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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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787
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Juni 1606. 787

^>i daher um Hülfe in ihrer Trübsal. Dieser Vortrag wird mit herzlichem Bedauern vernommen; manwünscht Abhülfe schassen zu können und mittheilt daher den Entschluß der Bündner an Casale mit der Bitte,Möchte zu bessererRichtung" dieses Geschäfts auch etwas nachgeben. Seine dem an ihn abgeordneten^schuß ^heilte Antwort geht dahin: An dem ganzen Handel tragen die Herren aus Bünden allein dieSchuld; der Vertrag von 1531 könne denselben zu keinem Schirm dienen, weil er nirgends sage, daßselbigeren" Festungen Wider das Haus Mayland erbaut werden dürfen; die Bündncr seien, da sie gegen diesen"'"«Z im Bündniß mit Venedig diesem jeglichen Durchpaß bewilligt haben, bereits ans demselben getreten;^ egm könne er auch keine Vertröstung über Abschleißen dieser Festung geben, das aber wolle er zu Stande"gen, daß sowohl der König als der Gnbernator den Bündnern genügend versichere, daß ihnen, im Fall sieselbst dazu Anlaß geben, aus dieser Festung keine Beleidigung und nichts Übles widerfahre und daß wiegute Nachbarschaft gegen sie gehalten werde; übrigens soll Niemand erwarten, daß die angeführten zwei"ue in die Capitulation aufgenommen werden. Die Bündner Gesandten wollen sich auf den gemachten^llchlagicht einlassen und bitten dringend, sie nicht zu verlassen. Da man nun kein besseres Mittelkann, wird für gut erachtet, die Bündner sollen, wenn die angetragene Versicherung vom König und" Gnbernator ausgebracht und ordentlich ratificirt würde, sich damit zufrieden geben, denn man werde^ ku, ihnen unverschuldet ein Leid widerführe, laut der Bünde Beistand leisten. Schließlich wird Alles"den Abschied genommen, damit die Obrigkeiten den Bündnern ausführlichere Antwort ertheilen. I». Poin-gs Benoyt, Herr zu Montferrand, Ambassador des Erzherzogs Albert zu Österreich und Herzogs zu Burgund^net, ^af von Champlyte, General-Gubernator der Grafschaft Burgund, habe ihn abgeordnet, um denBossen des Herzogs und seineu Gruß und die Versicherung zu vermelden, daß sie stets auf Erhaltung^ Rachbarschaft und Freundschaft bedacht sein werden. Es sei früher erklärt worden, daß bei einer Gefahr, " Burgund eines der eidgenössischen Orte davon in Kenntniß gcsezt werden soll, damit es laut Erbeinunggeeignete Mittel dem Übel zu begegnen suche; er wünsche nun, daß man dieses Ort bezeichnen möchte,^ ">t der Gnbernator gegebenen Falls wisse, an wen er sich zu halten habe. Nach Verdanknng des Grussesihm erwiedert, man finde nicht thunlich, ein Ort zu bestimmen, vielmehr stehe es dem Gnbernator frei,'h>n jedesmal gelegenste darum anzusprechen. Es seien Klagen eingegangen, daß beim Durchzug der lezthinFrankreich entlassenen eidgenössischen Kriegslcutc einige beraubt und sogar ermordet worden seien; das sei^ahr nicht sehr nachbarlich und gegen die Erbeinung, daher man bitten müsse, daß solches in Zukunft nichtvorkomme. Schließlich wird für das überbrachte Erbcinungsgeld gedankt. I. (S. n. deutsche VogtcienIi.. (S. u. Baden). I n. in. (S. u. deutsche Bogteien überh.). »». (S. u. Thurgau). «. Die^hiche um Schenkung von Fenstern mit der Orte Wappen in das neue Nathhans zu Baar, in das neue^"^nhaus zu Wenzingen, in die Häuser des Ammann Waser von Unterwalden und des Landschreiber Leu,>n das Wirthshaus zu Horgen, werden in den Abschied genommen. >». Der Stadtschreibcr von Zug^ um Fenster in den Kreuzgang des Klosters Frauenthal, was instrueuäum genommen wird,^nndvogt Hans Trinkler von Zug führt im Namen der drei Gemeinden Beschwerde, daß die Stadt über^^hu>ch, welcher hier zu Baden in ihrem Span erlassen worden sei, noch keinen Beschluß gefaßt habe,bittet, man möchte zu Vermeidung fernerer Unruhen sie daran erinnern, i (S. u. Nheinthal). Die> mit Mühlhausen verbündeten Orte beschweren sich, daß die aus Mühlhauscn verbannten Matthias Fin-Hans Schlnmperger und Valentin Fries, einen Proceß mit einigen Burgern von Mühlhausen ange-