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hiemit cassirt und aufgehoben sein; über die noch bleibenden Anstände wird sich der Bischof mit seinenthanen der Stadt Biel wohl verständigen können; Bern soll ersucht werden, der ganzen Eidgenossenschaft^Gefallen, zu Erhaltung ihrer Ehre und der Ruhe und Einigkeit im Baterland auf diesen Tausch zu Verzichtund sowohl den Bischof als die von Biel bei dem ruhigen Besiz des Ihrigen bleiben zu lassen; damitder Sache allerseits geholfen und es kämen alle drei Theile und die Eidgenossen zur Ruhe und aus den ^sten; sollte aber wider Verhosfen dieses Ansuchen nicht belieben, so billigen sie die Protestation und dasbieten des Bischofs und derer von Biel, also daß, wer den Bischof in seinem Besizthum anzufechten begehtdas mit dem Rechten thun solle, und zwar vor den XII Orten der Eidgenossenschaft oder vor den kaiserlichGerichten, weil der Bischof ein Reichsfürst sei; gleiche Säze können in diesem Falle nicht statthaben, weil ^Bischof und Bern in keinem Bündniß mit einander stehen und weil der erstere ein freier Fürst sei undihm daher nicht vorschreiben könne, wie und wo er Recht zu suchen habe; mau verbleibe übrigens ansFall bei der Aufhebung des Tausches und werde, weil das Berkommniß der X Orte änderst laute als ^gegeben worden, dieses nochmals an die Obrigkeiten bringen, damit sie sich entschließen, ob sie ihre S>eZzurükfordern wollen. — Die Gesandten von Bern protestiren in ihrer Replik gegen diesen Ausspruch, i»^weder ihr noch ihrer Obrigkeit Wille je gewesen, diesen Handel auf solche Weise der Judicatur zu unterwerftund nehmen ihn ml rotvrunilnm. M. Der spanische Ambassador Casale vermeldet des Königs und desbernators zu Mahlaud, Grafen von Fuentes, beständige Affectiv» und gnädige Gesinnung gegen dienossenschaft und eröffnet sodann, daß er geglaubt habe, es würden Gesandte der Bündner mit derenResolution über das langwierige Geschäft ankommen; ferner wünsche er, ihn bei Zeiten zu benachrickM"wenn in Zukunft etwas in Betreff des Herzogthums Mayland vorkommen sollte, auf daß er gebührend ^wort geben könne. Seine Anerbieten werde» gleich freundlich erwidert und seinem Gesuche Gewährungsagt. — Nach einigen Tagen erscheinen sodann die Abgeordneten der III Bünde und eröffnen nach Bermelsihres Grnsses und nach Berdankung der von den Eidgenossen ihretwegen gehabten Mühe und Arbeit: I"Zuschrift, welche ab der im Mai zu Baden gehaltenen Tagsazung an die Bündner erlassen worden, wersie ermahnt, sich nach Mitteln umzusehen, wie ihnen auf befriedigende Weise geholfen werden könne; nu»sie bereits ans zwei Tagsaznngen ihre Ansicht und ihren Entschluß über die mayländische Kapitulation ^bracht und müssen nochmals wiederholen, daß sie die Capitulation nicht annehmen können, wenn nichtVorbehalte darin aufgenommen werden, nämlich daß der Vertrag von 1531 in Kräften verbleiben soll >daß gemäß desselben die neu erbaute Festung wirklich abgebrochen und die Versicherung gegeben werde
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Festungswerke dort nicht mehr errichtet würden, und dann, daß in dieser Capitulation die Bündnisse mit ^König von Frankreich und mit der Herrschaft Venedig ansdrüklich vorbehalten werden; änderst sei ihne»möglich, in diese Capitulation einzuwilligen, sonst würden sie ihre Ehre und Freiheiten vergessen und ei» ^anzünden, das ihnen und den Eidgenossen Leid verursachen könnte. Man ermahne sie immer, mit demgute Nachbarschaft zu halten und keine Tätlichkeiten vorzunehmen; sie haben dieses bisher gethan, aber st" ,seien wieder neue Thürine aufgeführt worden, so daß sie nunmehr genöthiget seien, ihr Land sicher zu ste^.sie hoffen, daß man ihnen gemäß des wahren Sinnes der Bünde hiebei behülflich sei, und wünschen eineklärung von jedem Ort insbesondere, in welcher Ausdehnung es ihnen beispringen wolle. Die Sachewichtig für die ganze Eidgenossenschaft, denn diese Festung sei nichts anderes als ein Blokhaus, ver»>'lwelchem das Haus Österreich den ihm Mißfälligen den freien Paß nach Italien zu versperren vorhabe,