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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Februar 1007. 809

300 Mann zuzuschiken, um ihre Glänzen und Pässe im Veltlin verwahren zu helfen, und wolle auf diesesMilchen monatlich 1000 Kronen, statt der versprochenen 000, so lang dieser Zusaz währe, geben; zudem wolle^ ihnen bis ans 1000 Mntt Kernen (zu 120 ^ Bcrnergewicht) gegen gebührende Bezahlung verabfolgen^Istn, was auf beide Städte 3000 Mütt bringe; es knüpfe aber daran die Bedingung, daß die Mannschaft^"Zig als Zusaz und zu Sicherstellung der bündnerischcn Gränzen, nicht aber um in das Hcrzogthum May-einzufallen oder etwas wider die neue Festung vorzunehmen, gebraucht werde, sowie die III Bünde ihremdergleichen auch ernstlich verbieten sollen; wenn dann der König von Frankreich und die Herrschaft Venedig^ivas an diesen Zusaz beisteuern, so solle billiger Weise den beiden Städten ihr Antheil daran eben so gut,^ den Iii Bünden, gehören; und damit beide Fähnchen mit gleichen Wehren versehen seien, soll jedes der-ben ans 50 Musketen, 10 Hakenschüzen, 00 Harnischen mit Spießen, 30 Halbarten und 100 Knechten mit"gen Spießen bestehen. Da nun aber die Gesandten Berns keine Vollmacht haben, sich darüber zu ent->>eßen, nehmen sie diese Erklärung in ihren Abschied und sprechen dabei die Zuversicht aus, ihre Obern^'den sich dieses auch gefallen lassen. Daneben wird vereinbart, auf bevorstehender Tagleistung zu Solothnrndie Gesandten der beiden Städte sich besprechen, wie die Sache dem französischen Ambassador vorzn-"'gen sei,, möchte, um von ihm zu erfahren, was der König den III Bünden an die Erhaltung dieses Zugebe,, wolle, auch will man daselbst allen Orten mitthcilen, wie man sich für verpflichtet gehalten habe,Bundesgenossen der III Bünde zur Sicherung ihrer Gränzen Hülfe zu schikcn, auf daß man den beidennicht vorwerfen kann, sie geben Ursache zu Unruhen; zugleich soll Glarus an seine Verpflichtung zurll'leistmig erinnert werden, da es mit den III Bünden und besonders mit dem Obern Bund in Verpflickp'g stehe. Indem man schließlich wohl weiß, daß Basel und Schaffhansen den III Bünden keine thätliche' erzeigen werden, sollen sie doch, weil auch ihnen an der Sache nicht wenig gelegen sein muß, angesprochen" z» Unterhaltung dieses Zusazes einen Beitrag an Geld zu leisten. I». Zürich stellt die freundlichemöchte seinen Unwillen gegen die von Biel, der bewußten Handlung halber, fallen lassen und an^'llschuldigung ein Begnügen haben, die von Biel werden dieses auf jede Weise um Bern zu verdienenDie Gesandten Berns nehmen das in den Abschied. «. (S. u. bern-freibnrg. Vogt, überh.).

Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschaftsangelegenheiten:

"" Will, Vogt, überh. » Art/ öS.

<»12.

Conferenz der VII katholischen Orte sannnt Appenzell Jnner-Rhodcn.

Lucern. 1007, LI. Ieöruar.

D»aat«archiv Lucern. iluccmer Abschiede II. VI.

f. sandte: Lucern. Jost Pfysfer, Ritter, Schultheiß; Ludwig Schürpf, Ritter, alt-Schulthciß und Stadt-Christof Kloos; Hauptmann Walther Amryhn, Ritter, beide des Raths. Uri. Walther Jmhof,Landammann; Peter Gisler, Ritter, alt-Landammann. Schwyz. Sebastian Bücler, Landammann;Masar Kyd, Ritter, Sekelmeister und des Raths. Unterwald en. Niklans von Flüe, Landammann;"'chtmann Melchior Jmfeld, Pannerhcrr und des Raths, von Obwalden; Oberst Kaspar Lnssi, Ritter,

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