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5,1,a (1872) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1587 bis 1617
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April 1603.

und Rath der beiden mit ihm verbündeten Städte nichtsbeschließlichs im Ariden" eingehen und inzwischennichts desto weniger wachsam sein,wyl allerley gschrey gond vnd die pratticken gschwind sind." Auf dasan sie gestellte Begehren hatten sich Basel und Schaffhausen dazu verstanden, an den Unterhalt der Besazungin Genf drei Monate lang eine bestimmte Summe beizusteuern. Da nun der dritte Monat fast vorüber istund die Besazung noch länger dort belassen werden mnß, so werden sie freundlich ersucht, ihre Beistenern fort-zusein. Die Gesandten dieser beiden Städte, dazu nicht ermächtigt, nehmen es zum Entscheid durch ihre Obernin den Abschied. Bern soll, sobald der Ambassador de Bic in die Eidgenossenschaft znrükgekehrt sei» wird,bei demselben über die Meinung des Königs sich erkundigen und einen andern Tag ansezen, wenn es diesesfür nöthig halten sollte, auch wird ihm anempfohlen, die Ansichten einiger benachbarter kriegserfahrener Per-sonen über diese Sache zu vernehmen und darüber und über den Fortgang der Friedensunterhandlnngen denandern Orten fleißig Nachricht zu geben.

M-ggis. 1603. 6. Mai.

Schiedspnich durch Schultheiß Schltrps und die Herren Sitze im Weidgung» und Landmarchenstreit zwischen Abiascaund Poleggio. Die gestellten Mittel werden Seitens der regierenden Orte gutgeheißen. (S. Nidwaldner Nüthe- und Land-leute-Protokoll vom 31. Mai 1603, S. 436.)

4S7.

Conferenz der IV evangelischen Städte.

Aara«. 1603, S. Mai (29. April alt. Kal.).

Gtaatbarchiv Bern. Langel. Abschiede V, T. INS.

Gesandte: Zürich. Heinrich Bräm, Burgermeister; Hans Escher, Sekelmeister und des Raths. Bern.Hans Rudolf Sager, Schultheiß; David Tscharner, des Raths. Basel. Jakob Götz; Andreas Ryff, beidedes Raths. Schaffhausen. Georg Mäder, Bürgermeister; Dr. Heinrich Schwarz, des Raths.

». Die Stadt Genf hatte durch Abgeordnete Zürich und Bern umständlich benachrichtiget, was zwischenden Depntirten Genfs und Savoyens auf einigen Eonferenzen wegen eines Friedens verhandelt worden seiund wie die Sache jezt stehe, weßhalb gegenwärtige Zusammenkunft ausgeschrieben worden ist. Nun berichtendie Abgesandten Genfs, alt-Syndic (Jakob) Lect und Roset der Jüngere, über die entworfenen Friedensartitelund die darüber gefaßten Meinungen. Diesem Vortrag zufolge handelt es sich hauptsächlich darum, ob manzu einem offenen Krieg schreiten und das savoyische Gebiet angreifen, oder ob man die Friedensunterhand-lungen fortsezen wolle. Wiewohl man nun befugt wäre, des Herzogs unredliche That gegen Genf, durchwelche diese Stadt und ihre Verbündeten in große Unruhe und Kosten gebracht worden sind, zu rächen, aberseither der Herzog wiederholt um Friedensunterhandlnngen sich bemüht hat und auch einige eidgenössische Ortediesfallsige Ermahnungen erlassen haben, so hält man nun, in Übereinstimmung niit dem vor einiger Zeit anGenf erlassenen Schreiben, für das Angemessenste, daß Genf, sofern ihm annehmbare, die Ehre Gottes, seinenfreien Stand und seine Freiheiten und Gerechtigkeiten nicht verlezende Bedingungen angeboten würden, diese