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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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Januar IK06.

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38 t.

Tagsazung der XIII Orte.

Baden. 1KV<», 15. Januar.

StaatKarcki» Lucer». All». Abschiede 730. ttantonSarekiv i» Aura». XI. 13.

Gesandte: Zürich. Konrad Großmann, Bnrgermeistcr; Leonhard Holzhalb, des Raths. Bern. Hans' udolf Säger, Schultheiß; Vincenz Dachsclhofer, Sekelmeistcr und des Raths. Lncern. Ludwig Schürpf,bitter, Schultheiß, Stadtfähnrich: Jost Psyffer, Ritter, alt-Schnltheiß. Uri. Hans Jakob Troger, Ritter,^-Landaniniann; Gideon Stricker, Statthalter. Schwyz. Sebastian Biieler, Landaininann; Rudolf Reding,alt-Landainniann und Pannerherr. Unlcrwalden. Peter Jinfeld, Landaininann, von Obwalden;'laus Leu, Ritter, alt-Landainmann, von Nidwalden. Zug. Konrad Zurlauben, Stadtschreiber; Hans^'»kler, des Raths. Glarus. Michael Bäldi, Landaininann. Basel. Hieronymus Mänteliii; Sebastian^ beide des Raths. Frei bürg. Niklans von Perrvnian, Ritter, Schultheiß; Johann Wild, Statthalter.°loth»rn. Johann Jakob vom Staal, Venner und des Raths. Schaffhausen. Heinrich Schwarz,"rgernieifter. Appenzell. Johannes von Heimen, Landammann, und Hans Konrad Tanner, alt-La»d-"""»ann, von Jnner-Nhodcn; Paulus Gartenhauser, Landammanu, vou Außer-Nhodcn.^ erstattetem Gruße eröffnen die Gesandten Zürichs, warum die Ausschreibung gegenwärtiger

Mzung nöthig geworden sei, und sprechen die Erwartung aus, die Gesandten werden mit hinlänglichen^llincichten zu Erledigung der Geschäfte versehen sein. I». (S. u. Luggarus). «. Als Abgeordnete des Bischofs"lvb Christof von Basel eröffnen I)r. Georg Hendel, Domherr der Stift Basel, Junker Christof Schenk von Castelen," )vfiueistcr und Vogt zu Pruntrut, und Ludwig Mathe, Statthalter im Frcieuberg, der Bischof habe, um^"s^nde gber das Tauschgeschäft zu verhüten, einige Artikel in Betreff des Münsterthals entworfen' Bern zur Annahme mitgctheilt, dieses aber habe andere Artikel dargeschlagen, die dem Tauschlibell gänzlich^'streiten; ferner habe Bern versprochen, die von Viel zu vermögen, den Tanschvertrag anzunehmen und^'der denselben zu thun; das sei aber bisher nicht geschehen, wcßwcgcn der Bischof in steter Besorgnis;N , . Zwei s" wichtige Hauptartikcl noch unerledigt seien, so sei auch leicht zu begreifen, was die

^Züchung des Tausches bisher verhindert habe; sobald dem Bischof das Münstcrthal laut Tauschlibell voll-^ 'g überaeben lind sndtild Nii>s vics-'s 9il,>>lt oimcbme. werde der Risckws zu Krtedwlllw des .?w»

^ übergeben werde, und sobald Biel dieses Libell annehme, werde der Bischof zu Erledigung des Handelsstiid^ bieten, vorher aber könne ihm das nicht zugemnthet werden, denn statt die erzwekte Ruhe zuwürde er nur in vielfältige Unruhen und Beschwerlichkeiten vcrwikelt; deßwcgcn übergebe er das ganzeSchaft den Eidgenossen. Die Abgeordneten Biels, Venner Adam Mäule, Sekelmeister Hans Aprel, Martinh»b ' Gnrin, Hans Heinrich Thellung, bischöflicher Schaffner, und Heinrich Blösch, erwidern, sie

q, »ie über den Bischof und über Bern erheben wollen, sondern haben vor ihnen stets gebührende

'verd'"^ gehabt; man habe ihnen immer zugesichert, daß alle ihre Freiheiten und Rechte bestätiget und gemehretTlel" ^ben, das Tauschlibell aber widerspreche diesen in vielen Punkten und sie, als der dritte interessirte' seien darin nicht bedacht worden; wenn man aber ihren Beschwerden abhelfe, wenn die zehn Orte,N ^ bisher in dieser Sache gehandelt haben, und der Bischof und das Domcapitel ihre Freiheiten undsollt ausdriiklich bestätigen und besiegeln, werden sie sich diesem Tausch nicht länger widcrsezcn;

^ das aber nicht geschehen, so können sie nimmer annehmen, daß Andere sie ihrer so alten Freiheiten und