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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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774 März 160k.

durch Vorlegung bezüglicher Proceßacten zu erweisen suchte, die er den Gesandten aus ihr Begehren in Abschrist mittheilte- ^Schaffhausen bewilligte sodann, wie dem Abschied von derselben Hand beigefügt ist, in einer Rathssitzung vom 22. Febru^(alt. Kal.) den begehrten Aufbruch, jedoch unter der Bedingung, daß das Volk der Vereinung und darüber gegebenen D«K'ration gemäß angeführt und verwendet werde.

585.

Conferenz der mit Spanien Verbündeten VII katholischen und zugewandten Orte.

Lucern. 1606, 10. März.

Staatsarchiv Luecrn. Lucerner Absch. N. KS, und Sammlung der nicht gebundenen Abschiede.

Gesandte: Lucern. Ludwig Schürpf, Ritter, Schultheiß, Stadtfähnrich; Jost Pfysfer, Ritter, alt-Sch"^heiß; Wendelin Pfyffer, Statthalter; Hauptmann Walther Ainrhyn, Ritter, des Raths. Uri. Peter G>s^'Ritter; Einanuel Beßler, beide alt-Landammann. S ch w y z. Sebastian Biieler, Landammann; Ulrich Aufd^mauer, alt-Landammann. Unterwalden. Hauptmann Hans Jmfeld; (Niklaus) zur Flüe, Sekelineist^beide des Raths, von Obwalden; Niklaus Leu, Ritter, Landammann; Oberst Kaspar Lussi, Ritter, alt-La»^ammann, von Nidwalden. Zug. Hans Jakob Stocker, alt-Ammann; Kaspar Heinrich; (Leonhard) Bosst^'leztere beiden des Raths. Freiburg. Hans Meyer, Schultheiß; Hans Wild, Statthalter; Johann Pyth^Sekelmeister und des Raths. Apppenzell J.-Rh. Ulrich Näff, Landammann; Konrad Tanner, Ri^'alt-Landammann. Abt von St. Gallen, vr. (Georg) Jonas; Georg Christof Giel von Gielsperg, ^zu Rosenberg.

». Diesen Tag hat der spanische Ambassador Alfons Casale ausgeschrieben wegen des vor einigenan die Orte gerichteten Begehrens um einen Aufbruch von 4000 Mann. Er meldet nun, daß dernator Graf de Fuentes im Hinblik auf die großen Kriegsrüstungen, die überall betrieben werden, ohneman den Grund davon kenne, für gut erachtet habe, sich ebenfalls gefaßt zu machen, um gegen einen n»^'sehenen Überfall gerüstet zu sein, und daß er im Vertrauen auf die Mannheit und Treue dieser tapfern ^tion von den mit Mayland verbündeten katholischen Orten einen Aufbruch von 4000 Mann zu erhalten»s^zum Schuze des Herzogthnms Mayland und der dazu gehörigen Städte und Festungen, oder nöthigcnfa^'wenn man ihrer zu Mayland nicht bedürfen sollte, zum Schuze der Niederlande und der Grafschaft Burg""'um des Königs rebellische Unterthanen zu bezwingen und zum katholischen Glauben zurückzuführen; der FeldZ'^werde nicht ohne Erfolg sein und die Truppen wegen des kurzen Dienstes nicht in vergebliche Kosten koin>»^indem die katholischen Orte leisten, wozu sie gemäß Bündniß verpflichtet seien, zeigen sie dem König a"ihre Freundschaft und ihr gutes ehrliches Gemüth. Er könne schließlich nicht unterlassen, denen, welcheEntsprechen bevollmächtigt seien, für ihren gutherzigen Willen zu danken und die andern zu bitten, sich ebe"zu erzeigen und unverzüglich willfährige Antwort zu geben. Hierauf eröffnen die Gesandten, was ihre Ob^leiten dießfalls beschlossen haben, unter Verdankung der freundschaftlichen Anerbieten. Die Orte, welchesBeschluß noch nicht gefaßt haben, versprechen, ihren Bescheid dem Ambassador so bald als möglich mitzuthci^Von der Zuschrift des französischen Ambassadors von Canmartin (8. März), worin er begehrt, daß man die!Aufbruch nicht weiter als für Mayland bewilligen möchte, wird jedem Ort eine Abschrift mitgetheilt.Zug wünscht Begnadigung des Hauptmanns Heinrich Meyenberg, der in niederländische Dienste gewV'hatte. Wird in den Abschied genommen, auch sott jedes Ort den Abschied von Bremgarten zu Rath z>^'