Februar 1K0K. 773
^ Raths. Schwyz. Sebastian Büeler, Landainmann; Oberst Rudolf Reding, Ritter, alt-Landanimann."kerwalden. Peter Jmfeld, Landainmann; X. „Naha" (Hans von Aa oder Acha), Statthalter, von Ob-^alden; Niklaus Leu, Landammann; Ulrich Mettler, alt-Landammann, vonNidwalden. Zug. Konrad Zur-w>ben, Stadtschreiber; Rudolf Kreuel; Sebastian Etter, alle des Raths. Glarus. Hans Heinrich Schwarz,"ndalnniann; Niklaus Schuler, Landeshauptmann. Basel. Hieronymus Wix; Sebastian Beck, beide des"Hs. Frei bürg. Niklaus von Perroman, Ritter, Schultheiß; Johann Wild, Statthalter; Johann,^ho», Sekelmeister. Solothurn. Peter Sury, Schultheiß; Oberst Lorenz Aregger, Ritter, alt-Schult-Hans Jakob vom Staal, Ritter, Venner; Hans Georg Wagner, Sekelmeister und Stadtschreiber.^Haffhausen. Heinrich Schwarz, Bürgermeister; Sekelmeister Matthäus Peyer im Hof. Appenzell.
laiin von Heimen, Ritter, Landainmann, und Ulrich Näff, alt-Landammann, von Jnnerrhoden; Paulus^ ^ ^Häuser, Landainmann, und Johannes Schuß, Sekelmeister, von Außerrhoden. Wallis. Johann inLandeshauptmann; Hans auf der Fluh.
Vor den mit Frankreich verbündeten XII Orten und Wallis, welche durch den Ambassador von Cau-^ °uf gegenwärtige Tagsazung eingeladen worden waren, eröffnet dieser nach Überreichung seiner Crcdi-' König wünsche zu Versicherung der Ruhe und Erhaltung seines Königreichs sich mit etwas Kriegs-der ^ versehen und habe ihm daher aufgetragen, um einen Aufbruch von zwanzig Fähnchen zu bitten;
^ König, per auf die Tapferkeit und Treue der Eidgenosse» baue, versichere, daß er diese Truppen laut>verd ^ Schuz und Schiri» seines Gebiets und zu Erhaltung der Ruhe und des Friedens gebrauchen
?> die Eidgenossen seien im Dienste Frankreichs stets siegreich gewesen, so daß Frankreich ein Feld der^ ^ ^ sie sich Lorbeeren erringen; dieser Krieg werde nicht lange dauern, der Feldherr sei nicht
annt und man werde nur wieder dorthin ziehen, wo die Meisten von ihnen schon oft gewesen seien und^ Tugend und Mannheit sich ausgezeichnet haben; er sei überzeugt, daß die Eidgenossen über diese Ge-j ^ ^ ruhmbegierige Jugend sich freuen werden, und erwarte, daß man das Gesuch nicht abschlage,Zu s/ Freundschaft, die zu rechter Zeit erwiesen wird und um welche man nicht lange werben muß, viel«nd ^ König werde dadurch Anlaß nehmen, dem erst erneuerten Bündniß pünktlich nachzukommen
: . Eidgenossen mit all' seiner Macht und, wenn nöthig, mit seiner eigenen Person beizustehen, wünsche»»>, ^ geschehen müsse und daß sie in dem glüksetigen Wohlstand ihrer Freiheit verbleiben. Da
üw Kürze der Zeit die meisten Gesandten ohne Instruction sind, man aber an der Entsprechung nicht
kein ^ dem Ambassador geantwortet, man erwarte, daß in Bezug ans den begehrten Aufbruch
»ich erfolgen werde, indem dieser nur zu Verteidigung der Person des Königs und seines Landes
^j^^emäß Vereinnng werde verwendet werden; dagegen wünsche man zu vernehmen, was der König für^de, oder gegen wen die eidgenössischen Truppen sollen gebraucht werden, indem dieses zu För-fvrd'^ ^s Begehrens gar dienlich sein würde, auch möchte die Bezahlung der Obersten und Hauptleute be-werden, indem auch das dem begehrten Aufbruch ersprießlich sei.
rick«' ^ Vame des zweiten Schaffhauser Gesandten aus dein Schafshauscr Abschiedsexcmplar; in den andern heißt er un-Hans Jakob Peyer.
^be schaffhauser Abschiedsexcmplar ist von der Hand des Burgermeisters Schwarz beigefügt, der Herr Ambassador"Nilks u " ^dNldtcii von Bern, Basel und Schasfhausen rund erklärt, der Ausbruch sei allein gegen den Herzog von Bouillonweil derselbe eben viel ungebührliche, schwere Practiken gegen den König angerichtet habe, wie der Ambassador