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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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August 1600.

gut, wenn die evangelischen Orte und ihre Zugewandten zu Beschirmung ihres Glaubens sich näher mit ei»'ander verbänden, gleichwie neuerdings die katholischen Orte ihrerseits gethan haben, und daß man sich »»»'ständigte, wie ein Ort dem andern im Fall der Noth zu Hälfe kommen wolle. Da aber die übrigen Ort»darüber nicht instruirt sind und die Gesandten St. Gallens äußern, daß die eidgenössischen Bünde dieses »»»'bieten, so soll jedes Ort das in seinen Abschied nehmen und auf den angesezten Tag zu Baden seine Gesandte»darüber instruiren. e. Die III Bünde bitten, man möchte in ihren gegenwärtigen großen Gefahren ein treuesAufsehen auf sie haben und ihnen rathen, wie sie sich weiter verhalten sollen, da sie das auf der badische»Jahrrechnung vorgeschlagene Mittel nicht annehmen können. Das getreue Aufsehen wird zugesichert und da'neben bemerkt, daß man ihnen, die in ihrem Lande selbst verständige und mit den Verhältnissen am beste»vertraute Männer haben, dermalen über ihr Verhalten nichts rathen könne, sondern ihnen anheimstelle, so Z»handeln, wie sie es für gemeine Eidgenossenschaft am nüzlichsten erachten; ans der angesezten Tagsaznngdann darüber weiter berathschlagt werden. Inzwischen werden Zürich und Bern ein Schreiben an die lllBünde erlassen mit der Zusicherung, daß man ihnen alles das treulich halten wolle, was man ihnen im »»»'flossenen März zu Aarau und Solothurn versprochen habe, und mit der Ermahnung wohl Acht zu Hab»»'damit nicht, wenn sie der Herrschaft Venedig die begehrte Hülfe schiken, vom Gubernator von Mayland etwaswider sie und ihr Land unternommen werde, übrigens auch ihrerseits keinen Anlaß zum Krieg zu gebe».

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Conferenz der VII katholischen Orte sammt Appenzell Jnner-Rhoden und Abt von St. Gallen.

Lucer« 1606, 13. September.

Staatsarchiv Lueer». Lucernn Abschiede N. 8.1.

Gesandte: Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß und Stadtfähnrich; Jost Pfyffer, Ritter, »9'Schultheiß; Hauptmann Heinrich Kloos, Ritter, Venner und des Raths. Uri. Emannel Beßler, alt-La»d'ammann; Gideon Stricker, Statthalter. Schwyz. Rudolf Neding, Ritter, Landammann und Pannerhe»»'Sebastian Büeler, alt-Landammann. Untcrwalden. Niklans von Flüe, Landammann, von Obwalde»'Oberst Kaspar Lussi, Ritter, Landammann, von Nidwaldcn. Zug. Hans Jakob Stocker, alt-Amma»»'Leonhard Bossart, des Raths. Freiburg. Johann Python, Sckelmeister und des Raths. Soloth»»»'Hans Georg Wagner, Sckelmeister und des Raths. Appenzell Inner Rhoden. Konrad Tanner, Ritt»»'alt-Landammann. Abt von St. Gallen. Christof Giel, Rath, Vogt zu Noscnberg.

Zürich hat wegen des Bündner und des Bieler Geschäfts eine allgemeine Tagsaznng auf den 24. laufend»"Monats nach Baden ausgeschrieben, darum wollen sich die katholischen Orte vorher über eine gemeinsamInstruction verständigen. Betreffs des Bündncr Geschäfts findet man, daß alle bisherigen Kosten,und Arbeit fruchtlos gewesen, weil die Bündner weder folgen noch sich weisen lassen wollten. Obschon bl»'sich entschlossen hat, dieses Geschäfts wegen keine Tagsaznng mehr besuchen zu wollen, hält man doch in Ä»'rüksichtigung der gegenwärtigen Zeitumstände und da man nicht weiß, was den katholischen Orten und Ständ»»über Kurz oder Lang begegnen könnte, wo man dann über eine Tagbesuchung der andern Orte auch froh»»'dafür, daß die katholischen Orte ihre Hand von diesem Geschäft nicht abziehen dürfen, zudem werde man bei»'Besuch der ausgeschriebenen Tagsaznng Gelegenheit erhalten, zu merken und zu spüren, wo hinaus die übrig»»