Januar 1K0K. 771
^stte der Wittwe des Hauptmanns Jäger, man möchte ihr aus ihres verstorbenen Mannes „großen Restantz"^ zu 1200 Gulden ihres zugebrachten Gutes behülflich sein, wird Uri beauftragt, mit Landammann Jmhof,^ die Sachen unter Händen hat, in empfehlendem Sinne darüber zu sprechen, z». Lucern legt den EntwurfSchreibens an den Herzog von Savoyen vor, fünf verfallene Pensionen betreffend, und stellt die Anfrage^ Schmyz und Zug, ob es dasselbe auch in ihrem Namen erlassen solle. Da nun das Schreiben ziemlich^ 'st und die Gesandten der beiden Orte keine Vollmacht haben, nehmen sie eine Abschrift nä rekorenäum.^ (S. u. Baden).
^"dlirasschaft Thnrga».^"stch-ft Sargans.
„ daft Baden.
^dvagtei Luggarus-"mfrcilmrg. Vogt, iiberh.
Man sehe auch im Abschnitte Hcrrschastsangelcgcnheitcn:
I«.. Art. 126. Abzug.
Beamte.
Zurzacher Markt. «Z Art. 165. Localcs.
Justizsachen.
I. Art. 9.
Art. 96.I». Art. 145.v. Art. 58.
I» und «Z aus dem Exemplar im Aargaucr Archiv, g 12, 14, 15.
582.
Confcrenz der die Vogteien Bellenz, Bvllenz und Riviera regierenden III Orte.
HZrunnen. 1K9K, zwischen 9. und 15. Aevruar.
^l»i 9. Februar werden Landammann Leu und Oberst Kaspar Lussi als die Gesandten Nidwaldens ans den Zörtischc»^ g zu Brunnen bezeichnet. Im Protokoll vom 15. gl. Mts. heißt es sodann: „Über der 3 Orten Gsanten zuo BrunnenlZangnen Abscheidt, was daselbsten wegen Sterkherung der Besazung zuo Belleh nottwendig angescchen ist erkhendt, dzoder Haus vnd Gfater Schwager Houptman Zelgcr die 199 Soldaten, wie verabscheidet vnd von Herrn Alfons Casallassedt, annemen sellendt vnd selbige durch Houptman Zelger gen Belletz beleitett werde». Was dan im Abscheid wilcrsMeldet vnd verhandlet hct M. H. alles wolgefallen vnd guot erkhendt." (Nidwaldner Räthe - und Landleute - Protokollund 15. Februar 1696, S. 741 und 743). Der Abschied fehlt.
38».
Confcrenz der Städte Zürich und Bern.
Aarau. 1KVK, 22. Aevruar (12. alt. Kal.).
Staatsarchiv Zürich. Abschiedbd. tZii, S. 2Zt.
Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Bürgermeister; Hauptmann Leonhard Holzhalb, des Raths;"us Georg Grevel, Stadtschreiber. Bern. Anton von Grafenried, Vcnner; Oberst Hans Jakob vonEßbach, Raths.
fij. ^ Bündner Angelegenheit wird Folgendes verabredet: 1. Aus vielen wichtigen Gründen kann es^ Zürich, Bern und die III Bünde nicht rathsam sein, der von Maylaud an der Bünduer Gränze erbauten' ung wegen einen offenen Krieg anzufangen und gegen den König von Spanien, als einen an Volk undmächtigen Potentaten, sich anfzulassen, weil man dadurch große Gefahr und Last sich auf den Hals