thöring, beide Land-""nann, von Außer-Nhodcn.

tz ^er französische Ambassador von Caumartin begehrt gemäß vorgelegter königlicher Vollmacht (ä. <1.^Mbruar) einen Aufbruch von 10,000 Mann zum Schuze Frankreichs bei den überall stattfindenden großen^^"stungen und wünscht beförderliche Antwort. Bei der Berathung zeigt sich nun aber, daß wegen Kürzeamöglich gewesen war, die Sache an die höchsten Gewalten, vor welche dergleichen BegehrenZu bringen, daß nur einige Orte Vollmacht zur Zusage haben, jedoch alle entschlossen sind, die Ver-"g treu zu halten. Nach einstimmigem Beschluß läßt man dem Ambassador als Antwort durch einenichuß vorstellen, daß die Bezahlung der Pensionen nicht laut Vereinung geschehe, indem bereits zwei aus-kv/"' ^ ^ Bezahlung sorgen möchte, was auf die Bewilligung des Aufbruchs nur fördernd wirken^ ferner, wenn auch der Aufbruch bewilliget werde, doch nimmer zugeben könne, daß er oder^ ""d in seinem Namen die Truppen der Eidgenossen mit Waffen versehe, die ihnen mehr zum Verderbend^ gereichen, sondern daß jedes Ort die Seinen selbst bewaffnen werde. Über diese Punkte antwortetben Wenn auch wahr sei, daß seit lezter Lichtmeß die zweite Pension verfallen sei, so sei doch zu

"erke», daß deren Distribution gemäß Vereinung erst künftige Ostern stattzufinden habe, daher sich die Eid-^v>sen iu Bezug auf Bewilligung des Aufbruchs damit nicht entschuldigen können. Seit dem Bestand dereinung sei,?,, schon über zwei Millionen Goldes ausgetheilt worden, eine bedeutende Summe; er wolleBew^^ vorhabende Reise beschleunigen, damit die künftige Zahlung gefördert werde. Bezüglich der^ Mannschaft sei er wohl zufrieden, daß jedes Ort dieselbe besorge, nur sei zu bedenken, daßk'cht,,icht alle Orte mit Waffen versehen sein möchten, wenn schnell ein Aufbruch geschechen sollte; es^ sich demnach jedes Ort binnen viernndzwanzig Stunden darüber erklären. Sein Vorgänger, Herr von

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