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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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September 1K06. 799

durch das rei«;e Wort Gottes entschiede» werde» «Nüsse I da es durch die hl. Schrift belehrt «verde, daß es i»unk dachen keiner andern Gcivalt unterworfen sei, als allein Jesu Christo, der seine frommen Voreltern aus der Finsternis;

Knechtschaft der Seelen an das helle Licht seines seligmachenden Wortes geführt und in die christliche Freiheit seines EvangeliumsH habe, so sej keineswegs gesonnen, sich wieder mit einem solchen geistlichen und bischöflichen Zwang «veder von ihn; noch von^"^rn beschweren zu lassen, sondern begehre allein die Stimme des Heilands zu hören, welche ihn; von seinen treuen Kirchen-Hub ^klar vorgetragen werde und womit es und seine Unterthaacn zu Stadt und Land ivohl zufrieden seien. 3. Zürichllir; ^ wenig Bedauern aus des Bischofs leztcm Schreiben entnommen, das; er es anschuldige, als wolle es mit der ganzensie und der Schrift nichts zu schaffe«; haben; darauf müsse es erkläre;;, daß es allerdings die römische Kirche, wie

ermv °""^en hundert Jahren bis heute beschaffe«; sei, für die rechte allgemeine katholische Kirche nicht halte, weil genügendÄe//" kms; die römische Kirche bei dein rechten Grnnd der Propheten und Apostel nicht geblieben sei, sondern sich aufG^^"^)re zu vjel vorlasse, mancherlei Cereinonien, Lehren und Traditionen einführe, welche dem geschriebenen Wortbürste« ^^^en! dieses sei auch der Grund gewesen, war;;«;; nicht nur seine Vorfahren, sondern auch gewaltige Könige,Ha;,// ' und Städte innerhalb und außerhalb des Reichs von dieser römischen Kirche sich abgesöndert und zu ihrem

n>as ^ Hohenpriester Jesnin Christun; genommen und eine reine, nach seinen; Wort bestellte Kirche gegründet haben;und k kne wahre, uralte, apostolische, christliche und katholische Kirche anbelange, die aus dein Wort Gottes geborensch ^gründet sei, so sei Zürich weit entfernt, mit derselben nichts zn schaffe«; haben zu wolle«;, vielmehr glaube es

u>ahro ^ ^abe die wahre Gemeinschaft, d. i. einen Geist, einen Glauben, eine Hoffnung und Seligkeit mit ihr; diese4 A ." ' erkläre die hl. Schrift aus der Schrift selbst und suche derc«; wahre«; Sinn in den; helle«; Buchstaben der Schrift.

der ^ ^ Bischofs fernere Behauptung, Zürich habe sich durch schlechte Leute von der Kirche Christi zu einer neuen, früher^hrer ^'lt unbekannten Lehre abführen lasse», könne es zur Rettung der Wahrheit nicht unbeantwortet lassen; seine

^uaiii»"^^"^uten feie«; allerdings i«; de»; Sinne schlechte Leute gewescn, daß sie nicht gnädige und herrschende Herrenund e' haben sich aber aller Einfall und Demuth beflissen, ei«; sroinmes Leben ohne Pracht geführt und schlicht

sej. Wahrheit Zeugnis; gegeben, das Alles aber mit solcher .Kraft, daß in der ganzen Welt Gottes Lob erschallt

von «w ^ " schlecht geachtete«; Leute habe«; demnach die Leute nicht von der Kirche abgeleitet, sonder«; sie vielmehr von den«verde«, ! ' erdichtete«, Lehren und Traditionen, die nach und nach wider die Schrift in die römische Kirche eingeführt^mische v"' aus den richtigen Pfad geführt; dieserVerstand" sei nicht nur ein sechshnndertjähriger (als alt Jr diestand machend"), sondern vo«; Anbeginn der Welt und seit die Schrift existire, der «nähren Kirche einziger Ver-

eise«, ft"öe es seltsam, daß der Bischof sich einerseits vermesse, aus dem Wort Gottes mit Zürich handeln zu

. aber schreibe, daß dieses 'Wort nicht reden und zwischen uns nicht Richter sein könne, da man ja aus der

rede,, tfonugsan, wisse, daß das in den Schriften der Propheten und Apostel begriffene Wort Gottes öffentlich rede undalle» ' "ach Zwischen falscher und wahrer Lehre Richter sei und sein solle. 6. Auf des Bischofs Andeutung, es seidas, ^ >>ber den Buchstaben des göttlichen Wortes zwischen ihnen erwachsen, könne Zürich zu antworten nicht »»terlassen,dachend 'acht nur über de«; Buchstabe«; des Wortes, sondern auch zun; größten Theil über de«; rechte«; und selig-

koities Erstand der hl. Schrift entstanden sei. Außerdem spreche der Bischof i«; seinein Schreiben sich dahin aus, es sei'Videx k" ^vn verständigen Christel« Meinung je gewesen und «verde es in Einigkeit nicht sei«;, daß er das Geringstedie v Schrift zu glauben begehre; Zürich komme diese Behauptung seltsan« vor, da es wohl wisse, daß früher

habe,, d. Lehrer von der hl. Schrift ganz anders geredet, geurtheilt und geschrieben haben; de«;«; in; Gespräch zu Worms!>>rste» " ^tpstische«, Lehrer öffentlich geredet, die hl. Schrift sei«atoria lit-w oder ei«;Zankyfen", wie solches die Kur-"kler^nde des römischen Reichs in ihrer Recnsationsschrift de? trideiitischen Concilinnis bezeugen, ebenso sei auch^'ichvsen bekannt, daß in; Jahr 1415 unter Kaiser Sigmunds Regierung in einen; Concilium zu Consta«;; von vielenEhrend worden sei, daß das Rachtinnhl von de«; Laien nur unter der Gestalt des Arodes genossen «verde» solle,

biividrr ' - Christus seinen Jüngern unter beiden Gestalten gegeben habe, daher dieser Beschluß den; Befehl Christi' ^vdieß stehe in der hl. Schrift, die Ehe ist ehrlich allen Menschen, der Bischof soll eines Weibes Mann sein,jeie,, später den Priestern die Ehe verboten worden; diese nnd andere der hl. Schrift widerstreitende Traditionen

^identische,, Concilium nicht allein der hl. Schrift nicht nachgesezt, sondern in gleiches Ansehe«; genommen worden,